27.06.2014

Fotoaufarbeitung und ein fertiges Album


In den letzten Tagen habe ich unsere Bilder gesichtet und überlegt was ich mit den vielen Fotos, die sich so im Laufe eines Jahres ansammeln, so mache. Sie einfach nur auf dem Rechner oder auf der Festplatte zu speichern finde ich fast zu schade. Ich schaue mir gerne Fotoalben an, darin zu blättern ist immer eine Freude. Eine Zeit lang habe ich sehr viele Minialben gestaltet. Dann hatte ich wieder mehr Lust am Nähen und so ließ das Scrappen nach. Man kann sich halt nur auf ein Hobby konzentrieren. Jetzt wurmt mich das aber mit unseren Bildern sehr und so versuche ich die Fotos der letzten 3-4 Jahre aufzuarbeiten. 
Angefangen habe ich mit dem Album von unserem Ostseeurlaub aus dem Sommer 2011. Oh ist das schon lange hier. Seit damals liegen alle Materialien hier. Das Album war fast fertig gebaut. Die Papiere längst gekauft und die Fotos entwickelt. Skizzen oder Notizen zum Aufbau oder Gestaltung des Albums habe ich nicht mehr gefunden, aber die Fotos gaben das Layout vor.



Für den Einband vom Album hatte ich auf weißem Leinen einen Wohnwagen, Wäscheleine, Baum und Vögel appliziert. Alles mit einem Gradstich ganz frei Hand aufgenäht. Die Idee dafür stammt aus diesem wundervollem Buch (hier). Da der weiße Stoff sehr durchsichtig ist, habe ich zwischen Pappe und Stoff noch eine Lage Volumenvlies gelegt. Dadurch ist das Cover sogar schön fluffig geworden. Den Stoff habe ich mit Buchbinderleim auf der Innenseite des Covers festgeklebt. Für den Buchrücken habe ich selbstklebendes Buchbinderleinen verwendet. 




Für die Innenseiten habe ich das Papier auf 15 x 25 cm geschnitten. Da der Urlaub nun schon so lange her ist und ich mich nicht mehr an jedes Detail erinnern konnte, habe ich die Gestaltung ganz schlicht und ruhig gehalten. Farbiges oder gemustertes Papier, Fotos, ein paar Aufkleber und hier und da ein paar Worte. So kam ich am Ende sehr schnell mit der Fertigstellung voran und bin nun happy, das nach fast drei Jahren unser Album vom Sommerurlaub auf dem Campingplatz in Nonnewitz (Rügen) endlich fertig ist.




Als nächstes nehme ich mir die Bilder von 2013 vor, sichten, sortieren, bearbeiten und ein Fotobuch erstellen und drucken lassen.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Alles Liebe eure Andrea

18.06.2014

Me Made Mittwoch


Hallo ihr lieben MMM-Näherinnen oder interessierte Beobachter. Heute bin ich mal wieder mit dabei. Die Lust am Nähen ist schon eine Weile wieder da, am liebsten ein Sommerkleid, nur irgendwie fehlt mir die Zeit und Ruhe dafür und zu guter Letzt auch ein schöner Stoff. Damit die Motivation nicht schwindet habe ich geguckt was sich in meinem Stoffschrank versteckt und endlich mal vernäht werden könnte. Entschieden habe ich mich für diesen sommerlich grün weiß gestreiften Baumwollstoff in Herrenhemden Qualität. Der Schnitt ist McCalls M6650 (hier).




Die Bluse ist einfach und schnell genäht. Die Verschlussblende ist nur etwas fummelig. Zum Verschließen habe ich Kam Snpas verwendet. Mit den Drucker habe ich noch wenig Erfahrung. Jedes Mal wenn ich die Drucker betätige, denke ich gleicht reißt alles aus. Ich hoffe das das aber nicht passiert.
Für den Kragen mit angeschnittenen Schleifenbänder bietet der Schnitt zwei Varianten. Ich habe mich für die schmalere entschieden. Am Hals (besonders vorn) war mir das noch zu viel. Ich habe das Schleifen-Kragenband im Bereich des Halses 2 cm schmaler gemacht und auf die vorgesehene Breite auslaufen lassen. So ist die Schleife ausreichend voluminös und am Hals etwas luftiger. 


Inspirierende selbstgenähte Kleidung findet ihr auf dem Me Made Mittwoch Blog (hier lang).

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag.

Liebe Grüße Andrea

17.06.2014

Ernte aus dem Garten: Radieschen




So ein Garten ist schon schön, an die viele Arbeit, die er macht, denken wir jetzt mal nicht. 
Aber schnell raus gehen und aus dem Nutzgarten frische Kräuter, Salat oder Erdbeeren holen, 
ist was Feines. Vieles habe ich schon ausprobiert, mit guten und weniger guten Erträgen. 
Mit Möhren hatte ich nie Glück. Die waren immer zerfressen und knorpelig. 
Aber Radieschen wachsen super und mit Bohnen können wir fast handeln, so reichlich 
ist jedes Jahr die Ernte.


Die ersten Radieschen sind ganz klein und zart. Wir knabbern sie meistens so oder legen 
sie in Scheiben geschnitten aufs Brot. Mit frischer Kräuterbutter einfach köstlich. 
Dazu gibt es ein paar Scheiben Wurst und Käsewürfel, ganz einfach und wirklich lecker.



Schade nur, dass die Radieschen nach 2 Wochen schon so scharf und holzig sind, 
dass wir die letzten nicht mehr essen können und sie auf dem Kompost werfen müssen.
Alternativ könnte ich die Radieschen in Etappen säen, aber dazu bin ich zu bequem. 
Ist die Samentüte erst mal auf, kommt auch alles in den Boden. 



In unseren Gemüsegarten gelangt man durch ein großes Klettergerüst gebaut aus Akazienstämmen.
Links am Gerüst beginnt die Rose Veilchenblau zu blühen und rechts wachsen zwei Clematisse,
wovon die eine immer vor der anderen blüht. Jedes Jahr bin ich erstaunt, wie viel Kraft und
Wuchsschnelligkeit in einer Clematis steckt. Sie beginnt im zeitigen Frühjahr mit dem 
Wachsen und schafft es dann in kurzer Zeit bis nach ganz oben, das sind fast 2 m. 
Tolle Leistung.


Liebe Grüße Andrea

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