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05.10.2015

Bugatour 2015 - Brandenburg


Der fünfte Standort fehlte noch in meiner kleinen Bugatour und so nehme ich Euch heute mit nach Brandenburg an der Havel. 
An einem schönen Septemberwochenende waren wir dort und starteten unseren Bugarundgang mit einer Fährfahrt auf der Havel. Diese brachte uns zum Packhof mit seinen vielseitigen Themengärten. Der Packhof wurde auf dem ehemaligen Gelände der Schiffswerft errichtet und so hatte man als Erinnerung an die Werft stilisierte Pflanzenschiffe aus Holz gebaut. 





Auch in Brandenburg gab es unzählige Möglichkeiten zum Verweilen und Ausruhen.



Auf dem Weg zum Marienberg sind wir an der St. Johannis Kirsche vorbei gelaufen. Die Blumenschau im Innern der Kirche hatte uns nicht interessiert, das fanden wir schon in Havelberg nicht so spannend. 


Der Marienberg ist eine große Parkanlage mitten in der Stadt. Besonders beeindruckt hatten mich die Rosenbeete, die noch kräftig blühten und dufteten. 


Von der 32 m hohen Friedenswarte hatten wir einen wunderschönen Blick über Brandenburg und das Bugagelände, aber zuvor mussten 180 Stufen auf der Wendeltreppe überwunden werden. Es hat sich gelohnt, bei klarem Wetter konnten wir weit in die Ferne gucken.




Brandenburg hat uns sehr gut gefallen. Wir hatten zwar nur zwei Stunden, was für Brandenburg etwas zu kurz ist, aber dennoch glücklich es überhaupt noch dorthin geschafft zu haben. Ja die Buga 2015 neigt sich dem Ende. Am 11.10.2015 schließen die Tore. Das war es dann mit der Buga am blauen Band der Havel. Es war schön und entspannend durch die Gärten und Parks zu spazieren. Welcher Standort hat mir am Besten gefallen? Das waren Brandenburg mit seiner Vielfältigkeit, Stölln klein und fein, der Park in Rathenow mit seinem riesengroßen Spielplatz und auch Premnitz hatte seinen Reiz. Eigentlich hatte jeder Standort für mich etwas Besonderes. In Havelberg hatten wir einfach Pech mit dem Wetter.

Tschüss Bugatour 2015 und Euch einen wunderschönen Herbst. Wir werden hier mit Sonne pur verwöhnt.

Alles Liebe Andrea



25.08.2015

Bugatour 2015 - Premnitz und Havelberg




Bugatour die Dritte und heute mit zwei Standorten. Zuerst lasst uns nach Premnitz fahren, wo sich die buga im Herzen der Stadt zwischen Mehrfamilienhäuser und am Ufer der Havel entlang erstreckt. Das Areal ist klein und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang zwischen Stadtgärten, Obst-,   Gemüsegärten und an der Uferpromenade ein. 



Besonders schön sind die bemalten Häuser und Fassaden. Die sind nicht nur in Premnitz zu entdecken, sondern überall in unserer Region wurden kahle Wandflächen oder Stromhäuschen bemalt. Im ufernahen Auenwald stehen riesengroße Holzfiguren, die an die Steinfiguren auf den Osterinseln erinnern. Von der Aussichtsplattform in 10 m Höhen hat man einen wunderschönen Blick über die Havelauen und das Bugagelände.






Die pinken Zwergen gehören zum Mensch-ärgere-dich-nicht Spiel, das neben Schach, Vier gewinnt, Boccia oder Bowlen im "Band der Spiele" zu finden ist. Am Ende wartet ein toller Wasserspielplatz auf, bei dem durch Aktionen der Kinder Pumpen in Bewegung gesetzt werden und Wasserspiele beginnen. Ein Riesenspaß für Groß und Klein.




Havelberg, der nördlichste Standort der fünf Bugaorte, ist eine Hanse- und Domstadt. Hier fließen Havel und Elbe zusammen. In Havelberg kann man sich das Haus der Flüsse mit einer Ausstellung über den Lebensraum Havel ansehen. Die Blumenschauen in der Kirche St. Laurentius und die Themengärten im Dombezirk laden zum Spazieren ein. Alles etwas verstreut in der kleinen Stadt. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Anfangs noch schön kam bei unserem Spaziergang um den Dom eine dunkle Regenwand auf uns zu. Es regnete so stark und hörte nicht mehr auf, sodass wir unseren Besuch in Havelberg abbrechen mussten. 





Premnitz hat uns gut gefallen, klein aber fein und interessant für Kinder. Von Havelberg waren wir nicht so überzeugt, was nicht am schlechten Wetter lag. 

Der Standort Brandenburg fehlt uns noch auf unserem Bugarundgang. Mit dem Feierabendticket müssen wir uns jetzt auch sputen, sonst schaffen wir Brandenburg nicht mehr. Denn sobald es dunkel wird, werden die Gärten geschlossen und in Brandenburg gibt es viel zu entdecken.

War von Euch schon einer auf der Buga? Wie hat es Euch gefallen?

Liebe Grüße Andrea

15.08.2015

Bugatour 2015 - Stölln

Weiter gehts auf unserer Bugatour. Am letzten Wochenende haben wir den Standort Stölln besucht. Stölln ist ein kleines Dörfchen indem Otto Lilienthal seine ersten Flugversuche auf dem Gollenberg startete. Aus diesem Grund steht hier alles unter dem Motto Fliegen. Der Buga-Fliegerpark ist eine riesengroße Trockenwiese auf der ein Naturerlebnispfad als "Gangway" angelegt wurde. Die Staudenbeete die an der "Gangway" verteilt stehen, nennen sich Steppengleiter. Ich musste dabei eher an Ufos denken.  

Für schattige Plätze zum Ausruhen wurde gesorgt und wenn man Glück hat kann man Sport- oder Segelflugzeuge beim Starten und Landen beobachten. An den Wochenende ist da wirklich viel los.  Am frühen Abend als wir da waren, leider nicht mehr. 
Im Fliegerpark steht die "Lady Agnes". Sie ist ein altes ausgemustertes Interflug DDR Flugzeug das 1989 dort landete. Seit dem befindet sich im Flugzeug eine Dauerausstellung über die Luftfahrt der DDR. Heiratswillige können im Heck des Flugzeuges sich trauen lassen. Dort ist ein Standesamt.







In der Dortfmitte von Stölln befindet sich das Lilienthal-Centum, das an Otto-Lilienthal und seine Erfolge und Persönlichkeit erinnert.




Auch wenn der Buga Standort Stölln klein ist und man bestimmt in 2 Stunden alles gesehen hat, ist er dennoch sehr empfehlenswert. Man erfährt viel über Otto Lilienthal und das Fliegen. Alles ist sehr schön angelegt und die "Gangway" über dem Berg fand ich sehr originell. Einfach mal eine andere Bundesgartenschau, bei der die Blumen etwas in den Hintergrund treten.


Liebe Grüße Andrea

04.08.2015

Bugatour 2015 - Rathenow

Bundesgartenschau oder kurz buga hört sich nicht wirklich spannend an, aber da sie in diesem Jahr in unserer Heimatregion stattfindet, nutzen wir sehr gern die Gelegenheit und besuchen alle Standorte. Die buga 2015 findet dieses Jahr erstmalig nicht an einem Standort statt, sondern an 5 Orten, die alle durch die Havel verbunden sind. Also eine buga in der Havelregion. Zu den 5 Orten gehören Brandenburg, Premnitz, Rathenow, Stölln und Havelberg. Heute nehme ich Euch mit nach Rathenow. In Rathenow gibt es den Optikpark und den Weinberg. Uns hatte in erster Linie der Weinberg interessiert, da ich den Optikpark von einigen Besuchen mit der Schulklasse schon kannte. 

Uns hat der Weinberg sehr gut gefallen. Wir wandelten unter alten Bäumen und konnten im Rhododendronhain erahnen was das für eine Blütenpracht im Frühjahr gewesen sein musste. In der Dahlienarena war eine Blüte prächtiger als die andere. Leider habe ich in meinem heimischen Garten mit Dahlien kein Glück.

Oben auf dem Weinberg steht der historische Bismarckturm mit einem Senkgarten davor und einem Steppengarten und einer Sonnenterrasse dahinter. Den Bismarckturm kann man besteigen, bei uns hatte er leider schon geschlossen. 

Kindern wird es auf dem Gelände definitiv nicht langweilig. Drei Spielplätze einer schöner als der andere. Besonders toll ist die große Spiellandschaft "Echsenland". Dazu gibt es das Imker- und Bienenareal und einen prächtigen Gemüsegarten, der zum Naschen einlädt.

Wer zwischendurch eine Pause einlegen möchte, findet dafür genügend Möglichkeiten. Aber Vorsicht die tollen bunten Kissen sind aus Beton. Also nicht einfach fallen lassen.



Der Optikpark und das weitläufige Areal am Weinberg sind durch die geschwungene Weinbergbrücke verbunden.

Ich muss sagen, wir waren wirklich angenehm überrascht und begeistert vom buga Standort Rathenow. Wir können einen Besuch wirklich empfehlen. Einen kleinen Tipp hätte ich noch. Wir haben uns das Feierabend Ticket gekauft. Einlass ist ab 17.00 Uhr und geöffnet, bis die Sonne untergeht. Das Tolle dabei ist, man ist fast allein im Park, kann alles ruhig genießen und zum Fotografieren ist das Licht am Abend eh viel schöner. 

Viele liebe Grüße Andrea