10.03.2013

Sonntag daheim

Eigentlich wollte ich heute nach Potsdam zum Stoffmarkt und nach schönen Sommerstoffen gucken. Aber wir sind hier total eingeschneit. Der Winter kam mit voller Wucht zurück. Heute früh hatte ich echt schlechte Laune. Es war doch schon so schön. Der Schnee war endlich weg, die Temperaturen ließen den Frühling erahnen und die Vögel zwitscherten laut. Ich wollte draußen sogar schon Hornveilchen pflanzen. Statt dessen ist es kalt und es sieht draußen so aus.....


Aber was soll ich machen, ich kann es nicht ändern. Wir haben es uns daher gemütlich gemacht und lecker gekocht. Es gab Zanderfilet mit Kartoffel-Pastinaken Püree und Tomaten-Porree Gemüse. Das Rezept ist aus der Weihnachtsausgabe der Lecker Bakery 2012. Zum Kaffee mit Biathlon gabs Bananenkuchen und Cookies.


Ich werde jetzt noch ein bisschen am Kleid nähen. Die Ärmel fehlen noch und der Saum muss noch genäht werden. Ob es ein Lieblingskleid wird, weiß ich noch nicht. Der Stoff ist merkwürdig. Aber zuvor möchte Ole noch ne Runde "Make and Break Extreme" spielen. Mein Mann ist wieder raus zum Schnee schieben.


Genießt den Sonntag und lasst euch vom Wetter nicht ärgern. Liebe Grüße Andrea

04.03.2013

Schwimmwochenende

Am letzten Wochenende fand in Berlin der ISM - International Swim Meeting 2013 statt. Es war ein großer Wettkampf bei dem 26 Nationen vertreten waren. Die Kinder und Jugendliche kamen aus Polen, Norwegen, Schweden, Russland, Bulgarien..... und unser Ole war gemeinsam mit seiner Trainingsgruppe mit dabei. Tage zuvor hat er sich schon auf diesen Wettkampf gefreut und wir haben nur noch darauf geachtet, das er nicht krank wird. 

Hier beim Einschwimmen kann man einen Eindruck bekommen wie voll es dort war. Ich war nicht vor Ort, konnte aber alles Live am Livestream verfolgen und stand im ständigen Telefonkontakt mit meinem Mann. Zu Hause war ich schon ganz nervös und aufgeregt, wenn es für Ole an den Start ging. Wie wäre es mir nur in der Halle ergangen? 
Die Wettkampftage begannen morgens um 5.45 Uhr mit aufstehen und frühstücken. Ab 7.00 Uhr war Einschwimmen und um 8.30 Uhr begann der Wettkampf. Das Ende war dann irgendwann zwischen 17.00 und 20.00 Uhr. Es waren harte und anstrengende Wettkampftage.
Aber es waren sehr erfolgreiche Tage. Oles größter Konkurrent war ein schwedischer Junge, der auch verdammt gut und schnell schwimmt. Beide kämpften stets um Gold oder Silber.
Über 100m Rücken gewann Ole die Silbermedaille.

Zwischen Vorläufen und den Finalläufen, die zum späten Nachmittag stattfanden, war Ruhen und Entspannen ganz wichtig. 

Das erste Highlight fand am Samstagabend statt. Ole hatte sich als Zweitschnellster für das 50 m Freistilfinale qualifiziert. Also die Finalläufe waren echt klasse. Die Sportler sind mit cooler Musik einmaschiert (z. B. Rammstein...ich will..) und wurde einzeln mit Spotlight vorgestellt. Genau so wie man das bei großen Wettkämpfen im Fernseher sieht. Dann totale Ruhe in der Halle und ... Start und die Post ging ab. Der Wahnsinn. Ich zittere jetzt noch. Ole und der Schwede lagen bis kurz vor dem Anschlag gleich auf und dann gibt Ole nochmal Gas und kann sich absetzen. Wahnsinn, er gewinnt, er gewinnt, in einer fantastischen Zeit. Wir sind sooooo stolz auf ihn.
 
 
Am Ende hat er 2 mal Gold gewonnen, 3 mal Platz zwei belegt, einmal ist er Vierter und einmal Sechster geworden. Er war glücklich, happy und müde. Ein tolles Wochenende war das.

Liebe Grüße Andrea

ism-germany hier

27.02.2013

MMM


Auch wenn ich ein paar Winterkleider besitze, greife ich meistens doch zur Hose. Diese hier ziehe ich jedoch sehr gerne an (z.B. auch hier) Der Reißverschluss springt am Übergang zum Bund leider auf. Die Hose ist aber nicht zu eng. Das Problem habe ich immer beim Hose nähen. Bei gekauften Hosen habe ich das auch schon festgestellt. Ich fühl mich trotzdem wohl in meiner Winter-Marlenehose. Der Stoff war ein echter Glücksgriff. Stoff und Schnitt passen optimal zusammen.


Hose genäht im Herbst 2012
Schnitt: Burda 11/2012 Mod 130
Stoff: Flanell-Webkaro von buttinette

Durch den MMM führt heute Julia - bitte hier lang und staunen und freuen und inspirieren lassen.

Liebe Grüße Andrea


26.02.2013

Kirschtartelettes

Ich weiß es ist Fastenzeit und viele von euch halten sich daran und verzichten auf Süßes oder Fleisch. Also ich kann das nicht und eigentlich möchte ich nicht auf leckeren Kuchen verzichten. Wie auf die Kirschtartelettes, die es neulich bei uns gab. Die sind super easy beasy einfach zu machen und schmecken herrlich nach Kirschen, Vanille und Schokolade.

Man nehme:
1 fertigen Mürbeteig aus dem Kühlregal
1 Glas Kirschen
1/2 Päckchen Vanillepudding
Schokoladenglasur
etwas Butter und Mehl für die Förmchen


Zubereitung:
Förmchen buttern und mit Mehl einstäuben.
Den Mürbeteig ausrollen, Kreise ausschneiden und in die Förmchen legen. Am Rand festdrücken.
Vom Glas Kirschen nehmt ihr ca. 100-150 ml ab und stellt es beiseite, das benötigt ihr für die Tartelettes nicht. Dann nochmal 4-5 EL Kirschsaft abnehmen und mit dem Puddingpulver anrühren. Die Kirschen mit restlichen Saft aufkochen, das angerührte Puddingpulver einrühren und kurz aufkochen lassen.
Den Kirschbrei in die Förmchen gießen und aus den restlichen Teig Streifen schneiden und als Gitter über die Kirschen legen.
Bei 160° ca. 25 min backen.
Etwas Kuchenglasur schmelzen lassen und auf die ausgekühlten Kirschtartelettes verteilen. Ich nehme dazu immer einen Teelöffel, tauche ihn in die Glasur und lass ihn über den Kuchen pendeln. 


Und war das schwer? Nein, ich habe es euch ja gesagt, die Tartelettes sind so simpel, die bekommen auch Backanfänger hin. 
Frisch aus dem Ofen ist der Teig ganz knusprig. Einen Tag später ist er weicher. 

Liebe Grüße Andrea


23.02.2013

Macarons

Leckere Macarons, aber gleich vorn weg, nicht von mir gebacken. Ich habe ja schon ein paar gebacken und dabei misslungene bis sehr gute Ergebnisse erzielt, aber "Original" Macarons hatte ich noch nie probiert. Ich konnte eigentlich keinen Vergleich machen. Durch den tollen und ausführlichen Bericht von Melanie (hier), die ihre Tipps und Tricks und ihre Erfahrungen beim Backen von Macarons an uns weitergibt, war ich neugierig geworden und wollte wissen wie Macaons eigentlich schmecken sollten.

Heute in Berlin habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar kleine Diven gekauft. Wir waren im Lafayette Berlin. Die Auswahl war groß und fiel nicht leicht. Es sah doch alles so lecker aus. Wir haben uns dann für Macarons mit Schokolade, mit Himbeere, Pistazie, schwarze Johannisbeere und Haselnuss entschieden.  


Gut verpackt haben wir sie liebevoll nach Hause transportiert und zum Kaffee genossen. Mein Fazit. Lecker, süß, fluffig, cremig, mandlig... von allem was dabei und jede Sorte war anders. Die Schokoladenmacarons waren sehr cremig und schokoladig, das richtige für meine Männer. Der schwarze Johannisbeermacaron hat ganz doll nach Johannisbeere geschmeckt und am Ende kam der Mandelgeschmack durch...mmh. Mein Favorit war der Haselnussmacaron. Sehr nussig und etwas nach Marzipan.  


Und im Vergleich zu meinen gebackenen? Die konnten schon sehr gut mithalten. Meine Füllung ist noch Ausbau fähig und ich habe Lust farbige Macarons zu backen. 


Liebste Grüße Andrea