08.06.2016

MMM



Oh was bin ich um den Schnitt Archer button up oder Archer Popover von granline rumgeschlichen. Mir war der einfach immer zu teuer, aber es gab so viele schöne Modelle im Netz zu sehen und auch nur positive Kritiken zu lesen. Letzte Woche war dann kein Halten mehr, ich habe zugeschlagen und bin total glücklich mit dem Schnitt. Ich glaube das wird mein Basic-Hemdblusenschnitt. 


Weil es so warm ist habe ich erstmal die ärmellose Variante genäht. Die ist im Schnitt so nicht enthalten oder beschrieben, aber es gibt ein sehr gutes Tutorial bei Jen indem sie ein paar kleine Schnittänderungen erklärt. Ich habe meinen Schnitt nach Jen's Erklärungen geändert. Das bedeutet:
1. Ich habe den Schulterpunkt nach innen gelegt und somit die Schulterbreite um 1,0 cm verringert. 
2. Damit das Armloch hinten nicht absteht, habe ich an der Naht von Passe und Rückenteil ca. 0,5 cm nur am Rückenteil weggenommen. Die Passe blieb unverändert.

Die Nahtzugabe, die im Schnitt schon enthalten ist, habe ich beim Armausschnitt nicht abgeschnitten stattdessen einfach ignoriert. 

Die Änderungen sind bis auf vorn unter dem Arm perfekt. Dort ist die Bluse etwas eng und ich werde bei der nächsten ärmellosen Bluse dort etwas mehr ausschneiden. Vielleicht habe ich auch meine Seitennaht die ich als französische Naht gearbeitet habe, etwas großzügig genäht, wodurch es unterm Arm etwas spannt.  

Das Armloch habe ich mit einem Schrägstreifen versäubert. Der war bei mir 45 x 2,5 cm groß. Genäht habe ich mit 0,75 cm Nahtzugabe.




Die Passform der taillierten Bluse finde ich sehr gut. Ich habe Größe 6 genäht und musste kaum etwas ändern. Nur unterm Arm bis zur Taille habe ich ein klein wenig an der Seitennaht abgenäht. 

Die Länge ist original wie im Schnitt und für meine ärmellose popover Variante genau richtig.

Die Knöpfe habe ich wie im Schnitt angegeben positioniert. Leider ist die Position etwas ungünstig für mich. Ich glaube ein Knopf sollte immer in Höhe Brustpunkt sein. Meiner liegt genau zwischen dem letzten und mittlerem Knopf. Dadurch sperrt die Bluse etwas.  


Der dünne Baumwollstoff ist durch die Pünktchen leicht transparent, warum ich mich für die aufgesetzten Brusttaschen entschieden habe. 

Der Schnitt gefällt mir wirklich sehr gut, warum bin ich da nur so lang drum rum geschlichen. Eine zweite ärmellose Bluse ist schon in Arbeit und Stoff für eine dritte Variante im Visier.

Liebe Grüße Andrea

verlinkt mit me made mittwoch



26.05.2016

ein neues Heim für Wolle und Strickzeug



Vor einer Weile hatte ich bei Kerstin von Stine & Stitch ihre wunderschöne Stricktasche gesehen und mich sofort darin verliebt. So eine Tasche wollte ich auch. Für zu Hause habe ich einen selbstgenähten Stoffkorb, aber für unterwegs fehlte mir was hübsches. Bisher hatte ich immer alles in eine Tüte gestopft. Nicht gerade schön aber Zweck erfüllend. Seit ein paar Tagen habe ich nun eine schicke und wirklich praktische Stricktasche. 



Das Materialpaket inclusive Anleitung (Futter ist nicht im Materialpaket enthalten) findet ihr bei kleinkariert. Ein schönes Wachstuch mit farblich passenden Reißverschluss und Klettverschluss könnt ihr euch selber aus den Angebot im Shop aussuchen. Meine Wahl fiel auf die dicken Teardrops in schwarz weiß. 


Die Nähte auf dem Wachstuch sahen bei mir trotz Kunststofffuß und Butterbrotpapier nicht schön aus. Daher habe ich die Außentasche weggelassen und eine Innentasche mit Reißverschluss gearbeitet. Das mit dem Webband für den Reißverschlussabschluss hatte ich auch bei Kerstin / Stine&Stitch entdeckt und fand die Idee so genial, dass ich sie einfach ausprobieren musste.


Bis gestern beherbergte meine Tasche Wolle, Häkelnadel, Anleitung und fertige Körperteile für Känguru Kira. Es passt wirklich viel in die Tasche und man kann gut aus der Tasche heraus das Garn laufen lassen. Durch den Bügel bleibt die Tasche schön offen. 
Im Nachhinein fehlt mit ein Henkel an der Tasche. So könnte man sie besser umhertragen.

Worin verstaut ihr euer Strickzeug?

Liebe Grüße Andrea

verlinkt mit rums



24.05.2016

Allium/Zierlauch im Garten

Jedes Jahr im Frühjahr hat es mich gewurmt, dass so wenig Zierlauch im Garten blüht. Im letzten Herbst habe ich dann daran gedacht und einige Blumenzwiebeln gekauft. Nun blühen sie und ich bin ganz begeistert. Die großen Kugeln ragen weit über Stauden und Rosen hinaus und sind ein großer Blickfang.




Allium gibt es in vielen verschiedenen Farben und Größen. Ich habe die früh blühende Sorte 'Allium Sensation' und ein paar wenige Zwiebeln von Allium 'Globemaster' gepflanzt. Allium fühlt sich auf sonnigen, durchlässigen und nährstoffreichen Boden sehr wohl. Für jährlich reiche Blüte ist eine Düngegabe mit Kompost, Hornspäne oder Volldünger während des Blattaustriebes wichtig. 


Sobald die Kugeln verblüht sind, werde ich sie abschneiden, sodass sie ihre Kraft in die Zwiebeln stecken. Man kann die abgeblühten Blütenstände auch stehen lassen. Das sieht dann allerdings leicht nach Herbst aus. Außerdem beginnen sie Samen zu bilden. 

Die Zwiebeln bekommt man im Herbst überall zu kaufen. Ich werde mir dann noch ein paar besorgen, denn in den Beeten ist noch Platz.

Liebe Grüße Andrea



18.05.2016

Stash-Stricken






Im April hatte ich gut abgelagerte Wolle angeschlagen und ein Stash Projekt gestrickt. Aus meiner 250 g grün-blau melierte Baumwolle sind zwei Sitzkissen entstanden. Die Anleitung stammt von Drops 124-14. Ich habe nur die Oberseite gestrickt. Die Rückseite ist aus Stoff, innen befindet sich eine Schaumstoffplatte. Die Kissen zieren jetzt unsere Gartenstühle.

Liebe Grüße Andrea



04.05.2016

Terrassenüberdachung




In den letzten Tagen hatten wir geplant, gesägt, gebohrt und gestrichen und nun ist unser diesjähriges Holzbauprojekt - eine Pergola - fertig. Auf Instagram konntet ihr die Fortschritte beobachten. 

Seit Jahren hatten wir einen Sonnenschirm, den wir bei Sonne von einer Tischecke zur anderen schoben, in der Hoffnung, dass jeder möglichst im Schatten sitzen kann. Leider glückte uns das nie. Jetzt hatte der Sonnenschirm seinen Geist aufgegeben und so wurde es Zeit, über eine Alternative zur Terrassenbeschattung nachzudenken. 
Entstanden ist eine Pergola aus Holz. Sehr geradlinig, sehr massiv und offen. Dass sie offen ist, war mir sehr wichtig. Nichts ist schöner, als im luftigen Schatten zu sitzen. Offen bedeutet aber auch, dass wir je nach Tageszeit und Sonnenstand mal mehr mal weniger Schatten auf der Terrasse haben werden.
Im Laufe des Sommers werden wir merken, ob uns das reicht. Alternativ könnten wir unter den oberen Latten eine Markise anbringen. Für zusätzlichen Schatten soll eine Rose sorgen. Ich habe eine Ramblerrose bestellt, die Triebe bis 10 m Länge bekommt. Die darf in den nächsten Jahren die Pergola begründen.


Unsere Pergola ist frei stehend und nicht mit dem Haus verbunden. Wir brauchen den Platz am Haus für eine Leiter oder eine Hebebühne, um die Dachrinne zu reinigen. 
Mein allerliebster Schatz war in seinem Urlaub zusammen mit seinem Papa sehr fleißig. Gemeinsam haben sie gewissenhaft die Pergola gebaut. 
Ich war für das Streichen der Hölzer verantwortlich. Zuerst habe ich das Holz mit OSMO Holzimprägnierung behandelt und anschließend zweimal mit OSMO Landhausfarbe in der Farbe kieselgrau gestrichen. Wir haben schon öfter mit OSMO gearbeitet und waren immer sehr zufrieden mit der Qualität, Haltbarkeit und Ergiebigkeit der Farben. Auch wenn die Farben etwas teurer sind, es lohnt sich. Wir hatten uns für einen hellen Farbton entschieden, da die Pergola vor unserem großen Wohnzimmerfenster steht und sie uns, besonders im Winter, nicht zu viel Licht wegnehmen soll.




Ein paar Eckdaten zur Pergola:
- eigene Planung 
- Größe: 4,35 x 5,38 m (Pfostenausmaß)
- Holz - Konstruktionsholz
- 4 Pfosten - 14 x 14 cm x 2,28 m hoch
- 2 Querlatten - 6 x 16 cm x 4,85 m lang
- 19 Latten für oben - 6 x 12 cm x 5,80 m lang; der Überstand beträgt 15 cm; der Abstand zwischen den Latten 20 cm; die Latten wurden 4 cm tief ausgeklinkt und auf die Querlatten gesetzt und verschraubt
- Die Enden sind leicht abgeschrägt.
- Die Pfostenkappen fehlen noch.

Optimal ist es, wenn die oberen Latten quer nach Süden ausgerichtet sind. So hat man in der Mittagszeit den meisten Schatten. Bei uns hätte das bedeutet die Pergola stände um 45° verdreht zum Haus. Das hätte ziemlich doof ausgeschaut. Unsere Pergola passt sich der Terrasse an und die Latten sind nach Süd-Südwest ausgerichtet. Wir haben im Moment ab 14.00 Uhr - 17.00 Uhr den meisten Schatten unter der Pergola.








Wir sind ganz happy mit unserer Überdachung und mein Mann meinte erst gestern, die Pergola sieht aus, als ob sie schon immer da stehen würde. Ein gutes Zeichen. Sie fügt sich somit super ein. Ich hatte im Vorfeld ja großen Bammel, ob alles klappt.  Motiviert könnten wir am liebsten gleich weiter machen. Die Hütte müsste neu und größer werden und ein Carport brauchen wir auch noch. Aber das werden Projekte für die nächsten Jahre. 

Viele liebe Grüße Andrea


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