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14.09.2016

Travel Guide : Kuala Lumpur

Lange ist der letzte Blogeintrag her aber jetzt bin ich wieder soweit das ich Lust und Spaß am bloggen habe. Zu allererst möchte ich euch auf einen Urlaubsrückblick mitnehmen.
In diesem Jahr hatte es uns in die Ferne gezogen und so waren wir 3 Wochen im August in Südostasien. Unser Ziel war Indonesien. Da man sehr lange nach Bali fliegt, bot sich ein Stopover in Kuala Lumpur mit Sightseeing an.



Nach zwei ruhigen Flügen (Berlin-Doha-KL) mit wenig Schlaf waren wir spät am Abend in KL gelandet und nahmen ein Public Taxi zu unserem Hotel. Dabei konnten wir schon einen ersten Blick auf DAS Wahrzeichen von KL, die Petronas Twin Towers, werfen. Sehr beeindruckend. Das Hotel (Impiana KLCC Hotel) war für uns optimal, es liegt im Zentrum so dass wir viele Highlights per Fuß erreichten, aber auch zwischendurch im Pool Entspannung fanden. 


Um den Jetlag möglichst schnell in Griff zu bekommen, standen wir am nächsten Tag früh auf und machten uns auf den Weg die Gegend zu erkunden. Wir liefen durch Straßenschluchten um uns herum nur Hochhäuser oder wir bewegten uns unterirdisch in klimatisierten langen und breiten Gängen fort und gelangten so von Gebäude zu Gebäude. Unser erster Stopp waren die Zwillingstürme. Die Petronas Twin Towers sind zur Zeit das höchste Wolkenkratzerpaar und mit 452 m (88 Etagen) der fünfthöchste Wolkenkratzer. Und ich kann euch sagen, sie sind wirklich beeindruckend. Man steht ganz klein am Boden, starrt in die Höhe und denkt das nimmt kein Ende und wie hält das überhaupt, wackeln die Türme an der Spitze? Wir werden es rausbekommen, denn mein Mann wollte da unbedingt rauf. Also gut, los gehts. So einfach ging es dann doch nicht los. Es dürfen pro Tag nur eine bestimmte Anzahl an Besucher auf die Türme und das als geführte Gruppe. Wir bekamen keine Karten mehr, konnten aber Karten für den nächsten Tag kaufen. 



Nach einer Sicherheitskontrolle am Eingang brachte uns der Fahrstuhl in Windeseile in den 41st floor. Wir befanden uns nun 170 m über den Boden und konnten auf der Skybridge, die beide Türme verbindet, herumlaufen und einen fantastischen Blick auf die Stadt genießen. Nach ca. 15 min wurden wir gebeten die Brücke zu verlassen und weiter ging die Fahrt nach ganz oben in den 86th floor auf das Observation Deck. Übrigens sind wir jetzt in 370 m Höhe. Eigentlich habe ich es nicht so mit der Höhe, aber hier machte es mir gar nichts aus. In KL wurde alles hoch hinaus gebaut und irgendwie befand ich mich ständig oben und so wurde die Höhe ganz normal für mich. Oben in der Spitze von den Twin Towers zu sein war grandios und es wackelt da nichts. Der Blick ist überwältigend. Wir hatten ca. 1/2 Stunde Zeit um den Ausblick zu genießen und uns die Ausstellung anzugucken, danach ging es wieder abwärts. Die Besichtigung war super organisiert, dadurch auch nie zu voll, besonders an den Fenstern um Fotos zu machen :))) und wir hatten kein Gefühl gehetzt zu werden. Alles top und sehr empfehlenswert. (die Karten für uns drei hatten 45 Euro gekostet)









Einen weiteren wunderbaren Blick auf die Stadt und diesmal mit den Zwillingstürmen in der Skyline hatten wir vom KL Tower oder Menara Kuala Lumpur Fernsehturm. Wir haben das Open Deck in 300 m Höhe angestrebt und waren mutig genug in die freischwebende Skybox zu steigen. Der Glasboden war von der Sonne allerdings unglaublich heiß, das man kaum darauf stehen konnte. Schuhe waren verboten. Es ist schon ein verdammt komischen Gefühl so weit oben über dem Boden zu schweben, aber es war auch verdammt cool. (ca. 68 Euro für uns drei)







Nach so viel Eindrücken tut eine Stärkung gut. Wir sind dazu nach Chinatown (Petaling Street) gefahren. Das lag nicht bei uns in der Nähe, aber mit der U-Bahn waren wir ruck zuck da. In Chinatown geht das bunte Leben erst ab späten Nachmittag los und wenn die Laternen leuchten sieht es richtig urig aus. Neben vielen leckeren oder auch merkwürdigen Gerichten kann man dort auch Shirts, Taschen, Schuhe, Souvenirs... kaufen. 




Ein weiterer Touristenmagnet und eine beliebte Pilgerstätte für die Hindus sind die Batu Caves die etwas außerhalb von KL liegen. Mit dem KTM Komuter (Regionalzug) waren wir in 30 min da und dann läuft man einfach den Massen hinterher. Sehr beeindruckend am Eingang die riesige, goldene Statue. Über viele Stufen gelangt man in die Höhlen mit seinen Tempeln und Schreine. Vergesst bitte ein Tuch nicht, nackte Beine sind nicht erwünscht. Die vielen Stufen zu besteigen war in der Wärme sehr anstrengend und schweißtreibend. Die Affen auf den Stufen sorgen allerdings für Abwechslung. Aber passt auf eure Sachen auf, die Affen sind recht frech. Wir hatten Glück. 





An unserem letzten Abend in Kuala Lumpur ging es wieder noch oben. Wir genossen den Sonnenuntergang bei einem kühlen Getränk in der Heli Lounge Bar in der 34. Etage des Menara Hochhauses. Tagsüber landen dort Helikopter, am Abend (ab 17.00 Uhr) kann man den fantastischen Ausblick auf die Stadt genießen, aber Achtung es gibt kein Geländer, man steht da echt oben auf dem Dach. Ich sag nur crazy. Leider erst ab 17 Jahre erlaubt. Unser Ole durfte nicht rauf. Auf das Dach gelangt man nur mit einem Getränk, das man sich eine Etage tiefer in der Bar kauft. 




Nach drei beeindruckenden Tagen mit vielen tollen Erlebnissen in Kuala Lumpur ging es nun weiter nach Bali. 

Davon berichte ich euch in den nächsten Tagen.

Liebe Grüße Andrea


26.11.2015

Maastricht und Lüttich - Familien-Ferien-Trip

So nun aber, ich hatte euch ja schon vor Wochen versprochen von unseren Tagesausflügen nach Maastricht/Niederlande und Lüttich/Belgien zu berichten. Von Aachen aus, waren wir in gerade mal 10 min über der Grenze und gleich in doppelter Urlaubsstimmung. Allein schon das dort eine andere Sprache gesprochen wird, trägt zum Reisefeeling bei.
Wenn man nur einen Tag in einer neuen Stadt ist, schafft man es nicht sie kennenzulernen. Aber man bekommt ein Gefühl von der Stadt. Für uns hieß das, Maastricht war schöner als Lüttich. Maastricht würden wir gerne wieder besuchen. Lüttich eher nicht.

Maastricht war gemütlich, nicht so hektisch, auch nicht so voll. In der Fußgängerzone kann man herrlich bummeln oder in einem der vielen Cafes sitzen. Früh am Vormittag, die Stadt war noch ganz leer, sind wir vom Vrijthof aus gestartet. Zuerst ging es in die St. Johannes Kirche, die mit dem roten Turm und anschließend in die St. Servatius Basilika. 




Danach wollte ich durch die Einkaufsstraße. Ich hatte gehört in Holland gibt es so tolle Geschäfte in denen man wunderbar shoppen kann. Ja das stimmt, allerdings war ich dann nicht in Shoppinglaune. Ich weiß nicht wie euch das geht, aber sobald meine Männer dabei sind, kann ich nicht mehr in Ruhe schnökern und dieses oder jenes probieren. Wir sind statt dessen gemütlich Kaffee trinken gegangen. Auch schön.





Was mir noch aufgefallen ist. Die Holländer waren sehr entspannt unterwegs. Das hat mir sehr gut gefallen.
Holland ohne Fahrräder geht nicht. Wahrscheinlich ist das auch ein Grund warum wir es dort so ruhig und gemütlich fanden. Viele Autos machen Lärm und verbreiten Stress.



Lüttich empfanden wir dunkel, etwas schmuddelig dazu laut und chaotisch, aber auch voll mit jungen Menschen und es roch an vielen Ecken ganz lecker nach frisch gebackenem. Begonnen hatten wir unseren Tag mit Frühsport. 374 Stufen bezwangen wir auf der Montage de Bueren Treppe. Oben war ich ganz schön aus der Puste. Trotz des diesigem Wetter hatten wir einen herrlichen Blick auf Lüttich. 



Pommes frites haben ihren Ursprung in Belgien und daher mussten wir einfach probieren. Vor der Kathedrale St. Paul, direkt im Zentrum, haben wir uns belgische Frites mit Salsa und Mayo gegönnt. Was soll ich sagen, sie haben jetzt auch nicht anders als bei uns geschmeckt. Die Salsasoße war allerdings sehr lecker. 



Danach gleich noch eine weitere typisch belgische Spezialität. Bei Pollux am Place de la Cathédrale kauften wir uns frisch gebackene dicke belgische Waffeln gefüllt mit Apfelstückchen. Lecker schmecker sag ich nur. 

Alles Liebe Andrea


30.10.2015

Aachen - Familien-Ferien-Trip


Wir hatten die Herbstferien genutzt um ein paar Tage zu verreisen. Mein eigentliches Reisewunschziel war Maastricht. Da Aachen nur eine halbe Autostunde von Maastricht entfernt ist, hatten wir uns ein kleine Ferienwohnung in Aachen gesucht und von dort die Gegend erkundet. Im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung. Wir konnten Aachen ausgiebig kennenlernen und sind sehr begeistert über die bezaubernde Stadt. Die Innenstadt ein Traum. Historische Gebäude, eine Vielzahl an Cafés und schöne Geschäfte ganz dicht beieinander. Da lässt es sich herrlich schön bummeln.
Kulturell haben wir eine Menge unternommen Altstadtführung, Dom mit Domführung, Domschatzkammer besichtigt, Rathausbesichtigung. Wenn man nur kurz in einer Stadt ist machen Stadtführungen immer Sinn. Man erfährt einiges über die Stadt. Denn sind wir mal ehrlich man liest vielleicht Reiseführer, aber Geschichten erzählt zu bekommen ist tausendmal schöner.








Der Dom ist wirklich beeindruckend. Ich bin jetzt nicht so der Kirchgänger, aber diesen Dom fand ich richtig schön, nicht so erdrückend. Der Aachener Königsthron steht im Hochmünster. Dort kommt man nur mit einer Führung hin. Uns brachte recht amüsant und kurzweilig ein junger Geschichtsstudent in 45 min den Dom näher. 



Gegenüber vom Dom steht das gewaltige Rathaus. Ein sehr markantes Bauwerk in der Innenstadt. Im  ca. 800 qm großen und imposanten Krönungssaal wird jährlich der Karlspreis zu Aachen verliehen.




Nach so viel Geschichte und Kultur braucht man eine Pause. Ein wunderbarer Platz zum Sitzen und Entspannen, immer mit Blick auf den Dom, ist die Straße Hof mit gemütlichen Cafes und Restaurant. Bei schönem Wetter wird wohl draußen kaum ein Platz zu bekommen sein. 





Und was ist noch ganz typisch für Aachen...genau Aachener Printen. An denen kommt man hier nicht vorbei. Überall Printenbäcker mit wunderschön dekorierten Schaufenstern. Alles für die Touristen damit sie auch schön Printen kaufen. Es wirkt, wir haben ordentlich zugeschlagen. Die schmecken aber auch lecker, gerade jetzt wo es auf Weihnachten zu geht. 












Beim Bummel durch die Stadt sind wir noch an einen tollen Wollladen vorbeigekommen. Knallrot mit einem bestricktem Fahrrad davor ist er von außen gar nicht zu übersehen. 



Vom Wetter hätten wir mehr Glück haben können, aber nun gut, mit nass kaltem Wetter muss man im Oktober rechnen. Trotzdem war es schön, sehr schön sogar. Tschüss Aachen.
Von unserem Tagesausflug nach Maastricht und Lüttich erzähle ich euch nächste Woche.

Alles liebe Andrea