05.10.2013

Backen mit Enie und herbstliche Kaffeetafel

Heute war nicht irgendein Tag, heute war der Tag an dem ich im Fernsehen war. Meine Eltern waren hier und gemeinsam haben wir uns meinen Auftritt in der Sendung Sweet & easy - Enie backt angeguckt. Ich war ganz schön gespannt und hatte bisher nur wenigen von meinem Dreh erzählt. Irgendwie hatte ich Angst, das es peinlich werden könnte. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Ich bin ganz zufrieden und kann sehr gut mit meinem Auftritt leben. Eigentlich bin ich in der Sendung die ganze Zeit am Lachen. Und was für eine tiefe Stimme ich habe, das ist mir bisher gar nicht bewusst gewesen.


Wie kam es zum Dreh, das möchtet ihr bestimmt noch wissen. Im Januar hatte ich eine Anfrage von der Produktionsfirma im email Fach und dachte erst das ist ein Scherz. Ich?, ich werde gefragt ob ich als Gast mit Enie backen möchte? Was für eine Ehre. Nach einigen Telefonaten und einem Kennlern-Probedreh bekam ich die Zusage und schon im Februar fand der Dreh in Berlin statt.


Ich war total aufgeregt, ich wußte ja nicht was mich im Studio erwartet. Am Ende war alles ganz unkompliziert und das Team sehr nett. Der Dreh hatte ca. 1 Stunde gedauert. Während Enie und ich die Cake Pops gemacht haben wurden wir gefilmt. Das war's. Wichtig war - immer lachen und Spaß haben, den hatten wir. Achtet mal auf Enie, sie hatte die Dekoschnüre für die Cake Pop Monster als Ohrschmuck entfremdet.



Wer sich die Folge ansehen möchte, findet bei Sixx.de die komplette Sendung (hier). Staffel 3, Folge 4 - Backen für die Kleinen


Nach der Sendung haben wir gemütlich und entspannt Kaffe getrunken. Am Vormittag habe ich dafür ein paar Herbstkekse mit farbiger Zitronenglasur und Schokoladenglasur gebacken.



Die Waffeln habe ich nach einem Rezept von Anja (hier) gemacht. Mit Hefe und Buttermilch mal ganz anders und ganz luftig. Dazu gab es Apfelmus.



Genießt das Wochenende

Liebe Grüße Andrea




03.10.2013

Ein Ferientag im Schloss

Wir haben Herbstferien und freuen uns das alle Familienmitglieder frei haben und wir ein paar Tage gemeinsam verbringen. Das die Sonne lacht und das Wetter wunderschön ist macht die ganze Sache noch viel runder. Besonderes hatten wir für die Ferientage nicht geplant. Es gab nur einen Wunsch von Ole. Er wollte einmal das Schloss von Friedrich dem Großen besuchen. So haben wir uns gestern auf den Weg nach Potsdam ins Neue Palais gemacht. Ich nehme euch jetzt mit und zeige euch ein paar Bilder.




Im Schloss darf man nur mit einer Fotoerlaubnis fotografieren. Diese kann man käuflich erwerben. Das Blitzen ist allerdings verboten. Da es ein sehr sonniger Tag war, dachte ich mir, ich probier es mal aus, das Lichte könnte ausreichen um brauchbare Bilder zu erzielen. Ich habe die ISO raufgesetzt, im raw-Format fotografiert und anschließend die Bilder nachbearbeitet. So sind ein paar schöne Eindrücke von Innen entstanden.




Im Schloss trägt man Puschen und kann damit herrlich schlittern. Ein Spaß, aber die Puschen haben auch einen Grund. Sie sollen die hochwertigen Böden schützen.


So darf das Konzertzimmer mit seinem wunderschönen Holzboden nicht betreten werden.


Ein Familienfoto im Spiegel und alle mit Kopfhörer vom Audioguide. Ach und der Große überragt mittlerweile seine Mama und sein Papa.






Es war ein schöner Ausflug. Ich wäre gerne noch ein bisschen durch den Park gelaufen um zu fotografieren. Der Herbst ist im Moment einfach wunderschön und farbenprächtig. Meine Männer hatten allerdings keine große Lust mehr.

Genießt die sonnigen Tage. Seit lieb gegrüßt Andrea

Neues Palais Potsdam (hier)

24.09.2013

Dies und Das

Oh je, ist der letzte Post echt schon 2 Wochen her. So eine lange Pause gab es nur wenn ich im Urlaub war. Zur Zeit liegt es aber daran, das es bei mir nicht viel Neues gibt. Das heißt nicht das ich nicht untätig war. Hier und da ist nun auch der Herbst bei uns eingezogen mit Kürbissen, Hagebutten und stets frische Astern, Zinien und Fette Henne aus dem Garten.


Neben einigen kleinen Nähprojekten, wie ein lang ersehntes Kameraband, gestempelte Topflappen, Tildateddys oder eine Kosmetiktasche, habe ich meinen Vorrat an Stoffe für die Wintergarderobe bei HÜCO in Berlin aufgestockt. Der erste Stoff ist schon verarbeitet - ein Kleid aus der Knipmode 9/2013. So nebenbei habe ich mich auch gefragt, wieviel Kleider/Röcke brauche ich wirklich, ziehe ich das alles an, ist das mein Stil? In einigen Momenten bin ich an dem Punkt wo ich sage, lass es mit dem Nähen. Für die Stoffe kannst du dir auch etwas schönes kaufen. Dann schaue ich beim MMM (hier) vorbei oder entdecke die schöne Weste von Frau Liebstes (hier) und bin sofort Feuer und Flamme für das Hobby Nähen. Ich bleibe also dabei.


Ganz besonders freue ich mich über unseren Kauf eines Eames Stuhles. Da der Preis recht hoch ist, haben wir uns vorerst für einen Stuhl entschieden. Wir wollten ihn erstmal wirken lassen und schauen wie er uns hier bei uns gefällt und ganz wichtig, wie sitzt er sich. Mittlerweile wissen wir, es wird irgendwann ein Zweiter folgen.


Seit einer Woche haben wir einen neuen ganz kleinen Mitbewohner. Sie ist echt klein aber ganz drollig und sowas von verspielt. Sie schreit wie ein Baby und sobald man einen Teller in der Hand hat, macht sie ordentlich rabatz und versucht an den Teller zu kommen. Ganz besonders beliebt sind Kissenecken, mit denen kann man kämpfen und reinbeißen. Fransen von Decken oder Wollknäule werden auch nicht verschmäht. Ist schon lustig mit so einem Babykätzchen. Wir haben sie Tinka getauft.



Zum Schluss noch ein paar Instagram (hier) Impressionen mit leckeren Pflaumenkuchen, Igelkekse, Stoffdruck für meine Topflappen, wunderschöne Stoffe, mein Kameraband, der Tinka und schicken Herbstservietten.

Genießt den Herbst und bleibt gesund. Mich hat es schon erwischt mit Husten und Schnupfen.

Seit lieb gegrüßt

Andrea




10.09.2013

Cantuccini

Cantuccini ein italienisches Gebäck das herrlich nach Mandel schmeckt, so knusprig wie Zwieback ist und gerne zu Kaffee gegessen wird. Ich habe nach langer Zeit wieder eine Ladung gebacken, in der Hoffnung sie halten 2 oder 3 Wochen. Pustekuchen - nach nicht mal einer Woche war das Glas bis auf ein paar einsame Krümel leer. So lecker finde wir die.


Rezept Cantuccini

270 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
170 g Zucker
140 g ganze geschälte Mandeln
3 Eier
1 Flasche Mandelaroma oder Amaretto
Prise Salz


Falls ihr Mandeln mit Haut habt, dann übergießt sie mit kochendem Wasser und zieht die Haut ab. Ich hatte hier gehackte Mandeln verwendet. Geht auch. Die ganze Mandeln sehen in den fertigen Cantuccinis schöner aus.

Ihr verrührt die Zutaten zu einem klebrigen Knetteig. Zum Schluss knetet ihr die Mandeln unter. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche formt ihr aus dem Teig zwei Brotlaibe und legt sie mit Abstand auf ein Blech mit Backpapier. Im Ofen bei 160° Umluft ca. 30 min backen lassen.

Die fertigen Brotlaibe abkühlen lassen und anschließend in Scheiben schneiden. Die Scheiben nochmal im Ofen bei 200° ca. 8-10 min backen. So werden sie schön knusprig.



Lasst es euch schmecken, die sind wirklich lecker und passen gut zu Kaffee oder einfach so zwischendurch.

Seit lieb gegrüßt Andrea



04.09.2013

MMM


Bevor ich zum Yoga flitze noch schnell und ganz spontan ein paar Fotos von meinem heutigen Outfit. Ich trage meinen Overall den ich in den Ferien genäht hatte. Ganz ausführlich habe ich -hier- darüber geschrieben. Der Overall war einer meiner liebsten Teile in diesem Sommer. Der langen Schritt allerdings sehr gewöhnungsbedürftig. 
Ansonsten gibt es nichts neues von der Nähfront. Die Herbstgarderobe steckt noch in der Sackgasse. Ich weiß noch nicht was ich nähen möchte und ob ich wirklich so viele Kleider und Röcke benötige. Irgendwie bin ich doch der Hosentyp. Wenn ich auf meinen Bauch höre, dann möchte der einen Jacke nähen und ein schwarzes Jerseykleid. Aber ich und Jersey... so jetzt muss ich los.... sonst fangen die noch ohne mich an.



Mehr selbstgenähtes und getragenes am MMM gibt es hier.

Schnitt: Burda 9/2011 - Mod. 130 (hier)

Tschüss und liebe Grüße Andrea