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04.07.2018

Blusenkleid


In diesem Sommer trage ich unglaublich gerne Kleider. Der Hemdblusenkleid Trend kommt mir da sehr entgegen, den ich liebe Hemdblusen. Ein langes durchgeknöpftes Hemdblusenkleid habe ich mir gekauft, eins habe ich genäht, aber noch nicht fotografiert und gezeigt, und dann habe ich vor ein paar Wochen dieses rote Blusenkleid mit riesengroßen Punkten genäht. Seitdem trage ich es sehr oft und super gern.

Das Muster und die Farbe ist sehr auffällig, machen aber schön frisch und sommerlich. Der Baumwollstoff Doro (von swafing) trägt sich sehr angenehm, schön leicht und hat dennoch etwas Stand. Es war eine reine Freude ihn zu vernähen.


Bei dem Schnitt handelt es sich um einen alten Burdaschnitt (05/2010), den ich wieder ordentlich abgewandelt und meinen Wünschen angepasst habe. 

Mal sehen, ob ich noch alle Änderungen zusammenbekomme:
  • Teilungsnaht im VT und RT, so ließ sich auch die Knopfleiste leichter nähen
  • den Rock schmaler und zum Saum hin gerader gemacht
  • einen raffinierten Rockschlitz mit Belegen gearbeitet
  • kurze Ärmel mit Ansatznaht, Belegen und Schlitz
  • etwas verlängert habe ich das Kleid auch, es hätte sogar noch 3 cm länger sein können.


Das Kleid hat leider keine Taschen, die vermisse ich. Ich hatte nur 1,50 m Stoff, die gerade so reichten.



Ob das Kleid mit in den Reisekoffer kommt weiß ich noch nicht. Wir fliegen nach Malaga, bei 40 Grad könnte auch das Blusenkleid noch zu warm sein. Für den Urlaub habe ich mir aber ein luftiges Neckholderkleid genäht, leider auch noch nicht fotografiert. 

Mit sommerlichen Feriengrüßen nehme ich heute nach langer Zeit am Me Made Mittwoch teil.

Liebe Grüße Andrea

20.12.2017

mmm - Weihnachtskleid 2017

Mein Weihnachtsoutfit steht, ich werde ein neu genähtes Schluppenkleid tragen, dazu Tassel Ohrringe, einen breiten Gürtel und wunderschöne Overknees. 




Mein Rüschenkleid ist mein Weihnachtskleid 2017. Ich habe es in den letzten Tagen noch schnell genäht. Es handelt sich um den Schnitt 110 aus der burdastyle 9/2017. Ich mag diese romantischen, leichten Kleider gerade sehr gern. Das hat so was von Mädchen. 

Verarbeitet habe ich Chiffon, der schon beim Angucken lauter Fäden verlor und sich auflöste. Daher war das Rüschennähen eine besondere Herausforderung. Je mehr man am Stoff rum friemelte, je kürzer wurde die Nahtzugabe. Auftrennen war somit unmöglich. Aber ich hatte mich in die Farben so verliebt und konnte an dem Stoff nicht vorbeigehen. Und was musste ich vor ein paar Tagen lesen - Ultra Violet wurde als Trendfarbe 2018 gekürt. Da bin ich ja schon voll dabei. 



Die oberen Vorder- und Rückenteile habe ich gleich zusammen mit meinem Lieblingsfutter (Venezia Futter) als doppelte Lage verarbeitet. Die Arme sind ohne Futter. Der Rock hat einen losen Futterrock ohne die Teilungsnähte, wie sie im Oberstoff sind. 
Genäht habe ich Größe 38 ohne Änderungen. 
Ich mag total den hochgeschlossenen Ausschnitt mit Schluppenkragen. 


In der Burda wird das Kleid frei hängend ohne Gürtel präsentiert. Ich finde, so kann man das Kleid auch sehr gut tragen. So wirkt es gemütlicher und entspannter. Auf jeden Fall ist der Schnitt kein Sackschnitt. Er ist schmal geschnitten aber ausreichend weit, sodass man ohne Probleme das Kleid ohne Reißverschluss über den Kopf an- und ausziehen kann. Mit Gürtel macht es natürlich mehr her, weil es einfach mehr Figur zeigt. 


Ihr Lieben, ich wünsche Euch ein besinnliches, entspanntes, harmonisches und funkelndes Weihnachtsfest und rutscht alle gut ins neue Jahr. 


Liebe Grüße Andrea


verlinkt mit mmm


07.06.2017

MMM - Karo-Volant Sommerkleid


Ich habe mir in der letzten Woche schnell ein Kleid genäht. Ich war so begeistert vom Karo Volant Kleid von Andrea/frau maerz und von Andrea/anlukaa Version, dass ich genau so ein Kleid auch wollte. Ich bin also zum Nachmacher geworden. Ach und da fällt mir auf, wir heißen ja alle drei Andrea. Zufall, Karma :-)))) auf jeden Fall Magic.




Der Schnitt ist aus der Burda 6/2017 Mod. 117. Es ist das Titelmodell und dort aus einem Baumwollspitzenstoff genäht. Es wirkt sehr romantisch, mädchenhaft und zart. Bei meinem Kleid muss ich wieder feststellen, wie Stoffe doch einen Stil beeinflussen können. Durch den Karostoff wirkt es längst nicht mehr so zart. Es ist immer noch mädchenhaft aber viel erwachsener, lässiger und moderner. Die weite, aber nicht sackige Form mag ich sehr. Das ist schön luftig im Sommer und umspielt den Körper leicht.

Die Rüschen am Arm und die lange Rüsche in der vorderen Mitte habe ich wieder gedoppelt. Eine saubere und schnellere Lösung als die Kante zu versäubern. An der breiten Rüsche am Saum habe ich es nicht gemacht, das wäre zu steif geworden. 

Burda hat das Kleid mit Futter verarbeitet. Mein Kleid hat kein Futter, daher musste ich eine Lösung für den Ausschnitt finden. Ich habe mich für einen Schrägstreifen entschieden. 

Genäht habe ich die Größe 38 ohne Änderungen.


Mein Stoff ist aus Berlin von HÜCO. Es ist ein Baumwollstoff mit 3% Elastan. Über das bisschen Elastan bin ich ganz froh, denn der Schnitt ist im Armbereich sehr schmal konzipiert. Die Mehrweite in der Armkugel finde ich auch sehr üppig. Ich hatte Mühe alles faltenfrei eingenäht zu bekommen. Hat nicht ganz geklappt. Da aber auf beiden Seiten an den gleichen Stellen kleine Fältchen sind, verbuche ich das unter "muss so bleibt so". 



Mal sehen wer sich noch alles von diesem Schnitt anstecken lässt, denn mittlerweile habe ich noch mehr schöne Versionen bei Instagram entdeckt.


Liebe Grüße Andrea

07.12.2016

MMM mit Inari Tee Dress


Das Inari Tee Dress ein wunderschönes schlichtes Sommerkleid entworfen von Named Clothing. Das Kleid hat kurze Ärmel, verjüngt sich zum Saum, hat seitlich kleine Schlitze, ist hinten länger als vorn und es ist verschlusslos. Es gehört in die Kategorie "Sackkleid" da es keine Taille hat, aber yeah es ist kein "Sackkleid". Ich denke, es fällt so toll, weil es nach unten schmaler wird. Durch die Schlitze hat man wieder genug Bewegungsfreiheit beim Laufen. Über dem Po sitzt es sehr schmal. 



Immer wieder lief mir der Schnitt über den Weg und meistens war ich sofort begeistert. Aber ein Sommerkleid im Winter nähen? Warten bis zum nächsten Sommer? Neee ich wollte den Schnitt endlich ausprobieren. 
Genäht habe ich es in Größe 38 und es passt super. Im Rückenteil musste ich eine Naht setzen, da ich nur noch einen Rest von einem schwarzen Viskose-Polyester-Elasthan Stoff hatte.


Ja und auch ein Sommerkleid kann man wunderbar und unterschiedlich im Winter kombinieren. Ich trage es jetzt als Tunika mal mit Shirt darunter oder mit Rolli und schick mit Bluse gefällt es mir auch. Wichtig ist nur das ich bei meinem Stoff eine glatte oder beschichtete Hose dazu tragen, sonst bleibt es am Po hängen. Eine Stumpfhose gefällt mir nicht dazu, da ist mir der Schlitz zu lang oder das Kleid zu kurz. Im Sommer mit nackten gebräunten Beinen kann ich es mir wieder supertoll und clean vorstellen. 


Hin und wieder hatte ich von Passformproblemen am Arm gelesen. Ich hatte zuerst den Originalarm zugeschnitten und eingenäht. Leider bildeten sich am Vorderteil ganz viele Falten. Daraufhin habe ich die Armkugel abgeflacht, indem ich den Arm parallel zum Fadenlauf aufgeschnitten hatte und ihn um 3 cm gesperrt. Die Mehrweite habe ich an der Ärmelnaht wieder weggenommen. Zum Schluss die Saumlinie begradigen. Im Foto könnt ihr meine Änderungen gut erkennen. Alternativ könnt ihr euch auch die Änderungen von Carolyn ansehen. 


Meine Kamera mit dem Telefon fern auszulösen ist immer noch klasse, leider ist das Telefon mit auf den Bildern. Ich habe noch keine Lösung dafür gefunden. 

Jetzt schaue ich erst mal beim Me Made Mittwoch vorbei, was ihr so Tolles genäht oder gestrickt habt.

Liebe Grüße Andrea


Hose, Rolli, Bluse - Hallhuber
Ringelshirt - Boden
Boots - hm
Turnschuhe - Puma
Netzsocken - Asos

17.12.2015

Weihnachtskleid 2015


Ganz kurz entschlossen und angesteckt vom Weihnachtskleid sew along habe ich mir für dieses Jahr noch ein Weihnachtskleid genäht. Entstanden ist ein dunkelblaues Etuikleid aus der August Burda 2015Das ich mich für dieses Modell entschied war purer Zufall. Beim Durchblättern der Burda entdeckte ich, das das Modell aus der Zeitung aus Romanitjersey von Schell/der rote Faden genäht wurde und genau der gleiche Stoff lag in meinem Schrank, sogar in der gleichen Farbe.  

Den Schnitt gibt es in langen Größen, perfekt für mich. Somit musste ich keine Verlängerung der Oberteile vornehmen, sondern konnte direkt zuschneiden und loslegen. 
Das Kleid hat recht viele Teile die im einfarbigen Stoff sehr gut zur Geltung kommen und laut Burda sollen die geometrischen Teilungsnähte die Figur schlanker machen :-)). Auf jeden waren die Ecken erst schwierig zu nähen. Man soll bis zur Ecke nähen, dann einschneiden, dann weiter nähen. Das habe ich mich erst nicht getraut und genäht ohne einzuschneiden. Dementsprechend sah die erste Ecke furchtbar aus. Also auf Null und so nähen wie in der Burda beschrieben.... und was soll ich sagen, die Ecken sahen perfekt aus. Der Stoff ist allerdings auch sehr dankbar. Schön fest, doch dehnbar dazu franst er überhaupt nicht aus, so dass ich nichtmal die Nahtzugaben versäubern musste. Allerdings drücken die 1,5 cm breiten Nahtzugaben durch. Das gefällt mir nicht so gut.

Das Kleid hat auf Anhieb sehr gut gepasst. Änderungen musste ich kaum vornehmen. Ich habe lediglich im Hüftbereich bis zum Saum ca. 1 cm abgenäht und den leicht abstehenden hinteren Halsausschnitt gebändigt. Burda sieht einen Reißverschluss vor, den habe ich weg gelassen. Das Kleid kann ich gut über den Kopf ziehen. 

Ohne Gürtel mag ich das Kleid überhaupt nicht, irgendwie sieht es dann komisch lang gezogen aus. Ich weiß nicht ob durch die Langgröße der Hüftpunkt vom Kleid bei mir zu tief sitzt und dadurch der Taillen- und Beckenbereich so lang gestreckt wirken. 

Mit der Länge vom Kleid bin ich mir noch nicht so sicher. Sieht zwar schick aus aber auch altbacken. Was meint ihr, kürzer machen? 

Liebe Grüße Andrea



verlinkt mit rums

23.07.2015

Rums mit Ringel-Strandkleid

Dieses Jahr nähe ich wirklich sehr wenig, aber für die Sommer- und Badezeit wollte ich mir noch ein schlichtes sommerliches Freizeitkleid nähen. Ich entschied mich für das Basic Strandkleid von kibadoo. Das Kleid ist wirklich einfach und schnell zu nähen. Es fällt eher schmal aus, so wie alle Schnitte die ich bisher von Frau Liebstes genäht habe. 

Bei meinem Ringel Strandkleid habe ich die Größe 38 genäht, in der langen Variante mit dem kleineren Halsausschnitt, dazu Fake Taschenklappen und Schrägstreifen für den Ärmelabschluss.

Eine kleine Änderung habe ich vorgenommen. Ich habe den Gummi um 1 cm nach oben verschoben Ich mag es nicht so hüftig. Beim nächsten Kleid würde ich den Schnitt dementsprechend abändern, denn im Rücken ist etwas viel Stoff. Ansonsten ist die Passform perfekt. Ich liebe den kleinen spitzen Ausschnitt und die leicht überschnittenen Ärmel. 

Der Baumwolljersey ist dunkelblau - hellblau geringelt und von sehr guter Qualität, vielleicht ein klein wenig zu dick für ein leichtes Sommerkleid. Ich und Jersey wir kommen uns halt nur langsam näher. Bei unserem gestrigen Ausflug zum See kam das Kleid zum Einsatz und ich habe mich pudelwohl darin gefühlt.

Liebe Grüße Andrea

verlinkt mit rums


14.05.2015

Wickelkleid Gedanken

Heute am Feiertag lass ich mich vom gestrigen Motto Mittwoch auf dem Me Made Mittwoch Blog inspirieren. Es drehte sich alles um das Wickelkleid. Das Thema finde ich ganz spannend da ich mir für diesen Sommer gerne noch ein Wickelkleid nähen möchte. 
Viele tolle Kleider und Schnitte habe ich schon entdeckt. Da ist zum einen der Klassiker Vogue 8379, wunderschön in gepunktet von buntekleider umgesetzt. Der Schnitt steht schon länger ganz oben auf meiner Favoritenliste. Das Wickelkleid von Monika nach Butterick 6128 gefällt mir auch sehr gut. Genäht aus Webstoff mit schmalem Rock und kleinem Ausschnitt ist es mal ein anderes Wickelkleid als der Jerseyklassiker mit weitem Rock. Den Schnitt McCalls 6959 umgesetzt von Doreen finde ich ganz interessant. Den Schnitt muss ich mir nochmal genauer ansehen. 

Bei meiner Schnittsuche bin ich auf den Blog von Stephanie Grupe, alias Die Modeflüsterin, gestoßen. Sie schreibt über "Mode- und Figur Tipps für Frauen fern von Jugend- und Schlankheitswahn". Ich kann die Seite wirklich empfehlen, viele Informationen spannend zu lesen.
Die Modeflüsterin hat einen wunderbaren Artikel zum Thema Wickelkleid geschrieben. Um später umwerfend im neuen Wickelkleid auszusehen, sollte man, je nachdem welcher Figurtyp man ist, auf bestimmte Schnittdetails achten. Das bedeutet für mich als X-Figur:

  • kein überflüssiges Volumen an Armen, Oberkörper oder Rock
  • gemäßigte Ausschnitte wählen, also nicht so tief
  • optimale Rockform ist gerade oder eng
  • knielang oder kurz darüber
  • das Wickelkleid sollte meinen Konturen möglichst folgen
  • der Klassiker wäre optimal


Jetzt muss ich mich nur noch für einen Schnitt entscheiden, Stoff besorgen und los legen.

Liebe Grüße Andrea

09.07.2014

MMM



... ich packe meinen Koffer und nehme mit.... leider nicht mein neues grünes Kleid, da es total knitteranfällig ist und ich damit auf dem Campingplatz etwas falsch gekleidet wäre. Wenn das Wetter so bleibt benötige ich wohl nur Gummistiefel und Regenjacke. 

Die Idee für das Kleid entstand schon im letzten Jahr, aber zum Ende des Sommers war das Verlangen nach Sommerkleider nähen eher gering und so ruhte das Projekt bis vor einer Woche. Das Oberteil ist mein altbewährter Schnitt Butterick 4443. Allerdings sitzt bei diesem Kleid der rückwärtigen Halsausschnitt nicht optimal, der Ausschnitt steht etwas ab. Muss wohl am Stoff liegen, eine Baumwolle mit Elasthan.
Für das Rockteil habe ich Simplicity 2444 genommen und die Falten anders angeordnet.
Das Oberteil ist mit Baumwollbatist gefüttert, das Rockteil nicht.



Ich wünsche euch einen wunderschönen warmen Sommer. Bei uns haben heute die Ferien begonnen und jetzt heißt es erstmal ausschlafen, faulenzen, entspannen,Eis essen, baden gehen.... 

Der letzte virtuelle Nähtreff vor der Sommerpause findet auf dem MeMadeMittwoch Blog (hier) statt. 

Alles Liebe Andrea

26.02.2014

Me Made Mittwoch

Hallo liebe MMM Leser. Heute bin ich mal wieder mit von der Partie, ganz kurz und schnell und mit nichts Neuem. Ich trage heute das Jersey Kleid mit der Notfalte im Vorderteil und den Lederabschlüssen am Arm und Halsausschnitt. (mehr Infos dazu hier)


In diesem Jahr habe ich noch nichts für mich genäht. Bisher habe ich nichts gesehen, kein Schnitt, kein Modell, kein Kaufstück, was mich inspiriert hat oder reizt umzusetzen. Zur Zeit bin ich ein Hosenfreak, daher keine Lust Kleider oder Röcke zu nähen. Vielleicht zum Sommer. 

In der aktuellen Burda gefällt mir eine Jogginghose (hier), die hätte ich gerne genäht, gern auch aus dem Originalstoff. Als ich den Stoff im Laden befühlen konnte musste ich leider feststellen, das er transparent ist. Na für eine Hose ist das nicht gerade vorteilhaft. 

Ich hüpfe jetzt zum MMM Blog rüber (hier), kommt mit.

Genießt den Tag

liebe Grüße Andrea

22.12.2013

Weihnachtskleid Sew along 2013 - Finale


Finale... der Weihnachtskleider 2013. Ich bin schon ganz gespannt und freue mich auf eure Kleider, Röcke, Oberteile .... es sind wieder viele unterschiedliche Stile dabei. Ich bin mit meinem Kleid sehr glücklich. Vielen Dank liebe Katharina für die Organisation des diesjährigen Weihnachtskleid Sew Along. Es hat mir viel Spass gemacht und ich war mit Begeisterung dabei.


Zur Erinnerung, ich habe das Bella Figura Kleid aus der Augustburda 2012 genäht. Mein Stoff ein schöner feiner, leicht elastischer, schwarzer Garbadine. Für die Schulterpassen habe ich Kunstleder genommen. 


Das Kleid war garnicht so schwer zu nähen. Ich glaube ich habe nur an 3 Tagen daran gearbeitet. Ein Probekleid gab es nicht. Bei den Passen und Abnäher muss man schon genau arbeiten, das später alle Nähte perfekt aneinander stoßen. Zum Glück gibt es dafür Stecknadeln. 



Ich habe 3 Änderungen vorgenommen. Das Kleid hat von Anfang an sehr gut gepasst. 
- die Seitennähte im Bereich der Taille etwas verschmälert
- vorderer Halsausschnitt um 1,0 cm vertieft
- an der Taillennaht 0,5 cm rausgelassen

Das Kleid ist bis auf die Arme gefüttert. Beim Einnähen vom Futter hatte ich im Bereich der Arme Probleme. Es gab immer wieder Spannungen und merkwürdige Falten an den Schulterpassen. Nach mehrmaligen auftrennen, neu heften und nähen, war ich irgendwann zufrieden. Das Leder hat die Trennerei gut mitgemacht, es sind keine Löcher zurück geblieben.



Das Kleid ist 4 cm kürzer als im Schnitt. Ich brauche die Langgröße immer im Oberteil. Es hätte hier sogar noch 1 cm mehr sein können.
Den Schlitz habe ich am Futter falsch zugeschnitten, so konnte ich nur die einfache Schlitzverarbeitung am Futter machen. Halbkreis ausschneiden, umnähen, fertig. Nicht so schön, ist aber ja innen.



Mir gefällt mein Kleid sehr gut, ich fühle mich wirklich wohl darin. Die Falten am Halsausschnitt, die schrägen Abnäher im Vorderteil mit Übergang zu den Passen am Rockteil zeichnen eine schöne Silhouette. Wahrscheinlich kam Burda daher auf den Begriff Bella Figura Kleid.


Für die festliche Stimmung habe ich mir silberne Accessoires ausgesucht und ein bisschen rot darf zu Weihnachten nicht fehlen. 



Das große Weihnachtskleid Finale findet auf dem Me Made Mittwoch Blog statt (hier). Wie versprochen schaue ich mir alle Kleider an, aber habt bitte etwas Geduld, heute und morgen stecke ich noch in den weihnachtlichen Vorbereitung... backen, kochen, Weihnachtsbaum schmücken und ein Geschenk möchte noch verpackt werden. Sobald es entspannter wird, nehme ich mir ganz viel Zeit für euch.

Ich wünsche euch und euren Familien ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest.

Liebste Grüße eure Andrea


Infoteil
Schnitt: Burda 08/2012 Mod. 121, Langgröße 
Materialien: schwarzer fein Garbadine und Futter von der rote Faden, nahtverdeckter Reißverschluss, Kunstleder

Gürtel: Mango
Schuhe: Kennel + Schmenger über Zalando
Nagellack: Essie forever yummy
Lippenstift: Mac russian red


11.12.2013

MMM

In den letzten Tagen immer wieder gern getragen mein Kleid das Anfang des Jahres entstanden ist. Ganz ausführlich und mit Rückenansicht habe ich hier darüber berichtet. Ich hatte das Kleid selber konstruiert. Ich wollte ein gut sitzendes Basisoberteil, das ich schnell  und immer wieder benutzen kann, nur das Rockteil wollte ich variabel gestalten. Daraus ist nichts geworden. Warum? Ich hatte am Ende keine Lust immer das Gleiche zu nähen. Etwas Abwechslung finde ich doch interessanter.


Der Stoff ist ein Mischgewebe mit 70% Wolle. Dadurch ist das Kleid schön kuschlig warm (kein kratzen oder picken) und ich bin total froh, das das Kleid nur halbe Ärmel hat. Zusammen mit meinen warmen Stiefeln, ich glaube so warme Stiefel hatte ich noch nie, dabei sind die recht dünn, kann der Winter kommen.

Ach und wer schummelt sich da ins Bild? Der große Sohn.


Treffpunkt für Selbernäherinnen ist der Me Made Mittwoch Blog (hier).

Stiefel: Gabor last season

Liebe Grüße eure Andrea