25.08.2015

Bugatour 2015 - Premnitz und Havelberg




Bugatour die Dritte und heute mit zwei Standorten. Zuerst lasst uns nach Premnitz fahren, wo sich die buga im Herzen der Stadt zwischen Mehrfamilienhäuser und am Ufer der Havel entlang erstreckt. Das Areal ist klein und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang zwischen Stadtgärten, Obst-,   Gemüsegärten und an der Uferpromenade ein. 



Besonders schön sind die bemalten Häuser und Fassaden. Die sind nicht nur in Premnitz zu entdecken, sondern überall in unserer Region wurden kahle Wandflächen oder Stromhäuschen bemalt. Im ufernahen Auenwald stehen riesengroße Holzfiguren, die an die Steinfiguren auf den Osterinseln erinnern. Von der Aussichtsplattform in 10 m Höhen hat man einen wunderschönen Blick über die Havelauen und das Bugagelände.






Die pinken Zwergen gehören zum Mensch-ärgere-dich-nicht Spiel, das neben Schach, Vier gewinnt, Boccia oder Bowlen im "Band der Spiele" zu finden ist. Am Ende wartet ein toller Wasserspielplatz auf, bei dem durch Aktionen der Kinder Pumpen in Bewegung gesetzt werden und Wasserspiele beginnen. Ein Riesenspaß für Groß und Klein.




Havelberg, der nördlichste Standort der fünf Bugaorte, ist eine Hanse- und Domstadt. Hier fließen Havel und Elbe zusammen. In Havelberg kann man sich das Haus der Flüsse mit einer Ausstellung über den Lebensraum Havel ansehen. Die Blumenschauen in der Kirche St. Laurentius und die Themengärten im Dombezirk laden zum Spazieren ein. Alles etwas verstreut in der kleinen Stadt. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Anfangs noch schön kam bei unserem Spaziergang um den Dom eine dunkle Regenwand auf uns zu. Es regnete so stark und hörte nicht mehr auf, sodass wir unseren Besuch in Havelberg abbrechen mussten. 





Premnitz hat uns gut gefallen, klein aber fein und interessant für Kinder. Von Havelberg waren wir nicht so überzeugt, was nicht am schlechten Wetter lag. 

Der Standort Brandenburg fehlt uns noch auf unserem Bugarundgang. Mit dem Feierabendticket müssen wir uns jetzt auch sputen, sonst schaffen wir Brandenburg nicht mehr. Denn sobald es dunkel wird, werden die Gärten geschlossen und in Brandenburg gibt es viel zu entdecken.

War von Euch schon einer auf der Buga? Wie hat es Euch gefallen?

Liebe Grüße Andrea

20.08.2015

Sommershorts

Als es in den letzten Wochen so heiß war, fehlten mir ein paar kurze bequeme Sommershorts. Da meine alte gern getragene kurze Sweathose eh schon abgeschleppt war, habe ich sie einfach zerschnitten, den Schnitt nachgezeichnet und mir schnell ein paar neue Shorts genäht. Die beiden unifarbenen Hosen sind nach meinem Schnitt entstanden. Der Stoff ist ein leichter nicht angerauter Sommersweat, der nicht ausfranst und so habe ich die Hosenbeine nicht versäubert. Die Nahtzugabe vom Bund habe ich nach außen angenäht, franst nicht, rollt sich etwas ein und sieht sehr schön aus. Die Passe in Rückenteil ist toll und trägt sehr zu einer besseren Passform bei. 

Jede Hose hat ihre eigenen kleinen Details. So habe ich bei der kurzen Hose eine 1 mit Stoffmalfarbe aufgemalt. Bei der knielangen Hose habe ich etwas vom schönen Moscajersey von Lila-Lotta Design verarbeitet. 

Weil ich so viel Spaß beim Shorts nähen hatte, habe ich gleich noch einen neuen Schnitt ausprobiert und mir eine Sternchen Shortylegs nach dem Schnitt von SaraJulez genäht. Leider ist mir die Hose etwas zu groß. Ich habe die 38 genäht. Beim nächsten Mal werde ich eine Nummer kleiner nehmen. Sehr friemelig fand ich das Annähen vom Schrägband, ich habe darin ja nicht so viel Übung. Aber mit Geduld und ganz vielen wirklich ganz vielen Stecknadeln hat es prima geklappt. Für das Schrägband habe ich ein Feinstrick-Bündchen von Michas Stoffecke genommen. In meinem Bund habe ich einen Gummi eingezogen. 
Zum Schnitt (Größe 32-52) möchte ich noch sagen, das er sehr professionell erstellt ist. Für jede Größe gibt es einen Schnittbogen, also keine 10 Größen in einem Bögen wobei sich die Linien überlagern und man am Ende so pi mal Daum seine Größe ausschneidet. Nahtzugabe ist auch schon enthalten und alle Schnitteile und Linien (wie VM, HM, Fadenlauf) sind sehr gut beschriftet.  

Das graue Shirt ist auch neu und ein Strandkleid-Tshirt von kibadoo.

Viele liebe Grüße Andrea

verlinkt mit rums

18.08.2015

nachgebacken und ausprobiert


Wenn ich auf Instagram, Pinterest oder foodblogs so rumbummele, entdecke ich immer wieder ganz tolle Rezepte. Ich bin dafür ganz offen und probiere die Köstlichkeiten gerne aus. Am liebsten sind mir natürlich die Rezepte, bei denen die Zutatenliste und der Aufwand kurz und knapp sind. In den letzten Tagen hatte ich mal wieder einen ganz akuten Nachbackflash und so entstanden Blaubeer Tartelettes, eine Heidelbeergalette und ein Baguette.


Meine Blaubeer Tartelettes sind nach einer Idee von Yvonne - Experimente aus meiner Küche entstanden. Ich habe ihr Rezept für eine große Tarte ein klein wenig abgeändert und meinem Kühlschrank angepasst. Entstanden sind sechs kleine Tartelettes. Für den Boden habe ich einen fertigen Mürbeteig genommen, ansonsten alles wie in original Rezept. 

Füllung
200g Creme fraiche
50g Zucker
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
400g Blaubeeren

Den Mürbeteig ausrollen und 6 Kreise ausschneiden und in die gefetteten Förmchen legen. Die Zutaten für die Füllung mischen, dabei erst nur 2/3 der Blaubeeren unterheben. Die Füllung auf dem Teigboden verteilen und die restlichen Blaubeeren darauf verteilen. Im Ofen bei 200°C (Ober-und Unterhitze) ca. 20-30 min backen lassen. 

Heute habe ich die Blaubeergalette nachgebacken, die ich bei Nina von hedinäht entdeckt hatte und einfach nur köstlich fand. Eine traditionelle Galette ist ein Buchweizenpfannkuchen nur aus Buchweizenmehl, Salz und Wasser, also ein Crepe, der herzhaft gefühlt wird. Bei meiner Galette habe ich mich genau an das Rezept von Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe gehalten und wir haben sie warm mit einer Kugel Vanilleeis verputzt. Es war total lecker und bei den wenigen Zutaten schreit sie nach Wiederholung.


Und dann habe ich ein super schnelles Baguette aus einem Hefeteig nachgebacken. Das Rezept ist von Mona vom 180 Gradsalon. Ich war ja erst skeptisch ob 15 min Gehzeit für einen Hefeteig ausreichen würden, aber es war fantastisch. Der Teig ist schön aufgegangen und das Brot war ganz fluffig. Am besten hat uns das Baguette frisch geschmeckt. Am nächsten Tag wurde es etwas trocken, da haben wir es getoastet.

Ich kann alle Rezepte wirklich uneingeschränkt empfehlen. In diesem Sinne also nachgebackt und ausprobiert. Lasst es euch schmecken und Guten Appetit.

Liebe Grüße Andrea

Ich habe die Rezepte nicht nochmal aufgeschrieben, folgt den Links dann kommt ihr zu den Rezepten.

Blaubeer Tarte - hier
Heidelbeergalette - hier
Super schnelles Baguette - hier

15.08.2015

Bugatour 2015 - Stölln

Weiter gehts auf unserer Bugatour. Am letzten Wochenende haben wir den Standort Stölln besucht. Stölln ist ein kleines Dörfchen indem Otto Lilienthal seine ersten Flugversuche auf dem Gollenberg startete. Aus diesem Grund steht hier alles unter dem Motto Fliegen. Der Buga-Fliegerpark ist eine riesengroße Trockenwiese auf der ein Naturerlebnispfad als "Gangway" angelegt wurde. Die Staudenbeete die an der "Gangway" verteilt stehen, nennen sich Steppengleiter. Ich musste dabei eher an Ufos denken.  

Für schattige Plätze zum Ausruhen wurde gesorgt und wenn man Glück hat kann man Sport- oder Segelflugzeuge beim Starten und Landen beobachten. An den Wochenende ist da wirklich viel los.  Am frühen Abend als wir da waren, leider nicht mehr. 
Im Fliegerpark steht die "Lady Agnes". Sie ist ein altes ausgemustertes Interflug DDR Flugzeug das 1989 dort landete. Seit dem befindet sich im Flugzeug eine Dauerausstellung über die Luftfahrt der DDR. Heiratswillige können im Heck des Flugzeuges sich trauen lassen. Dort ist ein Standesamt.







In der Dortfmitte von Stölln befindet sich das Lilienthal-Centum, das an Otto-Lilienthal und seine Erfolge und Persönlichkeit erinnert.




Auch wenn der Buga Standort Stölln klein ist und man bestimmt in 2 Stunden alles gesehen hat, ist er dennoch sehr empfehlenswert. Man erfährt viel über Otto Lilienthal und das Fliegen. Alles ist sehr schön angelegt und die "Gangway" über dem Berg fand ich sehr originell. Einfach mal eine andere Bundesgartenschau, bei der die Blumen etwas in den Hintergrund treten.


Liebe Grüße Andrea

11.08.2015

Melonensalat für heiße Tage

Die Temperaturen sollen heute wieder bis weit über 30° klettern, was kocht man da bloß zum Essen? Na was leichtes und schnelles, gerne einen frischen Salat. Im Moment essen wir am liebsten einen fruchtigen Melonensalat. Da wir nur von Salat nicht satt werden, habe ich die Pizzabrötchenfächer von Yvonne ausprobiert. Die sind wirklich super easy, total lecker und schnell gemacht. 15 min im Ofen geht gerade so noch bei der Hitze. Alternativ zu den Pizzabrötchen kann ich auch gebratenen Haloumi wärmsten empfehlen.

Rezept Melonensalat

1 Salatherz
1 Galiamelone 
ein paar schwarze Oliven ohne Stein
1/2 rote Zwiebel
etwas Feta oder Schafskäse
geröstete Nüsse (Salatmix oder Pinienkerne)

Nüsse in der Pfanne anrösten. Salat waschen und klein schneiden. Melone und Käse in kleine Stücke schneiden, Zwiebel fein würfeln. Alles mischen. Die Oliven halbiere ich meist, ein paar ganze kommen oben drauf. 

Dressing
3 EL Öl 
1 EL Weißweinessig
1-2 EL Zitronensaft
etwas Salz, Pfeffer
eventuell 1 TL Zucker oder Honig

Ich bin nicht so der Dressingexperte und dann mag ich es eher süßer. Guckt einfach was euch am besten schmeckt und mischt euer Lieblingsdressing unter den Salat. 

Lasst es euch schmecken und verratet mir welchen Salat ihr im Moment gerne esst. Ich bin für jede neue Anregung offen.


Viele liebe Grüße Andrea 

04.08.2015

Bugatour 2015 - Rathenow

Bundesgartenschau oder kurz buga hört sich nicht wirklich spannend an, aber da sie in diesem Jahr in unserer Heimatregion stattfindet, nutzen wir sehr gern die Gelegenheit und besuchen alle Standorte. Die buga 2015 findet dieses Jahr erstmalig nicht an einem Standort statt, sondern an 5 Orten, die alle durch die Havel verbunden sind. Also eine buga in der Havelregion. Zu den 5 Orten gehören Brandenburg, Premnitz, Rathenow, Stölln und Havelberg. Heute nehme ich Euch mit nach Rathenow. In Rathenow gibt es den Optikpark und den Weinberg. Uns hatte in erster Linie der Weinberg interessiert, da ich den Optikpark von einigen Besuchen mit der Schulklasse schon kannte. 

Uns hat der Weinberg sehr gut gefallen. Wir wandelten unter alten Bäumen und konnten im Rhododendronhain erahnen was das für eine Blütenpracht im Frühjahr gewesen sein musste. In der Dahlienarena war eine Blüte prächtiger als die andere. Leider habe ich in meinem heimischen Garten mit Dahlien kein Glück.

Oben auf dem Weinberg steht der historische Bismarckturm mit einem Senkgarten davor und einem Steppengarten und einer Sonnenterrasse dahinter. Den Bismarckturm kann man besteigen, bei uns hatte er leider schon geschlossen. 

Kindern wird es auf dem Gelände definitiv nicht langweilig. Drei Spielplätze einer schöner als der andere. Besonders toll ist die große Spiellandschaft "Echsenland". Dazu gibt es das Imker- und Bienenareal und einen prächtigen Gemüsegarten, der zum Naschen einlädt.

Wer zwischendurch eine Pause einlegen möchte, findet dafür genügend Möglichkeiten. Aber Vorsicht die tollen bunten Kissen sind aus Beton. Also nicht einfach fallen lassen.



Der Optikpark und das weitläufige Areal am Weinberg sind durch die geschwungene Weinbergbrücke verbunden.

Ich muss sagen, wir waren wirklich angenehm überrascht und begeistert vom buga Standort Rathenow. Wir können einen Besuch wirklich empfehlen. Einen kleinen Tipp hätte ich noch. Wir haben uns das Feierabend Ticket gekauft. Einlass ist ab 17.00 Uhr und geöffnet, bis die Sonne untergeht. Das Tolle dabei ist, man ist fast allein im Park, kann alles ruhig genießen und zum Fotografieren ist das Licht am Abend eh viel schöner. 

Viele liebe Grüße Andrea

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