31.01.2013

Kamerabag

Kennt ihr die Pixbags, die Kamerataschen, die wie kleine Schweinchen aussehen? Ich habe sie vor kurzen hier entdeckt und war sofort begeistert. Genau so was hat mir noch gefehlt. Manchmal mag ich einfach nicht die große Kameratasche mitnehmen, sondern nur die Kamera. Aber wie? Wie packe ich die Kamera in die Handtasche ohne das sie beschädigt wird.... genau ... in eine gepolsterte kleine Kameratasche, die der Kamera angepasst ist. 
Ich habe meine Kamerabag selber genäht. Dabei bin ich von ihnen nach außen vorgegangen. Also zuerst habe ich die Innenhülle genäht, dann das Vlies und am Ende die Außenhülle. Die Kamera lag dabei für Anproben immer neben mir. Den Stoff für die Außenhülle habe ich etwas größer zugeschnitten als für die Innenhülle. Das Vlies ist doppelt, da es recht dünn ist (könnte sogar noch etwas dicker sein). Die Schlaufe auf der rechten Seite ist für mich als Rechtshänder eher unpraktisch. Das habe ich aber erst bei der Benutzung der Kamerabag festgestellt. Ich halte die Kamera in der rechte Hand, wenn ich sie in die Tasche stecke, daher wäre die Schlaufe links besser. Ich trenne aber nichts mehr auf, das bleibt so.
Der gestreifte Stoff ist von IKEA und eignet sich super dafür, da er schön derb ist. Ich habe ihn ja schon für meine Dokumentenmappe benutzt (hier). Damals hat mir die Kombination mit Leder so gut gefallen, das die Kamerabag die Schnauze und die Schlaufe aus Leder bekommen hat.
Was habe ich bloss ohne meine kleine Pixbag vorher gemacht? Ich finde sie cool und meine Kamera ist gut geschützt.

Liebste Grüße
Andrea

27.01.2013

Sonntagssüß


Unser Sonntagskaffeetisch anlässlich Opas Geburtstag war reich und lecker gedeckt. Da kam später sogar noch mehr Kuchen dazu.
Es gab Cake-Pops mit roter Glasur von Wilton. Die Glasurlinsen sind nicht so flüssig geworden, dadurch ist die Glasur etwas ungleichmäßig, was ich aber nicht schlimm finde.
Bei den Gugls habe ich eine neues Rezept und eine neue Form ausprobiert. Der Teig wird mit Vanille-Joghurt gemacht. Den Kindern hat der Kuchen sehr geschmeckt. Ich habe es nicht geschafft ihn zu probieren. Nach 2 Stückchen Torte war ich satt, aber der rohe Teig war lecker. Das Rezept ist von hier
Dann habe ich mich wieder an die Diva des Kleingebäcks gewagt - Macarons. Ganz entspannt und mit genauem Abwiegen der Zutaten hat es geklappt. Hurra. Ich habe das Rezept von Aurelie (hier) verwendet. Ihr Video und ihre Tipps (hier) sind sehr wertvoll. Die Einzelmengen der Zutaten sind gering. Am Ende erhält man ca. 7-9 Macarons. Mir reicht das, da ich so lieber eine zweite Sorte mit einer anderen Farbe oder Füllung backen kann. Die grüne Füllung ist aus 50g weißer flüssiger Schokolade, 10g Frischkäse und 15g gemahlene Pistazien. Die rote Füllung ist Kirschmarmelade. Macarons sind süß, mandelig und luftig und verdammt lecker. Traut euch. Es ist zu schaffen.

Liebe Grüße Andrea


24.01.2013

Lena Hoschek

Gestern im MMM-Beitrag von Melleni (hier) berichtete sie unter anderem von Lena Hoschek. Ich fand das sehr interessant, da ich erst vor kurzem auf Frau Hoschek aufmerksam wurde. Ich glaube es waren die außergewöhnlichen Totenkopf-Make-ups aus der Sommer 2013 Kollektion. Die Sommerkollektion steht ganz unter dem Motto Mexiko mit viel Latino und einem ordentlichen Schuß Retro. Tolle Teile sind dabei. Das weiße Hemdblusenkleid mag ich und das schwarze luftige Spitzenkleid und die schwarz-weiße Rock-Blusen Kombination. Hier könnt ihr euch die Modelle aus der Show angucken. Was gefällt euch so?



Und weil es draußen noch so kalt ist und in Berlin gerade die Fashion Week war und Lena Hoschek dort ihre Herbst-Winter Kollektion 2013 vorgestellt hat, habe ich da auch mal reingeschaut. Ach, schmacht, da sind auch so schöne Teile dabei. Hier könnt ihr die komplette Show sehen. In dieser Kollektion hat sie sich von Russland inspirieren lassen und setzt dem Punkelemente entgegen. Sind die Kleider nicht ein Traum? Das rote Kleid und die karierte Bluse haben es mir besonders angetan.




Ich finde man kann sich wundervoll von Lena Hoschek Anregungen und Inspirationen für seine eigenen Nähprojekte holen. Vielleicht ist der Stil von ihr nicht jedermanns Geschmack, aber ich mag es, wie sie es schafft den Stil der Fünfziger modern zu interpretieren. 

Das Portrait von Lena Hoschek in der Berliner Zeitung müßt ihr lesen (hier). 

Liebste Grüße Andrea

23.01.2013

MMM



Hallo lieber MMM Mädels. Heute bin ich wieder mit dabei. Die Jacke die ich trage habe ich im letzten Herbst begonnen und erst jetzt beendet. Es war das einzige UFO Teil aus dem letzten Jahr. Unbeendete Projekte mag ich nicht. Die Jacke hat 7/8 Ärmel, die ich umgehen wollte, indem ich die Ärmel länger zuschneide. Beim Oberstoff hat es klappt. Das Futter habe ich erst Monate später zugeschnitten und dabei vergessen den Saum ausreichend zu verlängern. Nun hat die Jacke doch 7/8 Ärmel. Der Schnitt ist aus der Burda 3/2012-Mod 109 (hier). Die Schulterbreite habe ich um 1,5 cm schmaler gemacht. Sonst keine Änderungen. Der Bouclestoff und das Futter stammen von Buttinette. Ich habe noch ein schwarzes Band, das ich eigentlich ganz in Chanel Manier aufnähen wollte. Mir hat es am Ende nicht gefallen, das Band ist zu schmal und irgendwie wirkte es trutschig. Ihr wisst ja, schlicht und einfach ohne viel Schnörkel mag ich am liebsten. 



Die MMM Mädels könnt ihr hier treffen. 

Liebste Grüße Andrea

21.01.2013

Boy's Room

Im neuen Jahr habe ich immer ganz viel Lust Neues in den Zimmern zu machen. Ich könnte renovieren, neue Möbel kaufen oder einfach mal alles umstellen. In diesem Jahr musste das Kinderzimmer dran glauben. Die Idee, die Möbel anders zu stellen, gab es allerdings schon eine Weile aber erst jetzt haben wir es in die Tat umgesetzt. 
Das Schöne am Umräumen ist ja, das man nicht wirklich viel Geld investieren muss, aber doch große  Veränderungen erzielt. Leider habe ich keine Vorherfotos, denn wir haben die quer gestreifte Tapete (diese hier) ab gemacht und das Zimmer frisch gemalert. Die blaue Wand blieb so. Das Blau mag ich sehr gern, es ist matt und wirkt ruhig.
Der alte Schreibtischstuhl hatte ausgedient und so zog einer neuer moderner Stuhl ein, dazu eine Schreibtischlampe und eine Wanduhr. Mehr haben wir nicht neu gekauft.

Den weiße Kleiderschrank hat Opa schon vor vielen Jahren gebaut. Mittlerweile haben das Dach und die Fenster schon die dritte Farbe bekommen. Erst blau, dann rot und nun wieder blau. Es ist das gleiche blau wie an der Wand. Wenn man sich Farben anmischen lässt, hat man oft die Möglichkeit gleiche Farbtöne als Lack- und Wandfarbe zu bekommen.
Die Decke habe ich genäht. Sie ist auf einer Seite blau mit weißen Sternen und auf der anderen Seite weiß mit blauen Sternen. Den Stoff hatte ich vom Holland Stoffmarkt. Ich habe die komplette Stoffbreite von 150 cm verarbeitet. Die 2 Kuschelmonster und das Kanukissen (hier) hatte ich schon im letzten Jahr genäht.
Das Bett hätte ich gerne weiß gestrichen, aber Ole wollte das nicht. Also bleibt es vorläufig so. Die Wand darüber ist noch frei für Schwimmposter und besondere Medaillen.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die auf der Wunschliste stehen, sind wir fertig und uns gefällt es. 


1. Für den Nachtschrank hätte ich gerne eine Lisbeth Dahl Retro Lampe in weiß - hier
2. Noch ein paar Kissen - hier gibt es eine große Auswahl
3. eine neue Cutterunterlage in blau
4. ein gemütlicher Sessel - vielleicht einer wie dieser von Ikea - hier


Schreibtischstuhl - home24.de - hier 
Schreibtischlampe, Wanduhr, Magnetwand - Ikea
Sternekissen - Butlers


Liebe Grüße Andrea

15.01.2013

Gestreift

Die nächste Frühjahr Sommer Saison wird gestreift. Ich mags und freu mich drauf. Für einen Komplettlook, wie sie die Designer auf den Fashion Shows gezeigt haben, habe ich nicht Mut, sieht auch schnell nach Sträflingskleidung aus. Ich lass mich aber gerne inspirieren. Die Röcke von Marc Jacobs gefallen mir. Ein kurze gestreifte Hose kann ich mir auch gut vorstellen. Eine lange gestreifte Hose hatte ich schon mal. Irgendwie kommt doch alles wieder. Oder?


Noch mehr Ideen habe ich bei Pinterest (hier) gefunden. Na welches Kleid soll es sein? Mir gefällt das rechte Kleid sehr gut. 


Ein Rock mit Kellerfalten hätte ich gern im Sommer. Der dürfte doch nicht so schwer zum Nähen sein.


In Berlin bin ich jedenfalls schon fündig geworden und habe ein paar Streifenstoffe mitgenommen. 
Der untere Stoff ist der Streifenstoff von IKEA. Da dachte ich an eine Tasche.
Der mittlere Stoff ein Feinköperstoff. Macht sich gut für einen Rock.
Der obere Stoff ein leichter Baumwollstoff. Da dachte ich auch an einen Rock. 

Zum Schluss der Streifentraum von Oscar de la Renta.


Liebe Grüße 
Andrea

11.01.2013

Käsekuchen fürs Wochenende

Ich läute jetzt das Wochenende ein mit frisch gebackenen Käsekuchen und frischen Tulpen. Der Kuchen duftete so lecker, da konnte ich nicht widerstehen und musste ihn noch warm probieren. Mmmh... locker, luftig und lecker ist er geworden. Gebacken mit 1,5 kg Quark, 5 Eiern, 300g Zucker, 1 Zitrone und 1,5 Päckchen Vanillepudding.


Wir wollen am Wochenende das Kinderzimmer malern. Nachdem Ole und ich die Möbel umgestellt haben, ist das dringend nötig. 


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Liebste Grüße Andrea

08.01.2013

Hallo im neuen Jahr

Ruhig ist es hier, das liegt daran das meine Motivation nur schleppend in Gange kommt. Das Wetter trägt auch nicht gerade dazu bei frohen Mutes und mit viel Elan ins neue Jahr zu starten. Bei dem Regen bekommt man ja einen Blues. Oder wie geht euch das? Am liebsten würden wir unsere Sachen packen und unseren Sohn im sonnigen Florida besuchen. Geht aber nicht, der Alltag hat uns wieder im Griff. Machen wir also das Beste aus dem nassen und warmen Winter.


Gestern konnte ich mich gleich sehr freuen, als ich im Blumenladen war und einen Zickzackstrauch bestellen wollte. Die Chefin überraschte mich und hat bei ihrem letzten Einkauf an mich gedacht und mir gleich eine Pflanze mitgebracht. Und nun steht meine erster Zickzackstrauch im Haus. So bizarre und schön ist er. 


Kreativ war ich im neuen Jahr noch nicht wirklich. Ich habe endlich meine schwarzen Handstulpen fertig gestrickt. Eigentlich sind die an 2 Abenden gestrickt, aber diesmal konnte ich mich nicht entscheiden wie ich den Abschluss mache. Lochmuster, Häkelrand, Mäusezähnchenrand oder doch ganz ohne Muster einfach abketten. Am Ende habe ich mich für die klassische Rippe entschieden, da rollt der Rand nicht rein. Mal sehen ob die Handstulpen noch zum Einsatz kommen. 


Damit nichts in Vergessenheit gerät und ich beim nächsten Mal nicht wieder ewig überlege wie viele Maschen und Reihen ich stricken muss, habe ich die Anleitung in mein Strickheft mit Garn, Banderole und Foto notiert. Ich benutze dafür die kleinen Hefte von Moleskine (hier).

Ich wünsche euch ein tolles, glückliches und kreatives 2013.
Liebste Grüße Andrea

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