05.03.2015

Buchtipp: Foto-Rezepte 1

Wenn ich so Zeit habe, dann bummle ich gerne durch Bücherläden. Ich gehöre immer noch zu denen die ein Buch in der Hand einem ebook vorziehen, besonders bei Sachbüchern. Und so schmökere ich oft in Koch- und Backbücher, träume von Fernreisen, blättere in Gartenbücher und schaue mir Fotobücher an. Bei meinen letzten Ausflug in die Buchhandlung fiel mir ein Fotobuch auf das genau das beinhaltet was ich schon lange gesucht hatte. Ich wollte ein Buch das Tipps und Tricks für verschiedenen Fotosituationen enthält und dabei nicht auf die Grundlagen oder den Einsatz von Blende, ISO, Belichtungszeit und so eingeht.

Ich habe mir sofort das Buch von Scott Kelby "Foto-Rezepte 1, 180 Wege zu professionellen Bildern"* gekauft und schon fleißig darin gelesen und ja es ist genau mein Buch. Ich bin echt begeistert über das Buch.

Das Buch ist in verschiedene Fotosituations-Kapitel wie Porträt, Sport, Landschaft, Reise und mehr aufgeteilt. Auf jeder Buchseite befindet sich ein Bild und der dazu gehörige Tipp. Alles sehr übersichtlich und klar gegliedert. 

Viele Tipps aus dem Buch kannte ich schon. Eine ganze Menge an "Rezepte" habe ich vielleicht schon erahnt oder intuitiv umgesetzt und mit diesem Buch die fachliche Bestätigung erhalten. Dazu kamen neue Ratschläge und der Hinweis, das auch die Profis viel Ausschuss produzieren, was ich sehr beruhigend fand. 


Der Autor Scott Kelby sagte mir bisher nichts. Ich wusste nicht das er ein "Fotoguru" ist. Seinen Schreibstil finde ich sehr gewöhnungsbedürftig, besser gesagt der gefällt mir nicht. Er schreibt sehr direkt, labbert allerdings auch viel rum und manchmal hat man den Eindruck die Buchseiten mussten gefüllt werden. Die Einleitung fand ich besonders schlimm, danach wurde es besser und am Ende sind die Tipps aus dem Buch für mich sehr wertvoll, so dass ich sein Geschwafel versuche auszublenden. 

Falls ihr auf der Suche nach einem Fotobuch seit, das über die Grundlagen hinaus geht dann schaut euch die Foto-Rezepte doch mal an. Die Tipps sind wirklich gut und sein Schreibstil, naja ist halt Geschmackssache der eine mag es der andere nicht. 

Liebe Grüße 

Andrea

*hierbei handelt sich um ein Affiliate link

02.03.2015

Ein Wochenende in der Schwimmhalle

Das letzte Wochenende haben wir in Hannover beim Piranha Meeting verbracht. Es war ein langes und anstrengendes Wochenende, aber auch voller Spannung, Freude und vieler Erfolge für unseren Schwimmer. Die ganze Arbeit musste unser Kind leisten und sich durch den Wettkampf schwimmen, am besten in Topzeiten. Wir als Eltern stehen dabei feuern an, muntern auf, motivieren, reichen Verpflegung und machmal müssen wir auch Tränen trocknen. Dieses mal zum Glück nicht, den nach 7 Medaillen und 8 persönlichen Bestzeiten waren Schwimmer, Trainer und Eltern glücklich. 

Fototechnisch habe ich dieses Mal was Neues ausprobiert und nicht mein Teleobjektiv (das hier) mitgenommen, sondern die kleine handliche Festbrennweite 50mm/f1,4. Sehr gute Wahl, aber auch Glück, da die Schwimmhalle sehr hell ist und gute Lichtverhältnisse bietet. Am Samstag schien sogar die Sonne in die Halle.

Das Teleojektiv ist mir oft zu schwer und ohne Standbein wackle ich schnell beim fotografieren wodurch die Bilder unscharf werden. Die kleine Festbrennweite bietet mit der großen Blendenöffnung viel Luft nach oben für kurze Belichtungszeiten bei annehmbaren ISO Zahlen. So habe ich die Schwimmbilder meist mit 800 ISO und Verschlusszeiten von 1/1250 Sekunde fotografiert. Die Ergebnisse haben mich echt überrascht. Es sind ein paar schöne Bilder entstanden auch außerhalb des Beckens.






Den Schwimmer mal aus einer anderen Perspektive fotografiert. Die Möglichkeit gibt es selten, aber hier im Stadtbad von Hannover kann man von unten durch dicke Fensterscheiben ins Becken schauen.



Das ist eines meiner Lieblingsbilder. Man beachte den Aufbau: Vordergrund-Mitte-Hintergrund. Alle drei Elemente sind wichtig für tolle Bildkompositionen. Ganz besonders bei Landschaftsfotos, aber auch hier wirkt dadurch das Bild eindrucksvoller. Die Länge des Beckens kommt gut zur Geltung und der Schwimmer steht im Fokus. 

Neben der Schwimmhalle war die HDI Arena in der am Samstag Hannover 96 gegen VfB Stuttgart unentschieden gespielt hatte. Draußen an der Schwimmhalle entdeckten wir den genialen grünen 96 VW Bus.

Es war für uns ein gelungenes Wochenende. Ich bin froh, bezogen auf's Fotografieren, mal was anderes probiert zu haben. Dabei fällt mir ein, ich muss euch unbedingt noch ein tolles Fotobuch vorstellen. Mein momentanes Lieblingsbuch.

 Liebe Grüße Andrea 


22.02.2015

Frühlingsjäckchen knit along : Teil 3

Hallo zum Treffen der Frühlingsjäckchen Strickerin. Bei mir läuft es sehr gut. 4 Teile sind fertig gestrickt und das letzte Teil, ein Arm, ist angeschlagen. 

Zwischendurch musste ich mir eine neue Nadel kaufen. Die andere war zu lang und mit Knick. Mit der tollen neuen und sehr spitzen Bambusnadel flutschen die Maschen nur so von einer Nadel auf die andere und bei meinem simplen Muster glatt rechts wachsen die Teile täglich.

Meine Wolle neigt sich ziemlich schnell dem Ende. Ich habe noch 1,5 Knäule und das Knäul von der Maschenprobe. Das wird eng, sollte aber reichen.

Von der Passform hadere ich etwas mit mir. Ich hoffe mein Jäckchen wird nicht zu klein. Die Teile sehen ganz schön schmal aus. Das Einrollen der Ränder macht es nicht leichter sich eine optimistische Meinung zu bilden. 
Beim Vergleich mit meinem ersten Frühlingsjäckchen sind die Teile aber sogar breiter. Von daher müsste es eigentlich mit der Passform hinhauen.

Frühlingsjäckchen knit along treffen  - hier 

Viele liebe Grüße Andrea



19.02.2015

Häkeldecke : Endstand oder endlich Fertig

Ja hurra ich habe es geschafft, mein Jahres-Großprojekt die Häkeldecke ist fertig. Ich bin echt froh darüber, zwischenzeitlich hatte ich schon sehr gezweifelt ob ich bis zum Ende durchhalte. Jetzt bin ich aber glücklich und freue mich über meine schöne Decke. 
Von der Größe her ist sie nicht so groß das man sich im ganzen darunter kuscheln kann, aber zum Bedecken der Beine reicht sie. Ich stricke nicht nur fest, nein beim Häkeln scheint das auch der Fall zu sein.

Fakten und Daten
Größe: 140 x 114 cm
Quadrate: 154 Stück a 10 x 10 cm

Wolle: 
100% Baumwolle 
Catania von Schachmayr in den Farben silber, hellblau, wolke, regatta, denim, marine, orchidee, fresie, erdbeere, hyazinth
insgesamt 31 Knäule

Nadel Nr. 2,5

Gewicht: 1,5 kg

Arbeitsstunden: verdammt viele 

Für den Rand habe ich die Reste verwendet und 4 Reihen feste Maschen gehäkelt.

Fazit
Eine Häkeldecke hatte mich schon immer gereizt. Deshalb hatte ich auch das Projekt begonnen, aber nochmal werde ich eine Häkeldecke definitiv nicht machen. Das dauert mir einfach zu lange, ich brauche schnellere Ergebnisse und stricke dann doch lieber als häkeln. Daher freue ich mich nun auf mein Frühlingsjäckchen.

Seit lieb gegrüßt
Andrea

Alle Zwischenstände zu meiner Häkeldecke könnt ihr hier nachlesen.

Verlinkt mit rums. 



17.02.2015

familyday in berlin

Letzten Samstag, es war das letzte Ferienwochenende und das Wetter sollte schön und sonnig werden, unternahmen wir einen Familienausflug. Bei der Gelegenheit wollte ich meine neue Kamera ausgiebig testen. Um auch das sonnige Wetter zu genießen, entschieden wir uns für eine "Draußen Aktivität" und besuchten in Berlin die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Für Ole alles ganz fremd und unbegreiflich das Deutschland mal geteilt war und es mitten durch Berlin eine Mauer gab. 
Die Außenausstellung fand ich sehr interessant und spannend aufgebaut. Spazierend kann man lernen und Neues erfahren. 

Der Grenzverlauf wurde mit Stahlstäben sichtbar gemacht. Auch ein Fluchttunnel und abgerissene Häuser wurden nachgezeichnet. Metallplatten markieren besondere Ereignisse am Ort des Geschehen. Das "Fenster des Gedenkens" ist den Opfern gewidmet.



Die multimediale Ausstellung im Dokumentationszentrum (Eintritt frei) zeigt die Geschichte der Mauer vom Mauerbau bis zum Mauerfall. Sie geht dabei nicht nur auf die politisches Geschehnisse ein, sondern stellt auch die persönlichen Geschichten dar. Alles sehr anschaulich erklärt an Hand von Objekten, audiovisuelle Medien und biographische Dokumentationen. 

Vom Aussichtsturm des Dokumentationszentrum kann man sehr schön auf die weitläufige Außenausstellung zur Geschichte der Teilung blicken. Gleichzeitig sieht man ein Stück alte Mauer  mit Wachturm und bekommt einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen. 

Im Anschluss fuhren wir zur East Side Gallery und spazierten an der Mauer entlang. Im Schatten wurde es irgendwann zu kalt und leider machte auch meine Akku von der Kamera plötzlich schlapp. Da habe ich mich sehr geärgert, es gab so viele schöne Motive zum fotografieren. 


Ansonsten kann ich zu meiner Kamera (Fuji X-M1) sagen, das sie nach wie vor noch sehr ungewohnt in meiner Hand liegt. Das geringe Gewicht fand ich allerdings sehr angenehm und macht sie für Ausflüge und Schnappschüsse perfekt. Auch Innenaufnahmen gelingen sehr gut. Fotografiert habe ich im jpg- und erweiterten Automatikmodus. Die Bilder waren alle scharf und kontrastreich. Bei den dunklen Stellen fast etwas zu viel Kontrast (z.B. die blauen Jacken)

Liebe Grüße Andrea