29.08.2012

Me Made Mittwoch

Hallo zum MMM nach der Sommerpause und wow, was für eine grandiose Resonanz am neuen Treffpunkt. Die Idee dafür einen eigenen Blog zu eröffnen fand ich sehr gut. Die Crew aus sieben nähbegeisterten Bloggerinnen ist kreativ. Sie wird dafür sorgen das wir uns Mittwochs HIER immer treffen.

Der Tag neigt sich dem Ende und ich habe mich kurzfristig entschlossen, so zwischen Abendbrot und Elternversammlung, euch mein heutiges Outfit zu zeigen. In der Post war heute auch mein Fernauslöser, der gleich getestet werden musste. Da bietet sich der MMM doch prima an. 

Ich trage nichts Neues. Stattdessen meinen schwarzen Maxirock. Morgens noch mit Strickjacke. Ich ziehe ihn oft und sehr gerne an. Ausführlich habe ich hier über den Rock berichtet.
Liebe Grüße und Gute Nacht
Andrea

27.08.2012

Bleistiftrock

Der Bleistiftrock ist wieder voll im Trend und als ich die Röcke aus der Burberry Prorsum Show gesehen hatte war ich ganz hin und weg. So einen wollte ich auch. Ich mag den Stoff, die Farbe, die Taschen und die Jacke ist auch der Hammer.
Ein Schnitt war schnell gefunden und auch Probe genäht. Ich habe den Schnitt aus dem SisterMAG N°1 genommen. Einen schönen Fischgrätstoff aus Schurwolle habe ich bei HÜCO in Berlin entdeckt. Die größte Herausforderung war der sichtbare Reißverschluss mit unsichtbaren Nähten. Ich wußte nicht wie man ihn einnäht, bis ich durch Zufall auf Pinterest genau das richtige Tutorial fand. Die Anleitung ist von Pattern Runway (hier) und im Grunde garnicht so schwer. Allerdings etwas fummelig, besonders in den Ecken, dort wo man den Stoff einschneidet. Der Wollstoff neigt dort zum ausfransen. 
Bevor ich den RV festgenäht habe, habe ich alles gut geheftet. Am Ende bin ich ganz zufrieden mit meinem sichtbaren RV und er wird auch halten. Ich habe alles doppelt genäht, besonders in den Ecken.
Erste Anproben sehen schon vielversprechend aus. Ich hoffe die Länge stimmt später. Er wirkt auf dem Foto etwas zu kurz. Ich muss ja noch den Saum arbeiten.

Die großen Blasebalgtaschen werde ich nicht nähen. Ich deute nur Taschenklappen an. Diese habe ich etwas gekräuselt.
Morgen setz ich mich an den Bund.

Liebe Grüße Andrea

20.08.2012

Gold Gold Silber Bronze

Das war die Ausbeute von Finn bei der 91. Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport. Und wir sind alle verdammt stolz auf ihn. 
In der letzten Woche fanden am Brandenburger Beetzsee die Deutschen Kanumeisterschaften 2012 statt. Nach vielen Vor- und Zwischenläufen ging es ab Freitag um Medaillen. Da der Beetzsee nicht weit von uns ist, war die gesamte Familie zum Anfeuern vor Ort. Und ich sag euch es war spannend.
Am Samstag früh, bei noch angenehm kühlen Temperaturen, war das erste "Kracherrennen" (original Wort vom Kommentator) auf der Strecke. Die Herren Junioren im K4 über die Sprintstrecke von 200m. Hier heißt es Vollgas geben von Anfang bis Ende. Faszinierend war, das es vor dem Start mit einmal ganz still auf der vollen Tribüne wurde. Mit dem Startschuss tobte das Publikum und feuerte die Boote an. Unsere Jungs wurden ganz knapp Zweite und waren total glücklich.
Am Nachmittag ging es für Finn weiter mit dem K2 über die lange Distanz von 1000m. Auch hier wollte er eine Medaille. Mit seinem Paddelpartner Felix gewannen sie Bronze. 
Nach dem Rennen hieß es durchatmen, erholen und 1,5 Stunden später nochmal konzentrieren für den K4 über 1000m. Ziel war eine Medaille.
Der Start war ihnen sehr gut geglückt und nach der Hälfte der Strecke lagen sie vorn. Auf den letzten 250m zogen alle Boote zum Endspurt an. War das spannend. Die Zuschauer schrieen und feuerten die Kanuten ordentlich an. Unsere vier wollten den Sieg und haben sich im Endspurt durchgesetzt und Gold gewonnen. 

Der KC Potsdam ist Deutscher Meister 2012 im K4 über 1000m. Die Jungs sind glücklich, happy, stolz ..... und wir als Eltern, Familienangehörige und Trainer mit.

Das war aber noch nicht das Ende der Siegesserie. Am Sonntag bei heißen 35° standen die Marathonstrecken auf dem Programm. Finn hatte da bisher schlechte Erfahrungen gemacht, da ihnen meistens jemand hinten ins Steuer gefahren war und sie das Rennen nicht optimal beenden konnten. Aber dieses Jahr war alles anders. Der Wille zum Siegen war da und genug Motivation aus den Erfolgen vom Tag zuvor bestärkte den Wunsch nach einer Medaille.
7 Boote standen am Start und machten sich auf die 5000m Strecke. Langsam setzte sich eine Gruppe von 4 Booten ab, darunter auch Finn und Felix im K2. Auf den letzten Metern waren sie immer noch zu dritt und die Entscheidung fiel im Endspurt. Mit einer halben Bootslänge Vorsprung gewannen sie das Rennen und holten Gold.  
Ich sag euch ein Wahnsinnsrennen bei der Hitze und dann am Ende noch so einen Endspurt hinzulegen ist einfach nur der Hammer. Mein Glückwunsch Jungs.

Das war die Kanuwettkampfsaison 2012. Jetzt dürfen die Jungs durchatmen und entspannen.

Liebe Grüße Andrea

16.08.2012

Blueberry Cookies ...

... oder was backe ich nur zuerst aus der neuen Lecker Bakery Vol. 2 nach. 

Habt ihr schon das neue Backheft? Also ich bin wieder restlos begeistert. Die geballte Ladung an tollen Rezepte, Ideen und Foodbloggern wird uns präsentiert. Ich konnte mich nicht entscheiden was ich probieren möchte - vielleicht der Kirsch-Stracciatella Kuchen oder die Whoopie Pies oder doch die süße Pizza mit Mascarpone und frischen Pfirsichen. Am Ende habe ich geschaut was die Vorräte hergeben und die Blueberry Cookies gebacken. Wir sind ja kleine Krümelmoster und essen gerne Kekse. 
Die Idee mit den Heidelbeeren finde ich sehr lecker. Ich glaube ich hatte nur zu viele davon im Teig und auch etwas zu viel Butter. Die Kekse waren ganz schön weich. Ich mag sie lieber knackiger. Aber lecker waren sie allemal. 

Am Wochenende probiere ich den Filokuchen mit Pilzen von Seite 113. 

Liebe Grüße Andrea

14.08.2012

MOOOment

In Brandenburg/Havel erinnert zur Zeit eine Ausstellung an den Humoristen Loriot. Die Ausstellung trägt den Namen "MOOOment - Loriot der Brandenburger in Brandenburg."
Vicco von Bülow wurde 1923 in Brandenburg/Havel geboren. Auch wenn er nur 3 Jahre hier lebte, fühlte er sich mit der Stadt sehr verbunden.   
Samstag früh lasen wir in der Zeitung von der Ausstellungseröffnung und entschieden uns, besonders weil meine Männer herrlich über ihn lachen können, dorthin zu fahren und uns die Ausstellung anzugucken. 
Zur Eröffnung war auch unser Ministerpräsident Mathias Platzeck da, der seine Rede in Loriot Redemanier begann. Originell ist auch die Anstecknudel aus dem bekannten Sketch "Die Nudel" mit Evelyn Hamann. Die Nudel klebte an diesem Tag an einigen Revers, auch bei Herrn Platzeck. 
Das Interesse an der Ausstellung war sehr groß, so dass wir leider am Samstag nicht mehr in die Ausstellung konnten. Das holen wir nach. Die Loriot-Ausstellung zeigt bis zum 16. Dezember Fotos, Zeichnungen und Dokumente über die Verbundenheit von Vicco von Bülow mit seiner Geburtsstadt. Die Ausstellung befindet sich im Bürgerhaus von Brandenburg.  
 Ach und weil es sooo gut ist hier 
"Die Nudel"

Liebe Grüße Andrea

10.08.2012

Maxirock gestreift

Nach dem schwarzen Maxirock, habe ich mir noch einen gestreiften Rock genäht. Diesmal aus Jersey. Genäht ist er ganz schnell. Es sind ja nur 4 Nähte. Allerdings habe ich lange an der Vorbereitung gesessen. Der Stoff war nach dem Waschen total verzogen, so dass ich vor dem Zuschneiden erstmal die Streifen passgenau aufeinander legen und feststecken musste.

Damit die Streifen an den Nähten auch genau passen, habe ich die Seitennähte vor dem Nähen geheftet. Am schwierigsten gestaltete sich der Bund. Die Schnittkanten haben sich sehr stark nach innen gerollt, so dass ich am Ende auch die Naht vor dem Nähen geheftet habe. 
Der Stoff hat leider keine gute Qualität. Es war ein 5 Euro Coupon Jerseystoff vom Stoffmarkt. Er leiert beim Tragen, deshalb trag ich den Rock mit Gürtel. 

Der Schnitt ist ganz, wirklich ganz einfach. Ich habe dazu das Tutorial von Elle Apparel (hier) genutzt. 

Habt einen schönen Tag.
Liebe Grüße Andrea
 

08.08.2012

Me made Maxirock

Ich wollte gerne einen Maxirock haben und so zog ich durch die Geschäfte und habe viel probiert und erst mal geschaut, ob ich so einen Rock an mir mag. Die meisten Maxiröcke, die ich probiert hatte, waren im Bund rundum gekräuselt oder nur mit einem Gummizug genäht. Als ich mich im Spiegel sah, dachte ich nur - oh nein - das geht garnicht, darin fühle ich mich nicht wohl. Die rundum Kräuselung trägt auf.

So ganz wollte ich aber das Thema Maxirock nicht abhacken, denn ich hatte einen Rock von MO'Polo probiert, der mir gefiel, nicht auftrug nur leider viel zu groß war.

Was macht Frau nun? Genau. Sie kauft Stoff und näht sich einen Maxirock nach eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen.
Stoff: ein leichter Baumwollstoff, gefunden in Hamburg bei Mahlerstoffe
Schnitt: ein Mix aus dem freien Schnitt von Lorenna Buck (hier) und meinen Wünschen 
Konkret heißt das ich habe nur den Formbund aus dem Schnitt genommen.
Mein vorderes und hinteres Rockteil ist mit NZ (1cm) und Saum (4cm) 85 cm breit und 98 cm lang. Die Kräuselung ist nur im mittleren Rockteil, zwischen den Gürtelschlaufen. Ich habe ca. 11 cm an den Seitennähten glatt gelassen. Dadurch fällt der Rock an den Hüften schmaler.
In einer Seitennaht sitzt der 22 cm langer nahtverdeckte Reißverschluss.
Die Seitennähte haben einen ca. 50 cm langen Schlitz.
Den Rock habe ich nicht gefüttert. Der Stoff ist zwar leicht aber nicht durchsichtig.

Jetzt habe ich doch noch einen Maxirock. Ich bin nur geneigt ihn immer etwas hoch zu ziehen. Dieser soll aber hüftig sitzen. In der Taille ist er mir auch zu weit.

Liebe Grüße Andrea

07.08.2012

Neulich in Lüneburg

Nachdem wir gehört haben, das Lüneburg sehr schön sein soll, haben wir uns vor ein paar Tagen von Hamburg aus auf den Weg nach Lüneburg gemacht. Unsere Erwartungen wurden erfüllt und sogar übertroffen.
Lüneburg ist eine ganz bezaubernde Stadt. Die Innenstadt mit ihren vielen Gassen und schönen Geschäften lädt zum Bummeln und Shoppen ein. Überall findet man schöne Cafes und Restaurant zum Verweilen und Pausieren. 
Lüneburg hatte das Glück den 2. Weltkrieg fast unzerstört zu überstehen. In der historischen Altstadt kann man daher wunderschöne Backsteinbauten, Giebel oder Kirchen bewundern.
Wir waren am Samstag dort und so fand am Rathaus gerade der Wochenendmarkt statt.
Da wir keine konkreten Besichtigungen auf dem Plan hatten, sind wir einfach durch die Gassen geschlendert und haben die Stadt auf uns wirken lassen. 
Die Sonne wollte sich leider nicht zeigen, statt dessen fing es an zu nieseln.
Der Regen hat uns nicht gestört. Es verzog sich bald wieder. Wir haben uns in der Zwischenzeit die St. Johannis Kirche am Platz Am Sande angeschaut.
 
 Später bummelten wir am Stintmarkt entlang, das ist das alte Hafenviertel von Lüneburg. Auch dort konnten wir die wunderschönen alten Häuser sehen, in denen sich viel Kneipen befinden. Abends ist hier bestimmt viel los.
Frische und super leckere Raviolis vom Lüneburger Nudelkontor haben wir am Abend gegessen. Danach fühlten wir uns wie das "Schwangere Haus" aus der Lüneburger Waagestraße. 
Solltet ihr mal in Lüneburg sein, schaut im Nudelkontor vorbei und kostet die selbstgemachten Pastas, Soßen und Antipastis. Alles sehr lecker. 
Es war ein wunderschöner Tag in Lüneburg und wir kommen gerne wieder.
Liebe Grüße Andrea
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