16.08.2012

Blueberry Cookies ...

... oder was backe ich nur zuerst aus der neuen Lecker Bakery Vol. 2 nach. 

Habt ihr schon das neue Backheft? Also ich bin wieder restlos begeistert. Die geballte Ladung an tollen Rezepte, Ideen und Foodbloggern wird uns präsentiert. Ich konnte mich nicht entscheiden was ich probieren möchte - vielleicht der Kirsch-Stracciatella Kuchen oder die Whoopie Pies oder doch die süße Pizza mit Mascarpone und frischen Pfirsichen. Am Ende habe ich geschaut was die Vorräte hergeben und die Blueberry Cookies gebacken. Wir sind ja kleine Krümelmoster und essen gerne Kekse. 
Die Idee mit den Heidelbeeren finde ich sehr lecker. Ich glaube ich hatte nur zu viele davon im Teig und auch etwas zu viel Butter. Die Kekse waren ganz schön weich. Ich mag sie lieber knackiger. Aber lecker waren sie allemal. 

Am Wochenende probiere ich den Filokuchen mit Pilzen von Seite 113. 

Liebe Grüße Andrea

14.08.2012

MOOOment

In Brandenburg/Havel erinnert zur Zeit eine Ausstellung an den Humoristen Loriot. Die Ausstellung trägt den Namen "MOOOment - Loriot der Brandenburger in Brandenburg."
Vicco von Bülow wurde 1923 in Brandenburg/Havel geboren. Auch wenn er nur 3 Jahre hier lebte, fühlte er sich mit der Stadt sehr verbunden.   
Samstag früh lasen wir in der Zeitung von der Ausstellungseröffnung und entschieden uns, besonders weil meine Männer herrlich über ihn lachen können, dorthin zu fahren und uns die Ausstellung anzugucken. 
Zur Eröffnung war auch unser Ministerpräsident Mathias Platzeck da, der seine Rede in Loriot Redemanier begann. Originell ist auch die Anstecknudel aus dem bekannten Sketch "Die Nudel" mit Evelyn Hamann. Die Nudel klebte an diesem Tag an einigen Revers, auch bei Herrn Platzeck. 
Das Interesse an der Ausstellung war sehr groß, so dass wir leider am Samstag nicht mehr in die Ausstellung konnten. Das holen wir nach. Die Loriot-Ausstellung zeigt bis zum 16. Dezember Fotos, Zeichnungen und Dokumente über die Verbundenheit von Vicco von Bülow mit seiner Geburtsstadt. Die Ausstellung befindet sich im Bürgerhaus von Brandenburg.  
 Ach und weil es sooo gut ist hier 
"Die Nudel"

Liebe Grüße Andrea

10.08.2012

Maxirock gestreift

Nach dem schwarzen Maxirock, habe ich mir noch einen gestreiften Rock genäht. Diesmal aus Jersey. Genäht ist er ganz schnell. Es sind ja nur 4 Nähte. Allerdings habe ich lange an der Vorbereitung gesessen. Der Stoff war nach dem Waschen total verzogen, so dass ich vor dem Zuschneiden erstmal die Streifen passgenau aufeinander legen und feststecken musste.

Damit die Streifen an den Nähten auch genau passen, habe ich die Seitennähte vor dem Nähen geheftet. Am schwierigsten gestaltete sich der Bund. Die Schnittkanten haben sich sehr stark nach innen gerollt, so dass ich am Ende auch die Naht vor dem Nähen geheftet habe. 
Der Stoff hat leider keine gute Qualität. Es war ein 5 Euro Coupon Jerseystoff vom Stoffmarkt. Er leiert beim Tragen, deshalb trag ich den Rock mit Gürtel. 

Der Schnitt ist ganz, wirklich ganz einfach. Ich habe dazu das Tutorial von Elle Apparel (hier) genutzt. 

Habt einen schönen Tag.
Liebe Grüße Andrea
 

08.08.2012

Me made Maxirock

Ich wollte gerne einen Maxirock haben und so zog ich durch die Geschäfte und habe viel probiert und erst mal geschaut, ob ich so einen Rock an mir mag. Die meisten Maxiröcke, die ich probiert hatte, waren im Bund rundum gekräuselt oder nur mit einem Gummizug genäht. Als ich mich im Spiegel sah, dachte ich nur - oh nein - das geht garnicht, darin fühle ich mich nicht wohl. Die rundum Kräuselung trägt auf.

So ganz wollte ich aber das Thema Maxirock nicht abhacken, denn ich hatte einen Rock von MO'Polo probiert, der mir gefiel, nicht auftrug nur leider viel zu groß war.

Was macht Frau nun? Genau. Sie kauft Stoff und näht sich einen Maxirock nach eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen.
Stoff: ein leichter Baumwollstoff, gefunden in Hamburg bei Mahlerstoffe
Schnitt: ein Mix aus dem freien Schnitt von Lorenna Buck (hier) und meinen Wünschen 
Konkret heißt das ich habe nur den Formbund aus dem Schnitt genommen.
Mein vorderes und hinteres Rockteil ist mit NZ (1cm) und Saum (4cm) 85 cm breit und 98 cm lang. Die Kräuselung ist nur im mittleren Rockteil, zwischen den Gürtelschlaufen. Ich habe ca. 11 cm an den Seitennähten glatt gelassen. Dadurch fällt der Rock an den Hüften schmaler.
In einer Seitennaht sitzt der 22 cm langer nahtverdeckte Reißverschluss.
Die Seitennähte haben einen ca. 50 cm langen Schlitz.
Den Rock habe ich nicht gefüttert. Der Stoff ist zwar leicht aber nicht durchsichtig.

Jetzt habe ich doch noch einen Maxirock. Ich bin nur geneigt ihn immer etwas hoch zu ziehen. Dieser soll aber hüftig sitzen. In der Taille ist er mir auch zu weit.

Liebe Grüße Andrea

07.08.2012

Neulich in Lüneburg

Nachdem wir gehört haben, das Lüneburg sehr schön sein soll, haben wir uns vor ein paar Tagen von Hamburg aus auf den Weg nach Lüneburg gemacht. Unsere Erwartungen wurden erfüllt und sogar übertroffen.
Lüneburg ist eine ganz bezaubernde Stadt. Die Innenstadt mit ihren vielen Gassen und schönen Geschäften lädt zum Bummeln und Shoppen ein. Überall findet man schöne Cafes und Restaurant zum Verweilen und Pausieren. 
Lüneburg hatte das Glück den 2. Weltkrieg fast unzerstört zu überstehen. In der historischen Altstadt kann man daher wunderschöne Backsteinbauten, Giebel oder Kirchen bewundern.
Wir waren am Samstag dort und so fand am Rathaus gerade der Wochenendmarkt statt.
Da wir keine konkreten Besichtigungen auf dem Plan hatten, sind wir einfach durch die Gassen geschlendert und haben die Stadt auf uns wirken lassen. 
Die Sonne wollte sich leider nicht zeigen, statt dessen fing es an zu nieseln.
Der Regen hat uns nicht gestört. Es verzog sich bald wieder. Wir haben uns in der Zwischenzeit die St. Johannis Kirche am Platz Am Sande angeschaut.
 
 Später bummelten wir am Stintmarkt entlang, das ist das alte Hafenviertel von Lüneburg. Auch dort konnten wir die wunderschönen alten Häuser sehen, in denen sich viel Kneipen befinden. Abends ist hier bestimmt viel los.
Frische und super leckere Raviolis vom Lüneburger Nudelkontor haben wir am Abend gegessen. Danach fühlten wir uns wie das "Schwangere Haus" aus der Lüneburger Waagestraße. 
Solltet ihr mal in Lüneburg sein, schaut im Nudelkontor vorbei und kostet die selbstgemachten Pastas, Soßen und Antipastis. Alles sehr lecker. 
Es war ein wunderschöner Tag in Lüneburg und wir kommen gerne wieder.
Liebe Grüße Andrea