30.08.2011

genähter Umschlag für Notizblock

passend zu meinem Stoffkorb habe ich mir noch ein Heft, Umschlag oder wie nenn ich es am Besten.... genäht. Beim Stricken mache ich mir immer Notizen, zähle die Reihen, halte Maschenproben und Nadelstärken fest. Ich schreibe immer auf einem Notizblock und wenn das Projekt fertig ist, werfe ich meine Schmierzettel weg.
Damit nichts mehr lose rumliegt, habe ich mir noch das Heft, im gleichen Stil wie der Stoffkorb genäht, mit Tasche, indem man den Notizblock schieben kann, mit einer Tasche für Kleinkram und einem Fach für einen Stift. Nun liegt immer alles zusammen.
Die fertigen Projekte halte ich mit Fadenrest, Banderole und Infos in einem Extraheft fest. Das ist besonders bei kleinen Projekten, die man vielleicht noch mal stricken möchte, sehr wichtig und hilfreich.






26.08.2011

genähter Stoffkorb

Ganz spontan und aus der Not heraus ist an einem Vormittag dieser Stoffkorb entstanden.






















Bisher lagen meine aktuellen Strickprojekte immer in einem geflochtenen Korb. Das war auch bei eher flauschigen Garnen kein Problem. Allerdings wollte ich das glatte Baumwollgarn dort nicht reinlegen. Die Gefahr einen Faden zu ziehen war zu groß. Es mußte etwas anderes her und so kam mir die Idee einem Stoffkorb, den ich immer schon mal ausprobieren wollte, zu nähen.

Mir gefällt er richtig gut. Er könnte noch ein bißchen stabiler sein, obwohl ich die Einlage schon doppelt genommen habe.
Außen und innen habe ich ihn mit Jeansgarn freihand gequiltet.

Innen ist eine kleine Tasche, die größenmäßig noch optimiert werden kann.





















Hier noch einmal gefüllt und mit meinen Initialien.

25.08.2011

Edda von Whisper...

... ist keine Adlige sondern mein aktuelles Strickprojekt. Jedes Jahr wenn es auf den Herbst zu geht, lockt das Stricken und verführt mich. In diesem Jahr habe ich mich für eine neue Garnfirma und eine neue Designerin entschieden.
Ich stricke von Kim Hargreves aus Whisper (ein Sommerbuch) das Modell Edda. Eine kurzärmlige Strickjacke ohne Knöpfe. So ein Überziehjäckchen.
Bisher war ich ein Lana Grossa - Filati - Merino Stricker. Merino verstricke ich immer noch sehr gern, weil es einfach weich, warm, kuschlig, pflegeleicht und nicht pickig ist. Allerdings waren mir die Jacken oder Pullover manchmal zu warm. Wir leben nun mal in einer modernen Welt mit sehr gut beheizten Räumen. Wozu also so viele dicke warme Sachen. Deshalb habe ich mich für ein Baumwollmodell, das auch im Winter getragen werden kann, entschieden. Ich stricke mit All Seasons Cotton von Rowan. Das Garn verstrickt sich sehr gut und ich komme zügig voran. Allerdings befürchte ich, das die angegebenen 7 Knäule nicht reichen werden. Meine Maschenprobe fiel, wie immer, kleiner aus und ich nehme, wie immer, eine halbe Nadelnummer größer als angegeben. Ich stricke halt etwas fester.






















Für meine Strickzeug habe ich mir noch ein Strickkorb genäht, denn ich euch morgen zeigen möchte.

24.08.2011

Rums...

... hat es gerade gemacht und ich hab mich sooo erschrocken. Bei uns in der Straße werden Bäume gefällt, große Bäume, alte Bäume. Schade das ich nicht mitbekommen habe, wie er gefallen ist. Ist ja auch nicht so alltäglich.





Heidelbeeren und Pancakes

Wir haben 3 noch kleine Sträucher Heidelbeeren im Garten, die uns schon den ganzen Sommer lang mit reicher Ernte beschenken. Bisher hatten wir immer das Problem, das die Vögel die Heidelbeeren genascht haben und wir leer ausgingen. Aber in diesem Jahr habe ich einfach Fenstergaze zusammengenäht und über die Heidelbeersträucher gespannt. Jetzt kommen die Vögel nicht mehr ran und wir haben die Heidelbeeren ganz für uns allein.























Was macht man mit so vielen Heidelbeeren?
Wir naschen sie pur oder mit Vanillequark oder zu Pancakes.
Das leckere Pancakerezept ist von hier. Ich mache die Eierkuchen oder Pancakes jetzt nur noch nach diesem Rezept. Da sie ohne Fett gebraten werden (das Fett ist schon im Teig drin) sind sie leichter, fluffiger, verdaulicher und einfach viel besser.
Heidelbeer-Pancakes machen sich am Besten mit frischen Heidelbeeren. Mein Versuch mit TK-Heidelbeeren war nicht überzeugend. Die Pancakes waren matschig und sahen unappetitlich aus. Die Heidelbeeren waren nicht wirklich mehr zu erkennen.
Die frischen Heidelbeeren geben ich, nachdem ich die Pancakes gewendet habe, direkt in den noch flüssigen Teig. Bevor sie komplett Matsch sind, ist der Pancake fertig und kann serviert werden. Guten Appetit.



23.08.2011

Nachtrag Ostermini und sonstiges

Zuerst möchte ich vielen vielen Dank sagen für eure lieben Kommentare zu meinem Ostermini. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Einige hatte noch Fragen, die ich gerne beantworten möchte.


  • Wie lange habe ich daran gearbeitet? - Nachdem irgendwann das Konzept stand, ging eigentlich alles relativ schnell. An einem Abend (bis Mitternacht) habe ich alle Bilder eingeklebt. An einem Vormittag habe ich den Einband gebaut, allerdings inclusive eines Testeinbandes, um zu schauen, ob meine Maße stimmen. 
  • Der Buchrücken ist so rund geworden, indem ich ihn vorsichtig über die Tischkante gezogen habe und immer wieder leicht in der Hand gerollt habe. Als Material sind dort verarbeitet: 2 Lagen selbstklebendes Buchbinderleinen und dazwischen 1 Streifen dünne Pappe. Der Buchrücken ist, bei Verwendung von 1 1/4 Zoll Drahtbindung, 5,5 cm breit. 
  • Womit ich fotografiere? Ich habe eine Canon 550D mit Kitobjektiv. 95% meiner Fotos entstehen mit Blendenvorwahl und gezieltem Einsatz der AF-Messfeldpunkte. Oft spiele ich dazu noch mit der Belichtungskorrektur rum. Mein Wunsch - irgendwann ein Standartzoom mit Blende 2,8. 
  • Was macht mein Rechner? Mein Alter Rechner darf geschrottet werden und seit dem Wochenende bin ich stolzer Besitzer eines neuen Notebooks. Wir haben uns beim Kauf des Rechners gleichzeitig zum Systemwechsel entschlossen, oder wie die Verkäuferin sich ausdrückte, wir "switchen".  Jetzt bin ich dabei mich langsam mit meinem Mac vertraut zu machen.
  • Die Schule hat bei uns ja schon in der letzten Woche begonnen und beginnen auch meine Arbeitsgemeinschaften "Nähen" wieder.. Dieses Jahr auch an einer Schule, die über ein komplett eingerichtetes Nählabor verfügt. Das ermöglicht ein tolles Arbeiten.

18.08.2011

Minialbum - Ostern 2011

Hier liegen ca. 250 entwickelte Fotos und ich bin dabei den Stapel nach und nach abzuarbeiten. Als Erstes, weil es auch schon am Längsten her ist, habe ich mir unser Osterfest vorgenommen und die Bilder in ein Minialbum festgehalten.

Insgesamt habe ich 32 hochformatige Fotos in unterschiedlichen Größen verarbeitet. Das Papier und die Embellishments sind von My Mind´s Eye - Lime Twist.

Bevor ich mit dem Mini anfing, machte ich mir noch ein paar Gedanken zum Aufbau und zur Gestaltung, denn im Mini sollte ein "roter Faden" erkennbar sein. Ich lass euch mal an meinen Gedanken teilhaben.

1. Da die Fotos alle sehr hell sind, ich habe sie sogar vor dem entwickeln noch ein bißchen aufgehellt, sollte auch das Papier hell und frühlingshaft  sein. Dass Basispapier ist also weiß (Fotokarton), dazu etwas rosa-rot und blau aus der Lime Twistserie (insgesamt habe ich 4 Bögen benötigt).

2. Die Bilder sollten alle einen weißen Rand bekommen. Ich habe sie aber ohne weißen Rand entwickeln lassen, da ich einige Fotos noch beschneiden wollte.

3. Format ergab sich aus den Bildern+weißer Rand. Die Innenseiten sind 11 x 16 cm groß.

4. Die Bindung sollte eine weiße Ringelbindung sein. Alles hell halt.

5. Umschlag. Wie bringe ich das geringelte Mini in den Einband? Ich wollte das man nicht sofort die Drahtbindung sieht. Da fielen mir die Alben von Zutter ein. (hier) Ich habe also als letztes "Papier" im Album eine feste Pappe eingebunden und auf der hinteren Innenseite vom Einband eine Einstecktasche geklebt, in die man die Pappe steckt. Die Technik funktioniert gut. Allerdings würde ich beim Zweiten mal eher auf feste/steife Folie, als auf Pappe setzen.

6. Am Buchrücken sollte etwas rumbaumeln. Die Idee war von hier.

7. Texte wollte ich in diesem Mini sehr reduziert einsetzen. Auf den Fotos sind Osterimpressionen und Familienmitglieder, die nicht immer zusätzlich erklärt oder betextet werden müssen. Für Texte habe ich nur diese eine zerschnitttene Journaling Card benutzt.

Nun aber genug erzählt, schaut selbst.






















Das Oster-Holzbild war aus dem Depot und dient als Titelbild - ohne Text. Deshalb gibt es innen noch eine Text-Titelseite.








Der Schmetterling ist ein Butterfly-Font. Der Inhalt vom Kreis besteht aus einem Hasen (eine Osterschrift) und dem Schriftzug Frohe Ostern. Das Rechteck habe ich mit Alis free Spring Easter Words gemacht. (hier) Alles laminiert.


17.08.2011

Nudeln mit Mangold-Tomatensoße

In diesem Jahr habe ich im Garten zum ersten Mal Mangold angebaut. Den Schönen, den Rotstieligen. Er ist sehr gut gewachsen und wirft eine reichhaltige Ernte ab.

Wir essen ihn zu Kartoffeln oder Nudeln. Am liebsten als Mangold-Tomatensoße zu Bandnudeln mit ordentlich Parmesan.


Nudeln mit Mangold-Tomatensoße
Man nehme für 4 Personen:
ca. 12 Blätter Mangold
3-4 Tomaten
1-2 Zwiebeln
125g Frischkäse
Pfeffer, Salz,

Bandnudeln

Die Zwiebeln klein schneiden und in Öl anbraten. Den kleingeschnittenen Mangold (incl. der Stiele) dazugeben, anbraten und dünsten lassen. Eventuell etwas Wasser oder Gemüsebrühe zugegeben. Die Stiele der großen Mangoldblätter benötigen etwas Zeit zum garen. Die Mangoldblätter selbst sind schnell gar und fallen stark zusammen. Die kleingeschnittenen Tomaten unterrühren. Zum Schluss den Frischkäse einrühren und alles mit Pfeffer und Salz kräftig abschmecken.

Die fertig gekochten Bandnudeln mit der Mangold-Tomatensoße verrühren und anrichten. Dazu frischen Parmesan.


16.08.2011

Wer nascht denn an der Birne?

Vor ein paar Tagen haben wir uns so gefreut, das unsere kleinen Birnenbäume sehr gut tragen und die Birnen sogar schon schmecken. Was musste ich aber gestern entdecken? Genau, nicht nur uns schmecken die Birnen. Nein die Hornissen finden sie auch so schmackhaft, das sie schon mehrere Birnen angeknabbert haben und große Löcher herausgefressen haben.

Na dann sag ich mal Guten Appetit und lasst uns noch was übrig.

Was macht mein Rechner?
Der Computertechniker musste mir dann doch mitteilen, dass es sich nicht lohnt meinen Rechner zu reparieren. Die Grafikkarte ist, wie schon vermutet, kaputt. Leider kann man die an meinem Laptop nicht einfach austauschen. So jetzt muss ich mir wohl Gedanken darüber machen, ob ich mir einen neuen Rechner kaufe und dann welchen.

15.08.2011

Zwangspause und was sich kreatives hier abspielt

Blogger Zwangspause da mein Rechner in der Werkstatt ist. Der Monitor war plötzlich nur noch schwarz-weiß. Wir denken das es ein Hardware Problem gibt. Wahrscheinlich hat nach 5 Jahren die Grafikkarte den Geist aufgegeben. Mal hören was der Techniker heute sagt.

Heute hat bei uns das Ferien-Lotter-Leben ein Ende. Die Schule geht wieder los und nach 6 Wochen Ferien hat sich Ole auf die Schule gefreut.


Ich habe in den letzten Tagen ein paar laufende Projekte weitergeführt und einige endlich zu Ende gebracht. Fotos folgen noch.


Dann möchte ich mir gerne mal wieder etwas stricken und habe mich für eine Kurzarmstrickjacke von Kim Hargreaves entschieden. Edda aus dem Buch Whisper. Gestrickt wird mit Rowangarn/ All Seasons Cotton. Kennt sich jemand mit Kim Hargreaves Modellen  und Rowangarnen aus und kann mir ein paar Tipps geben? Ich war bisher ein Filati und Lana Grossa Stricker. Da hatte ich oft das Problem, das die Modelle kleiner ausfielen als angegeben. Ich stricke auch eher etwas fester und stehe mit Maschenproben auf Kriegsfuss.


Diese Woche möchte ich noch unser Osteralbum fertig machen. Die Innenseiten sind schon fertig, es fehlt nur noch der Einband. Diesmal alles ganz schlicht und hell gehalten.


Am Wochenende würde ich gerne nach Berlin auf den Neuköllner Stoffmarkt am Maybachufer fahren. Dort war ich noch nie, habe aber schon einiges Gutes darüber gelesen. Ich bin noch auf der Suche nach Stoff für 1-2 Herbstkleider. Am 4. September findet in Potsdam auch wieder der Holland Stoffmarkt statt.


Nun muss ich zuerst in den Garten unseren kleinen Kater suchen. Er ist gerade übers offene Fenster ausgebückst. Wir haben ihn übrigens Rocky genannt.




05.08.2011

Komm rein, tritt ein, bring Glück herein...

... in unsere neu gemalerte Küche.

Vorher waren die beiden Fensterseiten blau, der Rest weiß. (schaut hier) Das Blau hat mich nie gestört. Es war ein ruhiger und frischer Farbton, der nie kalt wirkte. Doch nach nun ca. 6 Jahren war es an der Zeit der Küche mal einen neuen Look zu verpassen. Außerdem benötigten die Wände dringend einen frischen Anstrich.

Die Qual der Wahl viel auf GRAU von Farrow&Ball Nr. 272 Plummett. Die Farbe ließ sich sehr gut streichen und ist auch sehr ergiebig.

Wir haben eine Fensterseite und auf der Schrankseite den oberen Bereich grau gestrichen. Die Deko wurde reduziert und ist in weiß, silber, grau und grün. Die kleine Gardine habe ich verbannt. Im Moment noch etwas gewöhnungsbedürftig für uns, da es so "kahl" am Fenster ist, aber anderseits wirkt es sehr hell und luftig. Das kleine Bord ist von Ikea und kann unterschiedlich bestückt werden. Im Moment stehen Buchstaben und Kochbücher darauf. Die Buchstaben hat mir mein Papa schnell ausgesägt und ich habe sie im Wandfarbe-grau gestrichen. Dabei habe ich das "E" dunkler gemacht, das "a" heller und  das "T" ist im Originalton  geblieben.

Das Bild auf dem Schrank ist noch ohne Motiv. Da bin ich noch auf der Suche. Mir schwebt ein Spruch vor.

Die Tafel mit Magnetfunktion wurde auch von meinem Papa gebaut.









03.08.2011

Gutschein-Keilrahmen

Am Wochenende waren wir bei Freunden eingeladen. Als kleines Mitbringsel gab es einen Gutschein-Keilrahmen. So als neuer Hausbesitzer benötigt man ja immer mal wieder etwas aus dem Baumarkt und daher erschien mir ein Werkzeug-Keilrahmen genau richtig.
Dieser hier war wirklich schnell hergestellt. Zuerst in der hauseigenen Werkstatt nach Material suchen, dazu ein bißchen Papier, Buchstaben und Draht. Alles am Keilrahmen befestigen (mit Heißkleber) und fertig ist das Geschenk. Auf der Rückseite klemmt man unter dem Draht einen Gutschein oder Geldumschlag.
Probiert so einen Rahmen mal aus.


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