16.09.2015

personal Book dose


Heute möchten wir, meine Blogleserin Yvonne und ich, euch unsere zweite personal book dose vorstellen. Die personal book dose ist eine Aktion von Thalia, ich hatte hier schon mal genau darüber berichtet. 

Unser Überraschungspaket kam vor den Sommerferien und so konnten wir entspannt in den Büchern schmökern. Dieses Mal gab es ein ausgefallenes Kochbuch, einen Bestseller und ein Fashionroman .




Yvonne: Mit Witz, Freude und ganz viel Reiselust beschreibt Meike Winnemuth ihre fast ungeplante Reise um die Welt in Form von Briefen an ihre Familie und Freunde. Von ihrem gewonnen Geld bei „Wer wird Millionär?“ entscheidet sie sich, die großen Länder unserer Erde zu besuchen. Von Australien über Israel bis nach Kuba treibt es Winnemuth. 
In ihrem Buch hält sie ihre schönen und beeindruckenden sowie überraschenden Momente fest. Man lernt viel über den Menschen Meike Winnemuth selbst, und wie sie die einzelnen Länder wahrnimmt. Eingefügtes Material, wie Bilder und Karten, liefert einen zusätzlichen Eindruck. Manchmal wünscht man sich vielleicht eine etwas detailliertere Beschreibung der Länder und deren Örtlichkeiten. Da dies aber kein Reiseführer sondern ein Roman ist, kann man es ihr nachsehen. Meike Winnemuths positive und selbstironische Einstellung dem Leben gegenüber springt oft auf den Leser über und macht das Leseerlebnis umso schöner. Das Buch ist sehr zu empfehlen. 


Ich: Ein Bestseller, wow, ich hatte große Erwartungen an das Buch und es stand sogar auf meiner Bücher Wunschliste. Um was es in dem Buch geht, hat Yvonne schön und treffend beschrieben. 
Ich bin etwas zwiegespalten bei diesem Buch. Zum einen finde ich es beeindruckend wie mutig Frau Winnemuth ihre Reise angeht, dabei immer offen und positiv auf Menschen und neue Orte zugeht. Zum anderen empfand ich das Buch stellenweise verletzend den Menschen gegenüber, die nur ein paar Wochen im Jahr Urlaub haben, nebenbei Familie und Kinder versorgen und einen Beruf nachgehen, der nicht von überall auf der Welt ausgeführt werden kann. 
Wer in diesem Buch einen Reiseführer sucht, ist falsch beraten. Über die Städte erfährt man eher wenig. Man bekommt vielleicht, durch die Augen von Frau Winnemuth, ein Gefühl für die Stadt. 
Ich habe mich schwer getan das Buch zu Ende zu lesen. Zurück bleibt jedoch die Erkenntnis - geh positiv in die Welt. 
Das Buch ist durchaus empfehlenswert, lest es und bildet euch euer eigenes Urteil. 




Yvonne: Schon am Einband merkt man, dass dies kein gewöhnliches Kochbuch ist. Hochwertig aufgemacht und mit wunderschönen Bildern und Grafiken stellt das Buch allerhand Speisen und Getränke vor. Das Besondere daran ist, dass alle Speisen eines 3-Gänge Menüs ein und dieselbe Farbe haben. Ja das Buch zeigt tatsächlich, dass Kochen nach Farben möglich ist. Man kann sich gut durch die einzelnen Rezepte inspirieren lassen und wunderschöne Gerichte auf den Tisch zaubern. Und wer möchte nicht seine Gäste mit einem Menü ganz in Rot oder Grün überraschen? Einzige Kritik an dem Buch ist, dass das Kochen der einzelnen Gänge durchaus viel Vorbereitungszeit in Anspruch nimmt. Daher wäre es für den Liebhaber schneller, einfacher Gerichte nicht zu empfehlen. Der Aufwand lohnt sich für alle, die die nötige Zeit und Ausdauer besitzen.
 Fazit: Für experimentierfreudige Hobbyköche ist dieses spezielle Kochbuch sehr zu empfehlen.

Ich: Was für ein interessantes und ausgefallenen Buch, indem Menüs nach Farben zusammengestellt werden. Ob rot, weiß oder schwarz oder doch vielleicht lila alles ist möglich. Manchmal mit einfachen Speisen wie Kaffee oder Mango Lassi, dann wieder mit ausgefallenen Rezepten wie Rehbraten an Lebkuchen-Sauce. Das Buch ist grafisch sehr modern und schlicht aufgemacht. Mir kommen die Fotos zu den Rezepten zu kurz. Ich bin jemand der nach Bildern Rezepte auswählt, das ist hier nicht der Fall.
Der Ansatz des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es ist sicherlich kein Kochbuch für die Alltagsküche, jedoch finden sich darin sehr schöne Rezepte die durchaus auch einzeln in der Familienküche  funktionieren, z.B. Süsskartoffel-Suppe oder Hähnchenbrust mit Oliven-Pesto. 




Yvonne: Natalie Meg Evans beschreibt in ihrem Roman, die Kleiderdiebin, das Leben der jungen Alix Gower, die groß träumt. In Paris arbeitet sie als Telefonistin. Ganz plötzlich kann sie sich jedoch ihren großen Traum in der Modebranche erfüllen. Der Preis dafür ist hoch und kann Alix zum Verhängnis werden.
Das sehr umfangreiche Buch nimmt einen mit in die Welt der Modemacher und ist für jeden Modeliebhaber ein Genuss. Für Leute, denen der Einblick in die Modewelt neu ist, gibt es im Anhang sogar ein Skizzenbuch von Alix, in dem Fachbegriffe leicht erklärt sind. Natalie Meg Evans versucht, mit viel Kreativität ihre Charaktere interessant und vielfältig wirken zu lassen. Man erfährt Unmengen von Einzelheiten über das Leben der Alix Gower, ebenso auch über Freunde und Familie. Schön ist auch die Location, die Evans gewählt hat. Man lernt Paris, und besonders die für Mode wichtigen Plätze kennen. Manchmal vertieft sich die Autorin zu sehr in Einzelheiten und lässt den Hauptstrang in den Hintergrund geraten. Insgesamt ist ein schönes und faszinierendes Buch entstanden, was Jeden mit Herz für Mode in seinen Bann zieht.  

Ich: Ich muss leider gestehen das ich dieses Buch nicht geschafft habe zu lesen und mir daher im Moment kein Urteil darüber erlauben kann. Yvonne hat eine schöne Rezension geschrieben, die mich  neugierig auf das Buch macht. Ich möchte mehr erfahren über Paris und die Modewelt in den Dreißigern. 


Das war sie unsere zweite personal book dose. Einmal werden wir euch noch unser Bücherpaket vorstellen und ich kann schon verraten, ein große Berühmtheit ist mit dabei.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Thalia. Vielen Dank. 

Liebe Grüße Andrea

14.09.2015

Hallo Herbst



So langsam wird es herbstlich. Im Haus habe ich noch nichts dekoriert, aber vor der Haustür liegen die ersten Kürbisse und ein Erikatopf steht auf dem Tisch. Den dicken Holzstamm haben mir meine Eltern vom Holzhof mitgebracht. Der sieht richtig toll aus und macht sich super als Abstellmöglichkeit. 

Ich wünsch Euch einen guten Start in die Woche.

Liebe Grüße Andrea



08.09.2015

Herbststrickjäckchen



Nach meinem Frühlingsjäckchen war schon klar das ich als nächstes den BeauB Cardigan von La Maison Rililie stricken möchte. An heißen Sommertagen war mir dann nicht nach stricken, aber jetzt, jetzt gehts los. Wolle wurde geliefert, Maschenprobe ist gestrickt und die ersten Schritte der englischen Anleitung habe ich verstanden. 

Die Jacke wird von oben und zweifädig gestrickt. Ein Flauschigarn und eine Merinowolle werden kombiniert. Als Muster wird ein "Reverse little Granite Stitch" (keine Ahnung ob es dafür eine deutsche Bezeichnung gibt, wenn ja klärt mich bitte auf) und glatt rechts gestrickt. Im glatt rechten Muster soll zusätzlich ein Streifenmuster entstehen, indem man 4 Reihen zweifädig  und 2 Reihen nur mit dem Merinogarn strickt. In meinen Maschenproben kann man keinen Streifeneffekt erkennen. Ich habe es sogar mit 2 unterschiedlichen Grautönen versucht, nichts. Links Dunkelgrau und rechts Steingrau. Ich stricke jetzt mit Steingrau (rechts). Die Kombination von dunkelgrauen Merinogarn (links) und hellem Flauschigarn war mir zu unruhig. 



Auf die Nadeln und los. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße Andrea


Wolle: Silkhair Lana Grossa - 041 silbergrau (210m/25g)
Cool Wool Lana Grossa - 0589 steingrau (160m/50g)
Nadel: 4,5

03.09.2015

Pflaumenkuchen - simpel und oberlecker


Wenn man einen Kuchen innerhalb von 14 Tagen 3mal backt und wenn sich der Schwiegervater den Kuchen zum Geburtstag wünscht, dann muss irgendetwas dran sein am Rezept. Was es ist, kann ich gar nicht sagen. Wahrscheinlich ist das Verhältnis von Mehl, Butter, Eier und Milch einfach perfekt, so dass ein luftiger und saftiger Kuchen entsteht. Das Rezept habe ich in Donna Hay's Buch "schnell, frisch, einfach" gefunden. Im Buch wird der Kuchen mit Apfel und Heidelbeeren gebacken. Diese Variante kann ich auch empfehlen, habe es schon ausprobiert. Im Moment backe ich den Kuchen aber am liebsten mit Pflaumen. 





Rezept Pflaumenkuchen 
(für ein Springform 24 cm Durchmesser)

225 g Mehl
1/2 TL Backpulver
165 g Zucker
125 g weiche Butter
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
125 ml Milch

Obst:
750 g Pflaumen
oder
1 Apfel und 150 g Heidelbeeren

1-2 TL braunen Zucker


Zubereitung

Den Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker, Eier, Butter und Milch in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Springform (24 cm Durchmesser) einfetten und mit Mehl bestäuben. Teig einfüllen. Die Pflaumen entkernen und teilen und aufrecht in den Teig stecken. Sie gucken noch zur Hälfte raus. Mit braunen Zucker bestreuen und 45 Minuten backen lassen. 




Das Rezept hat definitiv mein altes für einen Versinkekuchen abgelöst. Probiert es aus und ihr werdet genauso begeistert sein wie ich. Übrigens ist gerade der nächste Kuchen im Ofen, diesmal mit Pflaumen und Äpfel drauf.

Liebe Grüße Andrea


25.08.2015

Bugatour 2015 - Premnitz und Havelberg




Bugatour die Dritte und heute mit zwei Standorten. Zuerst lasst uns nach Premnitz fahren, wo sich die buga im Herzen der Stadt zwischen Mehrfamilienhäuser und am Ufer der Havel entlang erstreckt. Das Areal ist klein und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang zwischen Stadtgärten, Obst-,   Gemüsegärten und an der Uferpromenade ein. 



Besonders schön sind die bemalten Häuser und Fassaden. Die sind nicht nur in Premnitz zu entdecken, sondern überall in unserer Region wurden kahle Wandflächen oder Stromhäuschen bemalt. Im ufernahen Auenwald stehen riesengroße Holzfiguren, die an die Steinfiguren auf den Osterinseln erinnern. Von der Aussichtsplattform in 10 m Höhen hat man einen wunderschönen Blick über die Havelauen und das Bugagelände.






Die pinken Zwergen gehören zum Mensch-ärgere-dich-nicht Spiel, das neben Schach, Vier gewinnt, Boccia oder Bowlen im "Band der Spiele" zu finden ist. Am Ende wartet ein toller Wasserspielplatz auf, bei dem durch Aktionen der Kinder Pumpen in Bewegung gesetzt werden und Wasserspiele beginnen. Ein Riesenspaß für Groß und Klein.




Havelberg, der nördlichste Standort der fünf Bugaorte, ist eine Hanse- und Domstadt. Hier fließen Havel und Elbe zusammen. In Havelberg kann man sich das Haus der Flüsse mit einer Ausstellung über den Lebensraum Havel ansehen. Die Blumenschauen in der Kirche St. Laurentius und die Themengärten im Dombezirk laden zum Spazieren ein. Alles etwas verstreut in der kleinen Stadt. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Anfangs noch schön kam bei unserem Spaziergang um den Dom eine dunkle Regenwand auf uns zu. Es regnete so stark und hörte nicht mehr auf, sodass wir unseren Besuch in Havelberg abbrechen mussten. 





Premnitz hat uns gut gefallen, klein aber fein und interessant für Kinder. Von Havelberg waren wir nicht so überzeugt, was nicht am schlechten Wetter lag. 

Der Standort Brandenburg fehlt uns noch auf unserem Bugarundgang. Mit dem Feierabendticket müssen wir uns jetzt auch sputen, sonst schaffen wir Brandenburg nicht mehr. Denn sobald es dunkel wird, werden die Gärten geschlossen und in Brandenburg gibt es viel zu entdecken.

War von Euch schon einer auf der Buga? Wie hat es Euch gefallen?

Liebe Grüße Andrea