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17.02.2015

familyday in berlin

Letzten Samstag, es war das letzte Ferienwochenende und das Wetter sollte schön und sonnig werden, unternahmen wir einen Familienausflug. Bei der Gelegenheit wollte ich meine neue Kamera ausgiebig testen. Um auch das sonnige Wetter zu genießen, entschieden wir uns für eine "Draußen Aktivität" und besuchten in Berlin die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Für Ole alles ganz fremd und unbegreiflich das Deutschland mal geteilt war und es mitten durch Berlin eine Mauer gab. 
Die Außenausstellung fand ich sehr interessant und spannend aufgebaut. Spazierend kann man lernen und Neues erfahren. 

Der Grenzverlauf wurde mit Stahlstäben sichtbar gemacht. Auch ein Fluchttunnel und abgerissene Häuser wurden nachgezeichnet. Metallplatten markieren besondere Ereignisse am Ort des Geschehen. Das "Fenster des Gedenkens" ist den Opfern gewidmet.



Die multimediale Ausstellung im Dokumentationszentrum (Eintritt frei) zeigt die Geschichte der Mauer vom Mauerbau bis zum Mauerfall. Sie geht dabei nicht nur auf die politisches Geschehnisse ein, sondern stellt auch die persönlichen Geschichten dar. Alles sehr anschaulich erklärt an Hand von Objekten, audiovisuelle Medien und biographische Dokumentationen. 

Vom Aussichtsturm des Dokumentationszentrum kann man sehr schön auf die weitläufige Außenausstellung zur Geschichte der Teilung blicken. Gleichzeitig sieht man ein Stück alte Mauer  mit Wachturm und bekommt einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen. 

Im Anschluss fuhren wir zur East Side Gallery und spazierten an der Mauer entlang. Im Schatten wurde es irgendwann zu kalt und leider machte auch meine Akku von der Kamera plötzlich schlapp. Da habe ich mich sehr geärgert, es gab so viele schöne Motive zum fotografieren. 


Ansonsten kann ich zu meiner Kamera (Fuji X-M1) sagen, das sie nach wie vor noch sehr ungewohnt in meiner Hand liegt. Das geringe Gewicht fand ich allerdings sehr angenehm und macht sie für Ausflüge und Schnappschüsse perfekt. Auch Innenaufnahmen gelingen sehr gut. Fotografiert habe ich im jpg- und erweiterten Automatikmodus. Die Bilder waren alle scharf und kontrastreich. Bei den dunklen Stellen fast etwas zu viel Kontrast (z.B. die blauen Jacken)

Liebe Grüße Andrea

27.08.2013

Fotokurs


Neben nähen, stricken, scrappen, dekorieren, kochen.... fotografiere ich gern. Die Zusammenhänge von Blende, ISO und Belichtungszeit kann ich und fotografiere schon lange im manuellen Modus. Trotzdem gab es immer wieder Fragen und Situationen in denen ich an meine Grenzen stieß. Mein Mann gab mir den Stupser und meinte, ich könne doch mal einen Fotokurs besuchen. Ok, keine schlechte Idee. Am letzten Wochenende fand er der statt, der Fotokurs für Fortgeschrittene.

Gelernt habe unter anderem wie ich manuell den Weißabgleich an meiner Kamera einstelle und wie man eine Graukarte einsetzt. 

Das Thema Blitz fand ich hochinteressant, da ich das für mich bisher total ausgeblendet hatte. Blitzen mochte ich nicht. Das soll sich nun ändern, aber zuvor muss ich den internen Blitz reparieren lassen, der fährt nicht mehr aus.

Mein bisher unbenutzter Polfilter kam endlich zum Einsatz und ich war über die Ergebnisse echt begeistert. Ein Polfilter ist vorne drehbar und so kann man damit zum Beispiel störende Spiegelungen herausfiltern. Beachten sollte man dabei, das man schräg (ca. 45°) zum Objekt steht.

links ohne Polfilter - rechts mit Polfilter
Gleichzeitig kann man den Polfilter einsetzen um sattere und tiefere Blautöne im Himmel zu erzielen. Auch hier gilt schräg zur Sonne klapp es am besten. Bei Sonne im Rücken oder Gegenlicht ist das Ergebnis nicht so stark.
links ohne Polfilter - rechts mit Polfilter
Beim praktischen Teil gab es auch einen tollen Tip zur Porträtfotografie bei Sonnenschein. Um störende Schatten im Gesicht zu vermeiden oder das die Person die Augen zu kneift, ist es besser in den Schatten zu gehen. Dabei den Weißabgleich auf Schatten oder Wolken stellen und die Belichtungskorrektur um 1 erhöhen. So fängt man das sonnige Licht ein und die Gesichter sehen schöner aus. Im Foto habe ich die Gesichter der Kursteilnehmer unscharf gemacht, den Effekt kann man daher nicht optimal erkennen, die Stimmung allerdings schon. Probiert es einfach aus.


Am Ende ging es im Kurs auch um Bildgestaltung und Komposition. Also Goldener Schnitt, Perspektiven, Größenverhältnisse, Tiefenwirkung, Linienblickführung und Kontraste. Hier mal ein Bild zur Tiefenwirkung durch optische Ebenen. Vordergrund - Mitte - Hintergrund. Vordergrund ganz nah an der Linse wird unscharf. Mitte scharf gestellt und hinten wieder etwas unscharf.


Das Fazit - der Kurs hat sich voll gelohnt. Vieles was dort besprochen wurde hatte ich schon mal in Bücher gelesen aber nie wirklich probiert. Jetzt hatte ich die Gelegenheit und konnte dazu noch viele Fragen stellen. Es war ein toller Tag.

Zum Ende noch ein typisches Touristenfoto vom Hof der Kulturbrauerei - Berlin (dort fand der Kurs statt).

Liebe Grüße Andrea


Fotokurs - hier
Polfilter -  hier

04.03.2013

Schwimmwochenende

Am letzten Wochenende fand in Berlin der ISM - International Swim Meeting 2013 statt. Es war ein großer Wettkampf bei dem 26 Nationen vertreten waren. Die Kinder und Jugendliche kamen aus Polen, Norwegen, Schweden, Russland, Bulgarien..... und unser Ole war gemeinsam mit seiner Trainingsgruppe mit dabei. Tage zuvor hat er sich schon auf diesen Wettkampf gefreut und wir haben nur noch darauf geachtet, das er nicht krank wird. 

Hier beim Einschwimmen kann man einen Eindruck bekommen wie voll es dort war. Ich war nicht vor Ort, konnte aber alles Live am Livestream verfolgen und stand im ständigen Telefonkontakt mit meinem Mann. Zu Hause war ich schon ganz nervös und aufgeregt, wenn es für Ole an den Start ging. Wie wäre es mir nur in der Halle ergangen? 
Die Wettkampftage begannen morgens um 5.45 Uhr mit aufstehen und frühstücken. Ab 7.00 Uhr war Einschwimmen und um 8.30 Uhr begann der Wettkampf. Das Ende war dann irgendwann zwischen 17.00 und 20.00 Uhr. Es waren harte und anstrengende Wettkampftage.
Aber es waren sehr erfolgreiche Tage. Oles größter Konkurrent war ein schwedischer Junge, der auch verdammt gut und schnell schwimmt. Beide kämpften stets um Gold oder Silber.
Über 100m Rücken gewann Ole die Silbermedaille.

Zwischen Vorläufen und den Finalläufen, die zum späten Nachmittag stattfanden, war Ruhen und Entspannen ganz wichtig. 

Das erste Highlight fand am Samstagabend statt. Ole hatte sich als Zweitschnellster für das 50 m Freistilfinale qualifiziert. Also die Finalläufe waren echt klasse. Die Sportler sind mit cooler Musik einmaschiert (z. B. Rammstein...ich will..) und wurde einzeln mit Spotlight vorgestellt. Genau so wie man das bei großen Wettkämpfen im Fernseher sieht. Dann totale Ruhe in der Halle und ... Start und die Post ging ab. Der Wahnsinn. Ich zittere jetzt noch. Ole und der Schwede lagen bis kurz vor dem Anschlag gleich auf und dann gibt Ole nochmal Gas und kann sich absetzen. Wahnsinn, er gewinnt, er gewinnt, in einer fantastischen Zeit. Wir sind sooooo stolz auf ihn.
 
 
Am Ende hat er 2 mal Gold gewonnen, 3 mal Platz zwei belegt, einmal ist er Vierter und einmal Sechster geworden. Er war glücklich, happy und müde. Ein tolles Wochenende war das.

Liebe Grüße Andrea

ism-germany hier

23.02.2013

Macarons

Leckere Macarons, aber gleich vorn weg, nicht von mir gebacken. Ich habe ja schon ein paar gebacken und dabei misslungene bis sehr gute Ergebnisse erzielt, aber "Original" Macarons hatte ich noch nie probiert. Ich konnte eigentlich keinen Vergleich machen. Durch den tollen und ausführlichen Bericht von Melanie (hier), die ihre Tipps und Tricks und ihre Erfahrungen beim Backen von Macarons an uns weitergibt, war ich neugierig geworden und wollte wissen wie Macaons eigentlich schmecken sollten.

Heute in Berlin habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar kleine Diven gekauft. Wir waren im Lafayette Berlin. Die Auswahl war groß und fiel nicht leicht. Es sah doch alles so lecker aus. Wir haben uns dann für Macarons mit Schokolade, mit Himbeere, Pistazie, schwarze Johannisbeere und Haselnuss entschieden.  


Gut verpackt haben wir sie liebevoll nach Hause transportiert und zum Kaffee genossen. Mein Fazit. Lecker, süß, fluffig, cremig, mandlig... von allem was dabei und jede Sorte war anders. Die Schokoladenmacarons waren sehr cremig und schokoladig, das richtige für meine Männer. Der schwarze Johannisbeermacaron hat ganz doll nach Johannisbeere geschmeckt und am Ende kam der Mandelgeschmack durch...mmh. Mein Favorit war der Haselnussmacaron. Sehr nussig und etwas nach Marzipan.  


Und im Vergleich zu meinen gebackenen? Die konnten schon sehr gut mithalten. Meine Füllung ist noch Ausbau fähig und ich habe Lust farbige Macarons zu backen. 


Liebste Grüße Andrea

23.07.2012

Berlin, Berlin

Am Wochenende trieb es uns wieder nach Berlin. Wir waren spazieren am Brandenburger Tor und am Reichstag.
Regenpfützen-Spiegelbild. Der Regen hatte auch was Gutes.
Das letzte Mal haben wir das Sylvester 1994 gemacht. Oh schreck, ist das lange her. Wir fahren ja sonst eher daran vorbei und werfen schnell einen Blick darauf. Allerdings sieht man dann nur die Westseite vom Brandenburger Tor und den Platz des 18.März. Vom ganzen Trubel auf dem Pariser Platz bekommt dabei nicht viel mit.
Am Reichstag war auch viel los und ein ganz spontaner Versuch dort hineinzukommen, scheiterte kläglich. Wir hätten uns 3 Tage vorher anmelden müssen. 
Faszinierend waren die großen Seifenblasen von einer Straßenkünstlerin. 

Ansonsten stecke ich im Sommerloch und bin nicht wirklich kreativ tätig. 
Bei den kühlen Temperaturen kam eher Herbststimmung bei mir auf und so ist schon eine Schluppenbluse für die neue Saison entstanden. 

Aber jetzt kommt der Sommer zurück und ich freu mich schon.
Andrea

25.03.2012

Berlin, Berlin

... immer wieder einen Ausflug wert. 
Besonders schön war es am Wochenende bei frühlingshaftem Wetter mit vielen lieben Freunden in gemütlicher Runde zu sitzen und zu quatschen. 
Wir sind am Samstag genau zur Blauen Stunde in Berlin angekommen. In der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Nacht strahlt der Himmel kräftig tiefblau. 
Da ich Beifahrer war, konnte ich schön fotografieren.






Bevor es Sonntag wieder nach Hause ging, sind wir über den Flohmarkt am Mauerpark gebummelt. Bei herrlichen Sonnenschein ein schöner Spaziergang. 

Die farbenfrohen Lampen passten zu unserer fröhlichen Stimmung.  




Gekauft haben wir nichts. Wir haben auch nichts spezielles gesucht. Die Portemonnaies haben mir gefallen. 

Berlin war wieder toll. So bunt, so unkonventionell, so frei.

Liebe Grüße 
Andrea