30.10.2015

Aachen - Familien-Ferien-Trip


Wir hatten die Herbstferien genutzt um ein paar Tage zu verreisen. Mein eigentliches Reisewunschziel war Maastricht. Da Aachen nur eine halbe Autostunde von Maastricht entfernt ist, hatten wir uns ein kleine Ferienwohnung in Aachen gesucht und von dort die Gegend erkundet. Im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung. Wir konnten Aachen ausgiebig kennenlernen und sind sehr begeistert über die bezaubernde Stadt. Die Innenstadt ein Traum. Historische Gebäude, eine Vielzahl an Cafés und schöne Geschäfte ganz dicht beieinander. Da lässt es sich herrlich schön bummeln.
Kulturell haben wir eine Menge unternommen Altstadtführung, Dom mit Domführung, Domschatzkammer besichtigt, Rathausbesichtigung. Wenn man nur kurz in einer Stadt ist machen Stadtführungen immer Sinn. Man erfährt einiges über die Stadt. Denn sind wir mal ehrlich man liest vielleicht Reiseführer, aber Geschichten erzählt zu bekommen ist tausendmal schöner.








Der Dom ist wirklich beeindruckend. Ich bin jetzt nicht so der Kirchgänger, aber diesen Dom fand ich richtig schön, nicht so erdrückend. Der Aachener Königsthron steht im Hochmünster. Dort kommt man nur mit einer Führung hin. Uns brachte recht amüsant und kurzweilig ein junger Geschichtsstudent in 45 min den Dom näher. 



Gegenüber vom Dom steht das gewaltige Rathaus. Ein sehr markantes Bauwerk in der Innenstadt. Im  ca. 800 qm großen und imposanten Krönungssaal wird jährlich der Karlspreis zu Aachen verliehen.




Nach so viel Geschichte und Kultur braucht man eine Pause. Ein wunderbarer Platz zum Sitzen und Entspannen, immer mit Blick auf den Dom, ist die Straße Hof mit gemütlichen Cafes und Restaurant. Bei schönem Wetter wird wohl draußen kaum ein Platz zu bekommen sein. 





Und was ist noch ganz typisch für Aachen...genau Aachener Printen. An denen kommt man hier nicht vorbei. Überall Printenbäcker mit wunderschön dekorierten Schaufenstern. Alles für die Touristen damit sie auch schön Printen kaufen. Es wirkt, wir haben ordentlich zugeschlagen. Die schmecken aber auch lecker, gerade jetzt wo es auf Weihnachten zu geht. 












Beim Bummel durch die Stadt sind wir noch an einen tollen Wollladen vorbeigekommen. Knallrot mit einem bestricktem Fahrrad davor ist er von außen gar nicht zu übersehen. 



Vom Wetter hätten wir mehr Glück haben können, aber nun gut, mit nass kaltem Wetter muss man im Oktober rechnen. Trotzdem war es schön, sehr schön sogar. Tschüss Aachen.
Von unserem Tagesausflug nach Maastricht und Lüttich erzähle ich euch nächste Woche.

Alles liebe Andrea




28.10.2015

MMM im Mantel


Seit einigen Tagen trage ich meinen blauen Mantel und liebe ihn. Genäht hatte ich ihn im letzten Winter im Rahmen des Herbstjacken Sew alongs. Aber wie das so oft bei mir mit selbst genähter Kleidung ist, sie verschwindet erstmal im Schrank. So auch mit diesem Mantel. Im letzten Winter hatte ich ihn gar nicht getragen und jetzt jeden Tag und total gern. Wahrscheinlich müssen meine Sachen erst etwas abhängen und ich Abstand zu ihnen gewinnen, bis ich das Potential des Kleidungsstückes erkenne.  



Mein Mantel ist schön warm und passt wunderbar in den goldenen Oktober. Unser Garten ist zur Zeit ein wahres gelbes Blättermeer. Die Passform vom Mantel ist sehr gut. Das einzige was ich beim Tragen feststelle ist, das die Jacke etwas nach hinten runter rutscht. Ich weiß nicht voran das liegt. An meiner Haltung oder am Schnitt.



Stoff: 100% Schurwolle von hüco Berlin, hellblaues Neva Viscon Futter,
Schnitt: Burdaeasy HW 2014
Änderungen: ein paar, die könnt ihr hier nachlesen

Alles Liebe Andrea 

verlinkt mit Me Made Mittwoch



15.10.2015

Winterjacke - Nähplan

Mein Nähplan für eine Winterjacke steht schon lange fest und begonnen habe ich die Jacke auch schon. Im Moment muss ich mich allerdings in Geduld üben, die Reißverschlüsse fehlen und sind hoffentlich heute in der Post. 


Bildquellen: Jacke, Schnittmusterzeichnung 


Meine neue Winterjacke wird dieses Jahr kurz, schwarz, aus einem wunderbaren Woll-Kaschmirstoff im Bikerstil. So eine Jacke schwebt mir schon lange vor und eine tolle Inspiration ist die traumhaft schöne graue Jacke von Impressionen
Bikerjacken Schnitte hatte ich einige gefunden. In erster Linie bei Burda und ein paar Modelle bei knipmode. Am Ende wurde es das Burdamodell, da ich einfach mit Burda die meiste Erfahrung habe. 

Alles Liebe Andrea

12.10.2015

Herbststrickjäckchen


Mein letzter Post zur Strickjacke ist gerade mal 2 Wochen her und schon gibt es einen neuen Zwischenbericht. Ich komme super schnell voran beim Stricken. Mein Strickzeug liegt immer parat, so dass ich es zum einen nicht aus den Augen verliere und zum anderen schnell greifen kann um ein paar Reihen zu stricken. 



Hier auf den Fotos hatte ich mit den Taschen begonnen. Übers Wochenende habe ich die Taschen fertig gestrickt und bin gerade beim Abketten und stricke die Tascheneingriffe.

Erste Anproben sind vielversprechend. Um den Schultern rum sitzt meine Herbstjäckchen toll. 
Ach ich freue mich schon wenn sie bald fertig ist.

Ich geselle  mich heute zu maschenfein und auf den Nadeln im Oktober.

Liebe Grüße Andrea

Cardigan: BeauB
Wolle: Silkhair Lana Grossa - 041 silbergrau (210m/25g)
Cool Wool Lana Grossa - 0589 steingrau (160m/50g)
Nadel: 4,5

08.10.2015

Sweathose Velara


Bei meiner kleinen Nähaktion ist neben dem weißen Sloane Sweatshirt, das ich euch gestern gezeigt hatte, auch diese schwarze Velara Hose aus Romanit Jersey entstanden.

Der Schnitt von Schnittgeflüster war im Sommer heiß beliebt und wurde vielfach genäht. Ich kam im Sommer nicht dazu und dachte mir, nächste eine herbstliche Variante davon. Auf den Fotos mag ich die Hose sehr, aber im realen Leben werde ich den Eindruck, das ich ein Jogginghose trage, allerdings eine sehr hochwertige, nicht los. Lange werde ich die Hose nicht mehr tragen können, auch wenn der Romanit Jersey etwas dicker ist, wärmt das Viskose Gemisch nicht wirklich.  


Hinten habe ich Gesäßtaschen aufgenäht. Ich habe nicht die Taschen aus dem Schnitt genommen. Im Nachhinein fand ich es schade nicht auch eine Passe, so wie man es von einer Jeans kennt, gearbeitet zu haben. 


Der Schnitt ist ganz toll. Ein paar Änderungen habe ich vorgenommen:

1. Die Seitentaschen um 3 cm verkürzt.
2. Die Hose ist sehr schmal im Bereich der Waden geschnitten. Ich habe hier Weite zugegeben.
3. Die hintere Mitte fand ich recht flach ausgearbeitet was bei mir zu einem platten langen Po führt. Ich habe daraufhin in der Kurve von der HM ca. 1 cm zugegeben. 
4. Die Abnäher habe ich nicht abgesteppt.



Alles Liebe Andrea

verlinkt mit rums

Schuhe: Gabor
Shirt: Peek&Cloppenburg

07.10.2015

MMM im Sloane Sweatshirt


In den letzten Tagen hatte ich mir ein paar Basics wie langarm Shirt, Sweathose und dieses Sweatshirt genäht. Der weiße Pulli ist jetzt schon mein neues Lieblingsteil. Stoff und Schnitt raffiniert und in der Kombination sehr modern.

Der tolle Schnitt ist das Sloane Sweatshirt aus der aktuelle FW15 - NEW BLACK Collection von NamedDie englische Anleitung ist sehr gut verständlich, der Nähaufwand gering. Besonders ausgefallen finde ich die Abnäher im Vorderteil.

Mein Stoff ist ein leicht elastisches Viskose-Gemisch mit einem 3D Rautenmuster. Gekauft hatte ich ihn im September auf dem Holland Stoffmarkt in Potsdam. Da der Stoff etwas dehnbar ist habe ich keine zusätzliche Bündchenware verwendet. Für das Halsbündchen war der Stoff dann nicht so gut geeignet. Entweder stand das Bündchen ab oder das VT und RT waren zu sehr gekräuselt. Am Ende habe ich ein Formbündchen gearbeitet.

Nachtrag: Ich habe gerade entdeckt, das es von swafing einen ähnlichen Stoff gibt. Er heißt Steppjersey "Kelly"




Änderungen: Ja eine kleine musste ich vornehmen. Ich bin oben rum recht lang geraten und so fällt das Shirt bei mir etwas zu kurz aus. Ich habe es daher um 2 cm verlängert. Es könnte sogar noch 2-3 cm länger sein. Genäht habe ich Größe 36. 



Anni hat den gleichen Schnitt verarbeitet und sich ein tolles schwarzes Sweatshirt genäht. So eines hätte ich auch noch gern. 

Alles Liebe Andrea

verlinkt mit me made Mittwoch


05.10.2015

Bugatour 2015 - Brandenburg


Der fünfte Standort fehlte noch in meiner kleinen Bugatour und so nehme ich Euch heute mit nach Brandenburg an der Havel. 
An einem schönen Septemberwochenende waren wir dort und starteten unseren Bugarundgang mit einer Fährfahrt auf der Havel. Diese brachte uns zum Packhof mit seinen vielseitigen Themengärten. Der Packhof wurde auf dem ehemaligen Gelände der Schiffswerft errichtet und so hatte man als Erinnerung an die Werft stilisierte Pflanzenschiffe aus Holz gebaut. 





Auch in Brandenburg gab es unzählige Möglichkeiten zum Verweilen und Ausruhen.



Auf dem Weg zum Marienberg sind wir an der St. Johannis Kirsche vorbei gelaufen. Die Blumenschau im Innern der Kirche hatte uns nicht interessiert, das fanden wir schon in Havelberg nicht so spannend. 


Der Marienberg ist eine große Parkanlage mitten in der Stadt. Besonders beeindruckt hatten mich die Rosenbeete, die noch kräftig blühten und dufteten. 


Von der 32 m hohen Friedenswarte hatten wir einen wunderschönen Blick über Brandenburg und das Bugagelände, aber zuvor mussten 180 Stufen auf der Wendeltreppe überwunden werden. Es hat sich gelohnt, bei klarem Wetter konnten wir weit in die Ferne gucken.




Brandenburg hat uns sehr gut gefallen. Wir hatten zwar nur zwei Stunden, was für Brandenburg etwas zu kurz ist, aber dennoch glücklich es überhaupt noch dorthin geschafft zu haben. Ja die Buga 2015 neigt sich dem Ende. Am 11.10.2015 schließen die Tore. Das war es dann mit der Buga am blauen Band der Havel. Es war schön und entspannend durch die Gärten und Parks zu spazieren. Welcher Standort hat mir am Besten gefallen? Das waren Brandenburg mit seiner Vielfältigkeit, Stölln klein und fein, der Park in Rathenow mit seinem riesengroßen Spielplatz und auch Premnitz hatte seinen Reiz. Eigentlich hatte jeder Standort für mich etwas Besonderes. In Havelberg hatten wir einfach Pech mit dem Wetter.

Tschüss Bugatour 2015 und Euch einen wunderschönen Herbst. Wir werden hier mit Sonne pur verwöhnt.

Alles Liebe Andrea



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