23.02.2014

Sonntagssüß # 5

Bei uns gab es heute eine Mini Quark-Mango Torte. Und da hier schon den ganzen Tag die Sonne scheint und wir im Garten fleißig waren, haben wir schnell Tische und Stühle aus der Hütte geräumt und draußen im wärmenden Sonnenschein Kaffe getrunken. 

Ich werde immer mehr Fan von den Minitorten. Vormittags zubereitet, nachmittags aufgenascht und keine Frage mehr wann essen wir den Rest.  


Quark-Mango Torte (20cm Springform)

für den Boden
50g Cornflakes
25g Kokosflocken
40g flüssige Butter
60g weiße Kuvertüre

für den Belag
5 Blatt Gelatine
200ml Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
500g Quark
70g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Zitrone

1-1 1/2 Mango
2 EL Zucker
1 Päckchen weißer Tortenguss

Zubereitung
Die Cornflakes in einer Tüte kleinstampfen. Mit den Kokosflocken vermischen. Kuvertüre mit Butter im Wasserbad schmelzen lassen und unter die Cornflakes rühren. Den Boden einer Springform damit auslegen, gut festdrücken und 15 min kalt stellen.

Gelatine einweichen. Quark mit Puderzucker, Vanillezucker und Zitrone vermischen. Gelatine ausdrücken, in einem Topf erwärmen und auflösen. 1 EL Quarkmasse in den Gelatine rühren. Nach und nach die restliche Quarkmasse unter die Gelatine rühren. Kalt stellen. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und unter die Quarkcreme heben. 

Quark-Sahne-Creme auf den Boden verteilen und ca. 3 Stunden oder über Nacht kalt stellen.

Eine Mango schälen und pürieren. (bei mir waren es ca. 350ml) Tortenguss mit Zucker und Mangopüree vermischen und kurz aufkochen lassen. Das warme Mangopüree auf die Quarkcreme verteilen. Kleingeschnittene Mango auf dem Püree verteilen, etwas eindrücken. Die Torte nochmals kalt stellen bis das Püree fest ist.

Ich habe die Torte noch mit ein paar Heidelbeeren verziert. 



Noch mehr leckeren Sonntagskuchen gibt es bei Monika (hier) zu entdecken. 

Viele Liebe Grüße 

Andrea

19.02.2014

Ein Kinderzimmer das keines mehr ist.

Heute beim Putzen ist mir aufgefallen, das ich euch noch keinen Einblick in das umgestaltete Zimmer von unseren großen Sohn gezeigt habe. Dabei haben wir das Zimmer schon im letzten Oktober gemalert und umgeräumt. Also hole ich das heute nach. Unser Sohn wohnt nicht wirklich mehr bei uns. Er ist Leistungssportler und wohnt dort wo er trainiert und zur Schule geht. Hier zu Hause ist er alle paar Wochen zum Erholen, Entspannen, Wäsche waschen und verwöhnen lassen. Sein Zimmer ist jetzt kein Kinderzimmer mehr, mit fast 19 möchte man das auch nicht. Es ist jetzt eher ein Schlaf-, Gästezimmer oder Rückzugsort geworden. 


Wichtig war ihm ein großes bequemes Bett, wo er sich so richtig ausschlafen kann. Das schwarzbraune Bett war ein Glücksgriff, denn wir haben es bei einer Wohnungsauflösung bekommen. 



Auf einen Schreibtisch wollte er nicht verzichten, zum Einem um Ablagefläche zu haben und zum Anderen muss ab und an was für die Schule gemacht werden. Den Schreibtisch haben wir selber gebaut aus einer Holzplatte und einem rechteckigen Metallgestell. Am Ende alles weiß lackiert.

Auf dem Regal stehen einige seiner Fotoalben, z. B. das von seiner Jugendfeier oder von der London Klassenfahrt und ein Fotobuch vom Wettkampfjahr 2013. Den gestreiften Stoffkorb habe ich genäht.


Der Große fühlt sich sehr wohl in seinem Zimmer und beide Jungs genießen die wenige gemeinsame Zeit die sie miteinander verbringen meist zusammen liegend auf dem Bett beim Kuscheln, Schnattern, Killern, Fern schauen oder spielen am Telefon. 


Nun werden wir mal sehen wie lange das Zimmer so existiert, da unser Sohn vom Leben im Internat die Nase voll hat und jetzt eine eigene Wohnung sucht. Die Möbel möchte er dann natürlich mitnehmen.

Ich könnte ja schon mal darüber nachdenken, was wir anschließend aus dem Zimmer machen.

Viele Liebe Grüße Andrea

Die langweile Kleiderschrank- und Fernsehecke habe ich euch erspart.

16.02.2014

Sonntagskuchen # 5

... und schwups ist wieder eine Woche rum. Ich habe dieses Wochenende 
nicht groß gebacken, sondern geschaut was der Kühlschrank so hergibt.


Da war noch Blätterteig und ich finde aus dem kann man immer schnell frischen Kuchen zaubern. So gab es heute Apfel-Blätterteig Taschen. Die Füllung aus kleinen Apfelstückchen, geriebenen Apfel, etwas Zimt und Semmelbrösel (wichtig bei saftigen Äpfel). Den Blätterteig vor dem Backen mit Ei bestreichen und nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen. Warm schmecken die Blätterteig Taschen immer am besten. Die Füllung kann man variabel gestalten oder einfach die Lieblingsmarmelade nehmen.


Genießt den Sonntag Abend. Ich werde jetzt Suppe kochen gehen.

Liebe Grüße 
Andrea

09.02.2014

Sonntagskuchen # 4


Am Wochenende gab es Geburtstagskuchen. Einen Kirsch-Schmand-Schokoladen Kuchen. Ist nicht gerade mein Lieblingskuchen, aber meine Männer mögen ihn, besonders die Schokoladenschicht. Mir hat der Erdbeerkuchen viel besser geschmeckt. Den habe ich mit unseren Gartenerdbeeren gemacht. Die Ernte im letzten Jahr war so reich, das ich viel einfrieren konnte.


Rezept Kirsch-Schmand-Schokoladen Kuchen
(24-26cm Springform)

einen Tortenboden in der Springform nach eurem Lieblingsrezept backen und abkühlen lassen

1 Glas Kirschen
1 Päckchen Vanillepudding
2 EL Zucker
1/4 l saure Sahne

1 frisches Ei
3 EL Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
4 EL Kondensmilch
3 EL Backkakao
125g Kokosfett


Die Kirschen abtropfen lassen. 1/4l Kirschsaft mit dem Puddingpulver und 2 EL Zucker aufkochen, etwas abkühlen lassen. Dann Schmand unterrühren. Die Kirsch-Schmand Creme auf den Boden verteilen und die Kirschen drauf legen und eindrücken.

Für die Schokoladencreme das Kokosfett in einem Topf auf dem Herd schmelzen lassen. In einer Schüssel das Ei, den Puderzucker, Vanillezucker, Kondensmilch und Kakao mit einem Schneebesen schön glatt rühren. Nun das flüssige Kokosfett esslöffelweise (wirklich wichtig) in die Kakaomasse rühren. Nie anders herum, dann verbindet sich die Kakaomasse nicht mit dem Kokosfett.
Wenn alles gut verrührt ist, die Schokoladencreme auf den Kuchen gießen. Nun in den Kühlschrank stellen bis die Creme fest wird. 
Die Schokoladenglasur lässt sich schwer schneiden. Am besten ein heißes Messer nehmen. 


Der virtuelle Kaffeeklatsch trifft sich bei Monika (hier).

Euch einen schönen Restsonntag.

Viele liebe Grüße

eure Andrea

05.02.2014

MMM 1/2014


Mein erster MMM in 2014 und gleich mit einer Flut an Fotos. Dazu könnte ich jetzt noch gaaaanz viel schreiben, denn ich habe für meine Weste neue Materialien ausprobiert, ein fantastisches Futter verarbeitet, eine Zwischenlage eingenäht, einen tollen Reißverschluss auf Maß gekauft, bin am Kunstfell fast verzweifelt und habe stundenlang die Drucker per Hand für mein Wolfsfell angenäht. Das Ergebnis ist super und ich freue mich riesig über meine neue Weste.



Als Schnitt habe ich Malissa von Frau Liebstes (hier) genommen, genäht in Größe 38, bis auf den Reißverschluss mit Blende keine Änderungen. Dafür habe ich an der vorderen Mitte keine Nahtzugabe angeschnitten. Den Reißverschluss habe ich auf Maß gekauft in der Länge der vorderen Kante ohne Nahtzugabe, bei mir 52 cm. Am Ende hätte der RV noch 1 cm kürzer sein können. Es war etwas friemelig beim Verstürzen. Der RV ist echt toll, läuft super leicht. Würde ich für Jacken immer wieder verwenden. 


Der Außenstoff ist ein schwarzer Jackenstoff der leicht glänzt. Bei der Verarbeitung hatte ich anfangs großen Respekt, aber unnötig. Der Stoff liegt sehr gut unter der Nähmaschine, knittert nicht, Bügeln geht auch. Allerdings sollte man auftrennen vermeiden, es bleiben Löcher. Stecknadeln stecken geht nur in der Nahtzugabe. Die Taschen habe ich vor dem Nähen mit stylfix fixiert. Den Stoff habe ich vor der Verarbeitung nicht gewaschen.



Die Weste habe ich mit Veneziafutter gefüttert und bin seitdem in dieses Futter verliebt. Echt, das ist sooo toll, das knittert nicht, die Nähmaschine "frisst" es nicht, es hat Stabilität ohne steif zu sein. Sollte ich mal wieder ein Teil mit sichtbarem Futter nähen, dann nur noch mit diesem Futter, auch wenn es mit ca. 10 Euro/m recht teuer ist. Es lohnt sich.

Für die Zwischenlage habe ich Thinsulate verwendet. Das hält schön warm, das merkt man schon beim Verarbeiten und es ist schön dünn. Kann ich nur empfehlen. 



Meine Weste sollte eine Fell bekommen, aber ein abknöpfbares. Man habe ich geflucht beim Nähen der Fellwurst. Claudia hat hier beschrieben wie sie ihr Fell genäht hat. Ich habe es etwas anders gemacht. Ich habe eine Stück Fell von ca. 14 x 70 cm zugeschnitten, dazu ein Stück Außenstoff von 8 x 70 cm. Den schwarzen Außenstoff habe ich doppelt gelegt und die schmalen Kanten an den Seiten verstürzt. Das Fell rechts auf rechts gelegt und das Stück Außenstoff dazwischen. Dann die lange Seite am Fell zugenäht, dabei den Außenstoff mitgefasst. Nun alles wenden. Ich sag euch 1 Stunde habe ich gebraucht bis alles rechts rum war. Die schmalen Enden von meinem Wolf habe ich mit der Hand zugenäht. Zum Schluss noch 7 Druckknöpfe am Fell und an der Kapuze per Hand angenäht. Es geht auch mit Kam Snaps ... habe ich nicht.



Schnitt: Malissa von kibadoo (hier)
Außenstoff: Jackenstoff Gina (hier)
Zwischenlage: Thinsulate (hier)
Futter: Venezia von idee creativmarkt
Reißverschluss: YKK RV Vislon teilbar 52 cm von TOKO (hier)
Fell: Fellimitat Wolf von Stoff & Stil (hier)
Stern: zum Aufbügeln von Idee creativmarkt


Durch den MMM führt heute Wiebke. (hier)


Liebe Grüße eure Andrea