Posts mit dem Label Garten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Garten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

24.05.2016

Allium/Zierlauch im Garten

Jedes Jahr im Frühjahr hat es mich gewurmt, dass so wenig Zierlauch im Garten blüht. Im letzten Herbst habe ich dann daran gedacht und einige Blumenzwiebeln gekauft. Nun blühen sie und ich bin ganz begeistert. Die großen Kugeln ragen weit über Stauden und Rosen hinaus und sind ein großer Blickfang.




Allium gibt es in vielen verschiedenen Farben und Größen. Ich habe die früh blühende Sorte 'Allium Sensation' und ein paar wenige Zwiebeln von Allium 'Globemaster' gepflanzt. Allium fühlt sich auf sonnigen, durchlässigen und nährstoffreichen Boden sehr wohl. Für jährlich reiche Blüte ist eine Düngegabe mit Kompost, Hornspäne oder Volldünger während des Blattaustriebes wichtig. 


Sobald die Kugeln verblüht sind, werde ich sie abschneiden, sodass sie ihre Kraft in die Zwiebeln stecken. Man kann die abgeblühten Blütenstände auch stehen lassen. Das sieht dann allerdings leicht nach Herbst aus. Außerdem beginnen sie Samen zu bilden. 

Die Zwiebeln bekommt man im Herbst überall zu kaufen. Ich werde mir dann noch ein paar besorgen, denn in den Beeten ist noch Platz.

Liebe Grüße Andrea



18.05.2016

Stash-Stricken






Im April hatte ich gut abgelagerte Wolle angeschlagen und ein Stash Projekt gestrickt. Aus meiner 250 g grün-blau melierte Baumwolle sind zwei Sitzkissen entstanden. Die Anleitung stammt von Drops 124-14. Ich habe nur die Oberseite gestrickt. Die Rückseite ist aus Stoff, innen befindet sich eine Schaumstoffplatte. Die Kissen zieren jetzt unsere Gartenstühle.

Liebe Grüße Andrea



04.05.2016

Terrassenüberdachung




In den letzten Tagen hatten wir geplant, gesägt, gebohrt und gestrichen und nun ist unser diesjähriges Holzbauprojekt - eine Pergola - fertig. Auf Instagram konntet ihr die Fortschritte beobachten. 

Seit Jahren hatten wir einen Sonnenschirm, den wir bei Sonne von einer Tischecke zur anderen schoben, in der Hoffnung, dass jeder möglichst im Schatten sitzen kann. Leider glückte uns das nie. Jetzt hatte der Sonnenschirm seinen Geist aufgegeben und so wurde es Zeit, über eine Alternative zur Terrassenbeschattung nachzudenken. 
Entstanden ist eine Pergola aus Holz. Sehr geradlinig, sehr massiv und offen. Dass sie offen ist, war mir sehr wichtig. Nichts ist schöner, als im luftigen Schatten zu sitzen. Offen bedeutet aber auch, dass wir je nach Tageszeit und Sonnenstand mal mehr mal weniger Schatten auf der Terrasse haben werden.
Im Laufe des Sommers werden wir merken, ob uns das reicht. Alternativ könnten wir unter den oberen Latten eine Markise anbringen. Für zusätzlichen Schatten soll eine Rose sorgen. Ich habe eine Ramblerrose bestellt, die Triebe bis 10 m Länge bekommt. Die darf in den nächsten Jahren die Pergola begründen.


Unsere Pergola ist frei stehend und nicht mit dem Haus verbunden. Wir brauchen den Platz am Haus für eine Leiter oder eine Hebebühne, um die Dachrinne zu reinigen. 
Mein allerliebster Schatz war in seinem Urlaub zusammen mit seinem Papa sehr fleißig. Gemeinsam haben sie gewissenhaft die Pergola gebaut. 
Ich war für das Streichen der Hölzer verantwortlich. Zuerst habe ich das Holz mit OSMO Holzimprägnierung behandelt und anschließend zweimal mit OSMO Landhausfarbe in der Farbe kieselgrau gestrichen. Wir haben schon öfter mit OSMO gearbeitet und waren immer sehr zufrieden mit der Qualität, Haltbarkeit und Ergiebigkeit der Farben. Auch wenn die Farben etwas teurer sind, es lohnt sich. Wir hatten uns für einen hellen Farbton entschieden, da die Pergola vor unserem großen Wohnzimmerfenster steht und sie uns, besonders im Winter, nicht zu viel Licht wegnehmen soll.




Ein paar Eckdaten zur Pergola:
- eigene Planung 
- Größe: 4,35 x 5,38 m (Pfostenausmaß)
- Holz - Konstruktionsholz
- 4 Pfosten - 14 x 14 cm x 2,28 m hoch
- 2 Querlatten - 6 x 16 cm x 4,85 m lang
- 19 Latten für oben - 6 x 12 cm x 5,80 m lang; der Überstand beträgt 15 cm; der Abstand zwischen den Latten 20 cm; die Latten wurden 4 cm tief ausgeklinkt und auf die Querlatten gesetzt und verschraubt
- Die Enden sind leicht abgeschrägt.
- Die Pfostenkappen fehlen noch.

Optimal ist es, wenn die oberen Latten quer nach Süden ausgerichtet sind. So hat man in der Mittagszeit den meisten Schatten. Bei uns hätte das bedeutet die Pergola stände um 45° verdreht zum Haus. Das hätte ziemlich doof ausgeschaut. Unsere Pergola passt sich der Terrasse an und die Latten sind nach Süd-Südwest ausgerichtet. Wir haben im Moment ab 14.00 Uhr - 17.00 Uhr den meisten Schatten unter der Pergola.








Wir sind ganz happy mit unserer Überdachung und mein Mann meinte erst gestern, die Pergola sieht aus, als ob sie schon immer da stehen würde. Ein gutes Zeichen. Sie fügt sich somit super ein. Ich hatte im Vorfeld ja großen Bammel, ob alles klappt.  Motiviert könnten wir am liebsten gleich weiter machen. Die Hütte müsste neu und größer werden und ein Carport brauchen wir auch noch. Aber das werden Projekte für die nächsten Jahre. 

Viele liebe Grüße Andrea


MerkenMerken

04.04.2016

Der Frühling ist da

Was hatte wir für ein fantastisches Wetter am Wochenende. Seit Langem wieder Temperaturen über 15 Grad. Am Samstag dazu noch herrlicher Sonnenschein, sodass abends mein Gesicht von der Sonne brannte und ich mir eine Feuchtigkeitsmaske gönnte. Das tolle Wetter nutzten wir und brachten den Garten auf Vordermann. 



Unseren Gemüsegarten habe ich verkleinert. Ich bin halt mehr der Blümchengärtner weniger der Selbstversorger. An der Stelle habe ich Rasen gesät und zum Nachbar Eiben gepflanzt. Den Rasen habe ich vertikutiert und gedüngt. Im Moment sieht er etwas gerupft aus, aber das wird wieder.
Was so ein paar warme Tage ausmachen, sofort fängt alles an zu sprießen. Die Magnolie ist mittlerweile aufgeblüht. Unter ihr blühen blaue Scillas und Traubenhyazinthen. Im Herbst möchte ich noch mehr Blausternchen im Garten verteilen. Wenn sie so geballt blühen, sieht das traumhaft aus.  




Während ich eher im Grünen unterwegs war, hatten mein Mann und Schwiegervater Vorbereitungen für unsere Terrassenüberdachung getroffen. Nach langen Jahren des Hin- und Herschiebens vode Sonnenschirms, hatten wir nun die Faxen satt und wollen eine Pergola bauen. Viele Ideen habe ich bei Pinterest gesammelt. Wir wollen die Pergola offen gestalten, sodass ein luftiges Lüftchen wehen kann. Auch soll sie geradlinig werden. Als Farbe schwebt mir eine hellgraue Lasur vor. 


Schon im Februar hatten wir unsere Platanen komplett runtergeschnitten. Im Moment sehen sie sehr skurril aus. Wir hoffen, dass sie wieder austreiben. So einen Radikalschnitt hatten wir uns bisher nicht getraut, aber ich war mutig. Unsere Platanen geben schönen Schatten ab, nur leider haben wir sie, damals vor ca. 8 Jahren, nicht dicht genug an die Terrasse gepflanzt. Wir waren halt noch junge Gärtner mit wenig Erfahrung. 


Genießt den Frühling, alles Liebe Andrea



10.02.2016

der Frühling ruft



In den letzten Tagen hatte der Wettergott es gut mit uns gemeint. Von Sturm und Regen wurden wir verschont, stattdessen wehte ein laues Lüftchen und sogar die Sonne ließ sich blicken. Das vorfrühlingshafte Wetter hat sofort die Gartenlust in mir geweckt und so habe ich mit den ersten Gartenarbeiten begonnen ... Laub harken und Gräser schneiden. 

Gräser sind wirklich dankbare und pflegeleichte Stauden. Bis auf einen radikalen Rückschnitt im Frühjahr, gern mit einer Motorsäge, habe ich keine Arbeit mit ihnen. 
Im Sommer mag ich Gräser, wenn sie so zart im Wind wehen. Das versprüht so eine Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Im Herbst schimmern die Gräser in spektakulären Goldtönen. Sogar im Winter sehen Gräser dekorativ aus. Besonders wenn der Raureif auf den Blättern und Blütenständen ruht. Jetzt fingen sie allerdings an, ihre trockenen Blätter im Garten zu verteilen. Also höchste Zeit zum Rückschnitt. 

Bei meiner Gartenarbeit habe ich schon viele Frühblüher entdeckt. Ganz vorsichtig gucken Tulpen, Narzissen und Hyazinthen aus dem Boden raus. Dagegen recken die Schneeglöckchen schon weit ihre Blätter und Blüten empor. 

Ich freue mich auf die neue Gartensaison. 
Liebe Grüße Andrea



10.01.2016

Januartage mit dies und das

Kann man jetzt noch ein gesundes neues Jahr wünschen, ach ich denke schon. Ich wünsche Euch von Herzen ein fantastisches, glückliches, inspirierendes tolles 2016. Bleibt gesund und neugierig.

Durch Krankheit sind wir noch im Slomo Modus, leben so in den Tag hinein, entspannen, schlafen aus, essen viele Vitamine und achten nach der großen Schlemmerei über die Feiertage wieder mehr auf gesunde Ernährung. Gestern gab es zum Beispiel einen leckeren Caesar Salad mit Polenta Hähnchen. Es ist ein Jamie Oliver 15 Minutenrezept, was echt nicht in 15 Minuten zubereitet ist, eher in 30 min. Aber egal, es hat uns geschmeckt.

Die kranke angeschlagene Seele braucht dann doch was Süßes. So gab es Vanille-Marzipanpudding mit Zimt Pflaumenkompott. Dafür habe ich einfachen Vanillepudding gekocht, jedoch bevor das angerührte Puddingpulver in die Milch kommt, habe ich Marzipanrohmasse eingerührt und aufgelöst. Danach den Pudding ganz normal zubereiten. Das Pflaumenkompott wird aus einem Glas Pflaumen, Gewürzen nach Belieben und etwas Stärke zum Andicken hergestellt. 

Bei uns in Brandenburg war es in der letzten Woche so richtig frostig kalt und es hat geschneit. Der Garten sah mit dem frisch gefallenen Schnee einfach traumhaft aus. Ansonsten kann ich gut und gern auf Dauerfrost und eisigen Wind verzichten. Ich fand die lauen Temperaturen vom Dezember toll.  


Ein Weihnachtsgeschenk wollte ich Euch gerne zeigen. Ich hatte für uns ein Fotobuch erstellt mit unseren Bildern aus dem Jahr 2014. Nach sehr guten Beurteilungen entschied ich mich für Saal Digital und wurde positiv überrascht. Die Bildqualität hat mich voll überzeugt. Die gedruckten Fotos sehen wie am Rechner aus. Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich am Laptop arbeite und mein Monitor nicht kalibriert ist. 
Sehr gut finde ich die Panorama Bindung. Das heißt, es gehen keine Bildelemente verloren, wenn man Bilder über die Doppelseite platziert. 

Unser 2014 Fotobuch hat fast 100 Seiten und ist 28 x 28 cm groß. Ich habe es nach Monaten sortiert aufgebaut. Wenig Text und maximal 6 Fotos auf einer Doppelseite. Die Fotoauswahl bereitete mir am meisten Kopfzerbrechen und dauerte sehr lange.
Vom Übermitteln der Daten bis zum Liefern des fertigen Buches ist keine Woche vergangen. Also superschnelle Bearbeitung. Genial. 
Kleiner Tipp noch, falls ihr Saal ausprobieren möchtet. Lasst auf der ersten Doppelseite die linke Seite frei. Diese befindet sich nämlich auf der Rückseite vom Buchdeckel. Das kommt in der Bearbeitungssoftware nicht so gut rüber.



Bis die Tage. Alles Liebe Andrea

05.10.2015

Bugatour 2015 - Brandenburg


Der fünfte Standort fehlte noch in meiner kleinen Bugatour und so nehme ich Euch heute mit nach Brandenburg an der Havel. 
An einem schönen Septemberwochenende waren wir dort und starteten unseren Bugarundgang mit einer Fährfahrt auf der Havel. Diese brachte uns zum Packhof mit seinen vielseitigen Themengärten. Der Packhof wurde auf dem ehemaligen Gelände der Schiffswerft errichtet und so hatte man als Erinnerung an die Werft stilisierte Pflanzenschiffe aus Holz gebaut. 





Auch in Brandenburg gab es unzählige Möglichkeiten zum Verweilen und Ausruhen.



Auf dem Weg zum Marienberg sind wir an der St. Johannis Kirsche vorbei gelaufen. Die Blumenschau im Innern der Kirche hatte uns nicht interessiert, das fanden wir schon in Havelberg nicht so spannend. 


Der Marienberg ist eine große Parkanlage mitten in der Stadt. Besonders beeindruckt hatten mich die Rosenbeete, die noch kräftig blühten und dufteten. 


Von der 32 m hohen Friedenswarte hatten wir einen wunderschönen Blick über Brandenburg und das Bugagelände, aber zuvor mussten 180 Stufen auf der Wendeltreppe überwunden werden. Es hat sich gelohnt, bei klarem Wetter konnten wir weit in die Ferne gucken.




Brandenburg hat uns sehr gut gefallen. Wir hatten zwar nur zwei Stunden, was für Brandenburg etwas zu kurz ist, aber dennoch glücklich es überhaupt noch dorthin geschafft zu haben. Ja die Buga 2015 neigt sich dem Ende. Am 11.10.2015 schließen die Tore. Das war es dann mit der Buga am blauen Band der Havel. Es war schön und entspannend durch die Gärten und Parks zu spazieren. Welcher Standort hat mir am Besten gefallen? Das waren Brandenburg mit seiner Vielfältigkeit, Stölln klein und fein, der Park in Rathenow mit seinem riesengroßen Spielplatz und auch Premnitz hatte seinen Reiz. Eigentlich hatte jeder Standort für mich etwas Besonderes. In Havelberg hatten wir einfach Pech mit dem Wetter.

Tschüss Bugatour 2015 und Euch einen wunderschönen Herbst. Wir werden hier mit Sonne pur verwöhnt.

Alles Liebe Andrea